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Das Skelett in der Jauchegrube - Eine Kurzdokumentation über Kriegsgefangene und Zivilarbeiter in Raum Lehrte
Im Spätsommer 1945 findet der Ahltener Landwirt Friedrich Wiese beim entleeren seiner Jauchegrube einen skelettierten Leichnam, der einen Strick um den Hals trägt. Gerüchteweise handelte es sich um einen polnischen Zwangsarbeiter, der für die Gastwirtschaft Rohde arbeiten mußte. Wer die Mörder des Polen waren und was sie zum Mord trieb, bleibt im Trüben. Klar aber ist, der Mord an dem Zwangsarbeiter ist symptomatisch, denn Zwangsarbeit war mörderisch und sie war keine Erfindung der Nazis.
Schon Ende des 18. Jahrhunderts zu Beginn der Industrialisierung, wurden in Deutschland Menschen die sich der Arbeit in den Manufakturen und Fabriken verweigerten, in Korrekturanstalten und Arbeitshäuser eingewiesen. In den deutschen Kolonien wurden Ende des 19. Jahrhunderts, Menschen unter massiver Gewaltanwendung zur Arbeit auf den Plantagen gezwungen. Wanderarbeiter aus Polen und Russland wurden während des Ersten Weltkrieges in Deutschland festgehalten und zur Arbeit gezwungen.
Während ihrer zwölfjährigen Gewaltherrschaft, griffen die Nazis auf dieses altbewährte Mittel zurück und errichteten in Deutschland und im okkupierten Ausland ein komplexes Zwangsarbeitssystem. Allgemein galt für die deutsche Durchschnittsbevölkerung ein eingeschränkter Arbeitsplatzwechsel, für Mädchen und junge Frauen das Pflichtjahr und für Männer neben der Wehrpflicht, das Reichsarbeitsdienstjahr. Deutsche und ausländische KZ-Häftlinge sollten durch Zwangsarbeit umerzogen und - insbesondere Juden - vernichtet werden. Schon vor dem zweiten Weltkrieg arbeiteten Italiener, Niederländer, Polen und Tschechen in Deutschland. Während des zweiten Weltkriegs mußten etwa 8,4 Millionen dienstverpflichtete und zwangsrekrutierte Zivilarbeiter und circa 4,6 Millionen Kriegsgefangene aus Belgien, Bulgarien, Dänemark, Frankreich, England, Griechenland, Italien, Jugoslawien, Luxemburg, den Niederlanden, Norwegen, Polen, Rumänien, der Schweiz, der Sowjetunion, der Tschechoslowakei und Ungarn überall dort arbeiten, wo bedingt durch den Kriegseinsatz deutsche Arbeitskräfte fehlten. Ab März 1942 koordinierte der von Hitler zum Generalbevollmächtigten für den Arbeitseinsatz (GBA) bestellte Fritz Sauckel (1894 - 1946) im Verein mit dem, im September 1943 zum Reichsminister für Rüstung und Kriegsproduktion ernannten Albert Speer (1905 - 1981) den Einsatz von Zwangsarbeitern. Sie waren zum größten Teil unter miserablen hygienischen Bedingungen in Lagern untergebracht und hatten unter einer rassistischen Hierarchie, Rechtlosigkeit, mangelhafter Ernährung und unmenschlicher Behandlung zu leiden.
Besonders Kriegsgefangene und Zivilarbeiter aus Polen und der Sowjetunion, die nach den Vorstellungen der Nazis minderwertigen Nationen angehörten, waren strengsten Regeln, brutaler Behandlung und noch mangelhafterer Ernährung ausgesetzt. Verstöße wie Arbeitsbummelei, Diebstahl, Sabotage oder gar Kontakte zu Deutschen, besonders sexueller Natur, wurden mit Gefängnis, Zuchthaus, Arbeitserziehungs- und Konzentrationslagerhaft, sowie mit dem Tode bestraft. In Deutschland geborene Kinder von Ostarbeiterinnen und Polinnen wurden gezielt getötet. Profitiert wurde nicht nur von der billigen Arbeitskraft der Zwangsarbeiter, sondern auch vom Betrieb der Lager. Diese boten Arbeitsmöglichkeiten beispielsweise für Dolmetscher, Verwaltungskräfte, Küchen- und Wachpersonal und waren Abnehmer diverser Produkte.
Nach dem aktuellen Stand meiner Recherche hat es im Raum Lehrte 26 Zwangsarbeiterlager gegeben. Mindestens fünf der Lager wurden in der Nachkriegszeit weitergenutzt. Teilweise zunächst für die Unterbringung von Displaced Persons, aber auch von Flüchtlingen und Arbeitern. Ein Teil der Zwangsarbeiter war privat bei ihren Arbeitgebern untergebracht.[1]
Ahlten
Das aus 20 belgischen und 45 französischen Kriegsgefangenen bestehende Arbeitskommando 1040 war im Saal einer zur Zeit nicht näher identifizierbaren Gaststätte einquartiert. Die Türe des Steinbaus war mit Stacheldraht gesichert und das Lager wurde Tag und Nacht von einem bis zu achtköpfigen bewaffneten Landesschützenkommando bewacht. Die Kriegsgefangenen trugen ihre mit einer Kennnummer versehenen Uniformen. Sie wurde je nach Jahreszeit zu unterschiedlichen Zeiten geweckt und mußten sechs bis zwölf Stunden am Tag in landwirtschaftlichen und gewerblichen Betrieben arbeiten. Auf dem Weg zur, sowie während der vergüteten Arbeit, waren sie unbewacht. Sie mußten nur in Ausnahmefällen Sonntags arbeiten. Es gab täglich einen Zähl- und Sonntags einen Bekleidungsappell.[2]
Auch die Gaststätte Schwanenburg, Ahlten 163, findet als Unterkunft für Zivilarbeiter Erwähnung. Das Gebäude wurde später u. a. als Jugendtreff genutzt und in den neunziger Jahren unter Protest der Bevölkerung abgerissen. Mittlerweile befindet sich auf dem Grundstück ein Parkplatz.[3]
Wie der Todesfall eines im Eisenbahnlängsweg 308 wohnhaft gemeldeten Eisenbahners nicht zuordnenbarer Nationalität belegt, wurde dieses Grundstück mindestens seit Januar 1942 von der Deutschen Reichsbahn genutzt. Im September 1942 wurde hier dann das Gemeinschaftslager IDA in Betrieb genommen, dasbis April 1945 von dem Reichsbahnbeamten Emil Wilhelm Nettelroth (1895 - 1985) geleitet wurde. Es bestand aus 16 Holz- und drei Steinbaracken. Sie waren umzäunt und wurden von bewaffneten und uniformierten Eisenbahnern bewacht. In den 14 Wohnbaracken waren 1200 bis 1800 Zivilarbeiter und Kriegsgefangene einquartiert, von denen 60 % aus der Sowjetunion kamen. Die restlichen Menschen stammten aus Belgien, Frankreich, Jugoslawien, den Niederlanden, Polen und der Tschechoslowakei. Sie trugen Zivilkleidung und mußten acht Stunden täglich im Drei-Schicht-Betrieb für die Reichsbahn als Betriebsarbeiter, in der Güterabfertigung, der Bahn- und der Lokomotivunterhaltung arbeiten. Die Arbeitsplätze wurden ohne Bewachung zu Fuß oder per Bahn erreicht. Bei Sonntagsarbeit gab es einen freien Tag in der Woche. Entlohnt wurden sie je nach Nationalität mit 120 bis 200 RM monatlich. Die übrigen Baracken sollen eine Krankenstation, eine Zahnarztpraxis, eine Entbindungsstation, einen Friseur, einen Veranstaltungssaal und eine Bibliothek beherbergt haben.
Insgesamt 24 Personen sind zur Zeit namentlich bekannt. Gegen den Niederländer Cornelius H., die Franzosen Robert B., David G., Eugene H., Jean L., Eugene F. und Pierre R., die Tschechoslowaken Ladislav K., Jaroslaw K. und Josef M., sowie die ukrainischen Sowjetbürger Iwan P., Anton R. und Gregor W. wurden zwischen Dezember 1943 und Januar 1945 Verfahren vor dem Sondergericht Hannover eröffnet.In den meisten Fällen handelte es sich bei dem verhandelten Rechtsbruch um Lebensmitteldiebstahl, der die Behauptung, im Lager habe es eine schmackhafte und reichliche Nahrungsversorgung gegeben, im Zwielicht erscheinen läßt.
Im Jahre 1943 starb der im Lager einquartierte Ukrainer Feodor Koslow (11.06.1905 - 13.12.1943, Vergiftung). 1944 sind hier mindestens zwei Kinder zur Welt gekommen.Über ihre Nationalität und ihren Verbleib ist nichts bekannt. Im selben Jahr ist der Tod von acht weiteren Personen vermerkt. Das waren der Ukrainer Semen Tupica (27.04.1906 - 30.04.1944, Alkoholvergiftung), die Belgier Georges Debrugne (05.08.1924 - 12.09.1944, Luftangriff) und Petrus v. Sinag (29.07.1920 - 12.09.1944, Luftangriff) sowie die Ukrainerin Anna Lalczak (19.12.1926 - 12.09.1944, Luftangriff) und der Ukrainer Iwan Panasenko (1900 - 12.09.1944, Luftangriff), die Russin Agafja Lartschenko (1911 - 26.11.1944, Allgemeininfektion nach Abtreibung), der Ungar Michael Kontrecz (27.08.1885 - 08.12.1944, Magengeschwür) und der Ukrainer Iwan Kirnos (24.07.1889 - 15.12.1944, Unfall). 1945, bis vor der Befreiung im April, sind weitere zwei Todesfälle vermerkt. Es handelte sich um den Franzosen Julien Pesquerd (05.05.1905 - 30.03.1945, Sepsis) und den Belgier Alfons Verhegge (27.05.1903 - 30.03.1945, Unfall).
Nach der Befreiung wurde das Lager zunächst unter der Bezeichnung „Roosevelt“ für die Unterbringung von Displaced Persons genutzt, deren Zahl im September 1945 mit 846 angegeben wurde. Außerdem sind noch die Namen folgender Personen durch weitere Todesfälle im Jahresverlauf bekannt geworden. Schelaus Mediskaja (25.04.1945, vierzigjährig, Fleckfieber), der Säugling Johanna Halina Jaworska (25.04.1945 - 23.07.1945, Dyspepsie), der Italiener Mario Del Pio Luogo (01.08.1945, dreißigjährig, Schußverletzung) und der Russe Ilja Kultschitzky (20.07.1901 - 16.12.1945, Methylalkoholvergiftung).
In den 1950er Jahren nutzte die Deutsche Bundesbahn die Baracken für die Unterbringung von Rangierarbeitern, die auf dem Verschiebebahnhof in Lehrte beschäftigt waren. Eine der Baracken wurde auch als Kantine genutzt. Danach wohnten dort, bis zum Abriß 1962, Flüchtlinge. Auf dem Gelände befindet sich heute ein Umspannwerk.[4]
Rangierarbeiter der Deutschen Bundesbahn vor einer Baracke des ehemaligen Gemeinschaftslagers „IDA“, 1954[5]
Skizze des ehemaligen Gemeinschaftslagers “IDA”, 1950[6]
Reste des ehemaligen Gemeinschaftslagers „IDA“, 1965[7]
Aus der Erinnerung eines Zeitzeugen angefertigte Skizze des ehemaligen Gemeinschaftslagers „IDA“[8]
Eine weitere von der Reichsbahn unterhaltene Gemeinschaftsbaracke stand im Eisenbahnlängsweg 172. Hier waren u. a. die Tschechoslowaken Emil Kl., Emil Kr., Johann O., Gottlieb S. und Emil K., sowie der Jugoslawe Georg U. gemeldet.[9]
Außerdem findet hier noch ein Wohnlager Holzmann und ein Zivilarbeiterlager mit 65 Personen unbekannter Herkunft Erwähnung.[10]
Hier war auch noch die Nebelkompanie 64 stationiert, von der als einziger der russische Kriegsgefangene Feodor Saminow (12.02.1904 - 17.03.1945) namentlich bekannt ist.[11]
Aligse
Kriegsgefangene unbekannter Nationalität waren im Saal einer ebenfalls zur Zeit nicht näher identifizierbaren Gastwirtschaft untergebracht. Der Steinbau wurde von einem bewaffneten Landesschützen bewacht. Die Gefangenen trugen Uniformen und mußten von sechs bis achtzehn Uhr in der Landwirtschaft arbeiten. Die Arbeitszeit schloß Mittags- und Kaffeepause mit ein. Sonntagsarbeit mußte nicht geleistet werden. Die Arbeit wurde vergütet. Die Krieggefangenen fuhren mit dem Fahrrad oder gingen zu Fuß ohne Begleitung zu ihren Arbeitsstellen.[12]
Arpke
Drei bewaffnete Landesschützenposten bewachten den mit Stacheldraht umzäunten Saal der Gaststätte Braul, in dem 90 polnische Kriegsgefangene und angeworbene Zivilarbeiter Quartier bezogen hatten. Sie trugen Uniformen und Zivilkleidung und arbeiteten vergütet im Gewerbe und in der Landwirtschaft. Auf dem Weg zur und während der Arbeit waren sie unbewacht. Außerdem durften sie sich abends und Sonntags innerhalb des Ortes frei bewegen.[13]
Gaststätte Ohle (später Braul), etwa 1920[14]
Außerdem findet hier ebenfalls ein nicht näher bezeichnetes Zivilarbeiterlager mit 90 Personen unbekannter Herkunft Erwähnung, das sich am Bahnhof Immensen/Arpke befunden haben soll.[15]
Immensen
Ein Arbeitskommando mit 17 bis 18 französischen und sieben bis acht belgischen Kriegsgefangenen war in einer mit Stacheldraht umzäunten aber unbewachten Baracke auf dem Kayser-Hof einquartiert. Nachts wurde die Tür verschlossen. Die Kriegsgefangenen trugen Uniformen und gingen unbegleitet zu ihrer vergüteten Arbeit in der Landwirtschaft und im Gewerbe. In den Sommermonaten wurden sie um fünf Uhr, in den Wintermonaten um sieben Uhr geweckt. Die tägliche Arbeitszeit betrug im Sommer zehn, im Winter acht Stunden. In der Landwirtschaft mußte auch Sonntags gearbeitet werden. Von Zeit zu Zeit gab es Appelle. Insgesamt sind etwa 20 Belgier durch das Lager gegangen.[16]
Ein Kontingent sowjetischer Kriegsgefangener soll im Saal der Gastwirtschaft Scheuer untergebracht gewesen sein. Sie sollen sich als Batteriehelfer verdingt haben, um der Zwangsarbeit im Bergbau zu entgehen.[17]
Außerdem gab es hier auch noch ein Reichsbahnlager dessen genauer Standort nicht bekannt ist. Hier läßt sich das Ehepaar S. nachweisen. Der Ukrainer Mofodi S. wurde am 17. Juni 1896 in Uman geboren. Am 20.09.1944 wurde er in Lehrte von einem Personenzug überfahren und getötet.[18]
Ein in Immensen gemeldeter und in der Landwirtschaft eingesetzter Ukrainer starb am 29.09.1942 im Städtischen Krankenhaus Lehrte an den Folgen eines Magengeschwürs.[19]
Lehrte
Die Villa Nordstern, ein Steinbau in der Iltener Straße, wurde als Unterkunft für 150 Zivilarbeiter genutzt. Etwa 50 % kamen aus Polen, 25 % aus der Sowjetunion und 25 % aus Italien. Es sollen hier auch etwa 15 bis 20 Belgier untergebracht worden sein. Sie trugen Zivilkleidung und hatten Ausweise. Ein unbewaffneter Zivilist war als Posten angestellt. Um fünf Uhr wurden sie geweckt, um zu Fuß und ohne Begleitung zu Arbeitsplätzen in Lehrter Industriebetrieben zu gehen. Die Arbeitszeit betrug acht Stunden, die Arbeit wurde vergütet, Sonntagsarbeit mußte nur in Ausnahmefällen geleistet werden. Nach Feierabend und Sonntags hatten sie bis zur Sperrstunde Ausgang. In diesem Lager, das nach der Befreiung den Namen „Truman“ bekam, waren im September 1945 500 Displaced Persons untergebracht.[20]
Villa Nordstern[21]
Das Sozialgewerkslager soll aus einem unbewachten Steinbau in der Iltener Straße 59 und/oder aus abgestellten Eisenbahnwaggons auf dem Reichsbahngelände an der Bahnhofstraße auf der Höhe Richtersdorf bestanden haben. Es wurde von einem unbewaffneten Zivilisten, der als Lagerführer fungierte, geleitet. Die etwa 80 bis 100 Zivilarbeiter - 50 % Russen, 20 % Franzosen, 15 % Italiener, 10 % Polen und 5 % Holländer, darunter auch etwa 10 Belgier - trugen Zivilkleidung und hatten Ausweise. Sie wurden um sechs Uhr früh geweckt, um zu Fuß und unbegleitet zu ihrer Arbeit in verschiedenen handwerklichen Betrieben zu gehen. Dort arbeiteten sie gegen Vergütung acht Stunden täglich. Abends und Sonntags durften sie sich außerhalb des Lagers frei bewegen .[22]
Das Kriegsgefangenenlager Reichshof in der Hagenstraße 5, ebenfalls ein Steinbau mit vergitterten Fenstern, wurde von einem bewaffneten Landesschützen bewacht. Die 100 bis 150 dort einquartierten Kriegsgefangenen kamen 1939 aus Polen. Von 1940 bis 1945 waren hier dann zu je 50 % Franzosen und Belgier untergebracht. Sie trugen ihre mit einer Erkennungsnummer und einer Kette am Unterarm versehenen Uniformen. Außerdem waren sie mit einem Ausweis ausgestattet. Sie wurden um fünf Uhr geweckt und gingen oder fuhren zu ihren Arbeitsplätzen in verschiedenen Handwerks- und Landwirtschaftsbetrieben. Einzelpersonen durften unbegleitet, Trupps nur unter Bewachung zur Arbeit. Die Arbeitszeit betrug acht bis zehn Stunden täglich. Entlohnt wurden sie mit Gefangenengeld. Gegen 21 Uhr gab es täglich einen Appell. Kriegsgefangene, die in der Landwirtschaft arbeiteten, hatten auch einige Stunden Sonntagsarbeit zu leisten.[23]
Der Reichshof um 1975[24]
Ende Juli 1942 nahm das vom Gauarbeitsamt Hannover eingerichtete Durchgangslager (Dulag) Lehrte in der Immenser Landstraße 3, heute Industriestraße, seinen Betrieb auf. Es bestand aus 34 Holzbaracken die von einem Stacheldrahtzaun umgeben waren und von circa 25 bis 30 Beschäftigten der Niedersächsischen Wach- und Schließgesellschaft und einer unbekannten Anzahl Ukrainer bewacht wurden. Etwa 700.000 Personen wurden bis zur Befreiung durch dieses Lager geschleust. 800 bis 1500 Zivilarbeiter sollen dauernd hier gelebt haben. Sie arbeiteten entweder im oder außerhalb des Lagers in der Industrie und der Landwirtschaft. Die Neuankömmlinge wurden in ca. 20 Baracken mit zweistöckigen Pritschen untergebracht und wie die Kriegsgefangenen in den Stalags, einer entwürdigenden Entlausungs- und Untersuchungsprozedur unterzogen. Wie diese sogenannte Entwesung im Dulag Lehrte vonstatten ging, schildern der Holländer Hermann H. und die Ukrainerin Galyna K., die in der Entwesungsanlage arbeiten mußte, übereinstimmend: Das Lager bestand aus einer „reinen“ und einer „unreinen“ Seite. Als einzige Verbindung zwischen diesen beiden Seiten befand sich das größte und bedeutendste Gebäude des Lagers, die Entwesungsanlage. Sie bestand aus einer Halle, in der sich die Menschen, nach Geschlechtern getrennt, entkleiden mußten. Die Kleidung wurde auf Loren gelegt. Im Haarschneideraum wurden verlauste Menschen ganzkörperrasiert und mit einer stark brennenden Desinfektionslösung behandelt. Danach wurden sie alle in einen Duschraum geführt. Nach der Dusche wurden sie von den Lagerärzten auf Infektionskrankheiten untersucht. Am Ende konnten die Menschen ihre mittlerweile in Heißluftkammern desinfizierte und entlauste Kleidung in Empfang nehmen und sich wieder anziehen. Die zynische Logik dieser Prozedur, die von polnischen und sowjetischen Zivilarbeitern durchgeführt werden mußte, war allerdings nicht ein humaner Akt an den Zwangsarbeitern, sondern eine bloße Vorsichtsmaßnahme um die deutsche Bevölkerung vor Infektionskrankheiten zu schützen. Da Zivilarbeiter zum größten Teil unter den miserabelsten hygienischen Bedingungen einquartiert wurden, waren die Unterkünfte meist sehr schnell wieder voller Ungeziefer. Die Entlausungsaktion führte sich damit selber ad absurdum; sie diente der Schikane und der Erniedrigung der Neuankömmlinge. Im Zeitraum von 1943 bis 1944 gab es im Dulag 110 krankheitsbedingte Todesfälle und 1944 neunzehn Geburten. Nach der Befreiung wurde das Lager unter dem Namen „Churchill“ für die Unterbringung von über 900 Displaced Persons weiter genutzt. Heute befindet sich auf dem Gelände die Firma Miele.[25]
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Galyna K. vor der Entwesungsanlage im Dulag Lehrte[26]
Galyna K. und Anna P. vor der Entwesungsanlage[27]
In der Küche des Durchgangslagers[28]
... Nach der Eheschließung ... August 1944 Lehrte Deutschland [29]
150 Personen, deren Status ungeklärt ist, waren in einem Lager der Heeresmunitionsanstalt. Es wurde als DP-Lager „Stalin“ weitergeführt. Der ehemalige russische Kriegsgefangene Aleksei Gibulew starb hier am 21.05.1945. Die Todesursache ist nicht bekannt.[30]
Auch zwei zur Zuckerfabrik gehörende Gebäude in der heutigen Parkstraße 5 und 6, dienten der Unterbringung von Zivilarbeitern und Kriegsgefangenen. Unter ihnen befand sich auch der Ostarbeiter Tairo. Er wurde am 22.06.1917 geboren und starb am 1. August 1943 im Städtischen Krankenhaus Lehrte an Darmkrebs. Ob für das nach der Befreiung auf dem Zuckerfabrikgelände eingerichteten DP-Lager „Texas“ die o.g. Gebäude genutzt wurden, ist zur Zeit noch unbekannt.[31]
Gegen Ende des Krieges waren im Gewerkschaftshaus „Haus der Arbeit“ in der Burgdorfer Straße 15 oder 25 neben belgischen Zwangsarbeitern auch die Franzosen Albert B. und André August R., die sechs Niederländer Robert B., Gerke M., Johann M., Etjo N., Frerk R. und Yge R. sowie der Spanier Ismael G. untergebracht. Sie arbeiteten ebenfalls für die Güterabfertigung der Reichsbahn in Lehrte und in Anderten-Misburg. Aus Brennstoffmangel benutzten die Zivilarbeiter im letzten Kriegswinter das Parkett zum Heizen. Das Gebäude wurde im August 1975 abgerissen.[32]
Eine weitere Sammelunterkunft hat sich in der Braunschweiger Straße befunden. Hier waren mindestens die fünf namentlich bekannten Belgier Johann C., Franz C., Ferdinand Q., Raymond P. und Johann de D. einquartiert. Sie arbeiteten ebenfalls in der Güterabfertigung in Lehrte.[33]
Ein Zivilarbeiterlager Am Sülterberg 30 mit 300 Personen wurde von der Wintershall AG betrieben.[34]
Der Italiener Maurizio Preioni lebte im Lager Grünstraße. Er wurde am 13.09.1925 in Montescheno geboren und starb am 03.12.1942 an einer Lungen- und Rippenfellentzündung.[35]
Der genaue Standort des Kriegsgefangenenarbeitskommando 8007 ist nicht bekannt. Kommandeur war der Feldwebel Georg Rindfleisch. Drei Kriegsgefangene dieses Arbeitskommandos starben 1945 hier. Es handelte sich um die Slowaken Andrey Ehredet (18.11.1921 - 11.02.1945, Lungenentzündung), Andre Dures, Kriegsgefangenennummer 188241 (01.12.1908 - 26.02.1945, Nierenentzündung), Jan Peknik, Kriegsgefangenenummer 187772 (07.11.1921 - 27.02.1945, Erschießen).[36]
Außerdem waren einige Zivilarbeiter wie der Italiener Francesco R., der Niederländer Dirk V. und die Polen Franz K. und Miezislav Z. privat untergebracht.[37]
Ranhorst
Sechs bis sieben sowjetische Kriegsgefangene, ein Teil eines eigentlich in Sehnde stationierten Arbeitkommandos, waren in einem aus Stein erbauten Bauernhaus einquartiert. Das Gebäude hatte keine Einfriedung wurde aber von einem bewaffneten Landesschützen bewacht. Der Wachmann, der nachts mit im Lager schlief, war außerdem für das Wecken und tagsüber für die Kontrolle der Kriegsgefangenen an ihren Arbeitsplätzen zuständig. Diese erreichten sie unbewacht mit dem Wagen, Fahrrad oder zu Fuß. Die täglich neun Stunden dauernde Arbeit war landwirtschaftlicher Natur und vergütet. Die Gefangenen besaßen Ausweise und trugen Anfangs mit Erkennungsnummern versehene Uniformen und nach dem Verschleiß derselben, Zivilkleidung. Sie mußten Sonntags nicht arbeiten, aber dafür einen Kleiderappell abhalten. Außerdem war es ihnen erlaubt sich mit Genehmigung des Posten abends und am Sonntag außerhalb des Lagers zu bewegen.[38]
Kataryna L. war in Ramhorst gemeldet und mußte hier landwirtschaftliche Arbeiten verrichten. Am 7. Juni 1944 brachte sie im Städtischen Krankenhaus Lehrte einen toten Jungen zur Welt.[39]
Röddensen
In einer mit Draht gesicherten Baracke waren 14 bis 15 Kriegsgefangene unbekannter Nationalität untergebracht. Auch hier hatten sie Ausweise und trugen ihre mit Erkennungsnummern versehenen Uniformen. Nach Verschleiß derselben bekamen sie Zivilkleidung. Ein bewaffneter Landesschütze, der nachts mit in der Baracke schlief, war für die Bewachung, das Wecken, die Begleitung zum und die Kontrolle der Kriegsgefangenen am Arbeitsplatz zuständig. Mit dem Wagen, per Fahrrad oder zu Fuß erreichten sie die Gehöfte, wo sie neun Stunden vergütet arbeiten mußten. Sonntags gab es statt Arbeit einen Kleiderappell. Auch hier durften sie sich mit Genehmigung des Posten abends und Sonntags außerhalb des Lagers bewegen.[40]
Sievershausen
Hier waren die drei polnischen Zivilarbeiter Anna, Marian und Josef T. auf Bauernhöfen eingesetzt, wo sie auch wohnten.[41]
Die polnischen Zivilarbeiter Anna und Marian[42]
Der polnische Zivilarbeiter Josef T.[43]
Außenseite der Ersatzkarte für das Arbeitsbuch des Josef T.[44]
Innenseite der Ersatzkarte für das Arbeitsbuch des Josef T.[45]
Steinwedel
Ein Holzhaus diente als Lager für 45 sowjetische Kriegsgefangene. Die Unterkunft hatte keine Einfriedung, wurde aber von einem bewaffneten Landesschützen bewacht, der nachts mit im Gebäude schlief. Auch hier trugen die Kriegsgefangenen anfangs noch ihre mit Erkennungsnummern versehenen Uniformen, die sie nach dem Verschleiß gegen Zivilkleidung austauschten. Sie besaßen ebenfalls Ausweise. Der Posten weckte und begleitete sie von der Unterkunft bis zum Arbeitgeber. Der Weg wurde mit dem Wagen, dem Fahrrad oder zu Fuß zurückgelegt. Neun Stunden täglich mußten sie unter der Kontrolle des Posten landwirtschaftliche Arbeiten verrichten. Es wurde eine Vergütung gezahlt. Die Sonntage waren, von Kleiderappellen abgesehen, arbeitsfrei. Abends und an Sonntagen war es ihnen mit Genehmigung des Posten erlaubt, sich außerhalb des Lagers bewegen.[46]
© Helge Kister, 2009
[1]Aus: Prüße/Diedrich/Lucas, Lebendiges Ahlten. Geschichte(n) eines Dorfes im Großen Freien; 2006
Aus: Zwangsarbeit im Nationalsozialismus am Beispiel von Hannover und Neustadt am Rübenberge; Verdi Bildungswerk, Hannover 2000
Aus: Mark Spoerer, Zwangsarbeit unter dem Hakenkreuz. Ausländische Zivilarbeiter, Kriegsgefangene und Häftlinge im Deutschen Reich und im besetzten Europa 1939 - 1945; Deutsche Verlags-Anstalt, Stuttgart München 2001
Aus: Anschütz, Janet/Fischer, Stephanus/Heike, Irmtraud/Wächtler, Cordula; Gräber ohne Namen. Die toten Kinder hannoverscher Zwangsarbeiterinnen; VSA-Verlag, Hamburg 2006
[2]Foto 3 Nr. 1517 (Archiv de Service des Victimes de la Guerre, Brüssel) Niedersächsisches Landesarchiv Hauptstaatsarchiv Hannover
[3]Einwohnermeldekartei, Stadtarchiv Lehrte
Mastnak, Jens und Schütz, Michael; 14.07.2009, Lehrte
[4]Foto 3 Nr. 1518, Nr. 1519 (Archiv de Service des Victimes de la Guerre, Brüssel) Niedersächsisches Landesarchiv Hauptstaatsarchiv Hannover
Hann. 171a Hann. Acc. 107/83 Nr. 525, Nr. 835, Nr. 841, Nr. 844, Nr. 874, Nr. 919, Nr. 946, Nr. 986, Nr. 1001, Nr. 1034, Nr. 1041, Nr. 1064, Nr. 1075 Niedersächsisches Landesarchiv Hauptstaatsarchiv Hannover
ZGS 2/1 Nr. 199 Niedersächsisches Landesarchiv Hauptstaatsarchiv Hannover
Aus: Schmidt, Gerhard K.; 1898 - 1998. Einhundert Jahre Stadt Lehrte. Vom Dorf im Großen Freien zur Stadt im Landkreis; Stadt Lehrte 1998
Aus: Prüße/Diedrich/Lucas; Lebendiges Ahlten. Geschichte(n) eines Dorfes im Großen Freien; 2006
Aus: Weinmann, Martin (Hrsg.); Das nationalsozialistische Lagersystem (CCP); Zweitausendeins, Frankfurt am Main 1990
Aus: Studienkreis zur Erforschung und Vermittlung der Geschichte des Widerstandes 1933 - 1945 und das Präsidium der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes/Bund der Antifaschisten (Hrsg.); Heimatgeschichtlicher Wegweiser zu Stätten des Widerstandes und der Verfolgung 1933 - 1945, Niedersachsen II Regierungsbezirke Hannover und Weser-Ems, Pahl-Rugenstein Verlag 1986
Interview mit K., Galyna; Balakleja, Charkow, Ukraine
Sterbebuch Lehrte 1942 Nr. 3, Stadtarchiv Lehrte
Sterbebuch Lehrte 1943 Nr. 241, Stadtarchiv Lehrte
Sterbebuch Lehrte 1944 Band I Nr. 144, Stadtarchiv Lehrte
Sterbebuch Lehrte 1944 Band II Nr. 333, Nr. 334, Nr. 343, Nr. 344, Nr. 414, Nr. 433; Stadtarchiv Lehrte
Sterbebuch Lehrte 1945 Nr. 7, Nr. 170, Nr. 179, Nr. 256, Nr. 350, Nr. 357, Nr. 468; Stadtarchiv Lehrte
E-Mail von Rüdiger Dorndorf an den Autor; 23.01.2010
[5]Privatarchiv, Rüdiger Dorndorf
[6]Bildarchiv des Autors, Arbeitskreis Regionalgeschichte e. V.
[7]Bildarchiv, Stadtarchiv Lehrte
[8]ebd.
[9]Hann. 171a Hann. Acc. 107/83 Nr. 804, Nr. 874 Niedersächsisches Landesarchiv Hauptstaatsarchiv Hannover
Hann. 171a Hann. Acc. 28/66 Nr. 157 Niedersächsisches Landesarchiv Hauptstaatsarchiv Hannover
Aus: Studienkreis zur Erforschung und Vermittlung der Geschichte des Widerstandes 1933 - 1945 und das Präsidium der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes/Bund der Antifaschisten (Hrsg.); Heimatgeschichtlicher Wegweiser zu Stätten des Widerstandes und der Verfolgung 1933 - 1945, Niedersachsen II Regierungsbezirke Hannover und Weser-Ems, Pahl-Rugenstein Verlag 1986
[10]Einwohnermeldekartei, Stadtarchiv Lehrte
Aus: Weinmann, Martin (Hrsg.); Das nationalsozialistische Lagersystem (CCP); Zweitausendeins, Frankfurt am Main 1990
[11]Sterbebuch Lehrte 1945 Nr. 127, Stadtarchiv Lehrte
[12]Foto 3 Nr. Nr. 1520 (Archiv de Service des Victimes de la Guerre, Brüssel) Niedersächsisches Landesarchiv Hauptstaatsarchiv Hannover
[13]Foto 3 Nr. 1523 (Archiv de Service des Victimes de la Guerre, Brüssel) Niedersächsisches Landesarchiv Hauptstaatsarchiv Hannover
Aus: Meyer, Adolf; Ein Dorf unter dem Hakenkreuz. Immensen in den Jahren des Nationalsozialismus
[14]Bildarchiv, Stadtarchiv Lehrte
[15]Aus: Weinmann, Martin (Hrsg.); Das nationalsozialistische Lagersystem (CCP); Zweitausendeins, Frankfurt am Main 1990
Aus: Studienkreis zur Erforschung und Vermittlung der Geschichte des Widerstandes 1933 - 1945 und das Präsidium der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes/Bund der Antifaschisten (Hrsg.); Heimatgeschichtlicher Wegweiser zu Stätten des Widerstandes und der Verfolgung 1933 - 1945, Niedersachsen II Regierungsbezirke Hannover und Weser-Ems, Pahl-Rugenstein Verlag 1986
[16]Foto 3 Nr. 1543 (Archiv de Service des Victimes de la Guerre, Brüssel) Niedersächsisches Landesarchiv Hauptstaatsarchiv Hannover
[17]Aus: Meyer, Adolf; Ein Dorf unter dem Hakenkreuz. Immensen in den Jahren des Nationalsozialismus
[18]Sterbebuch Lehrte 1942 Nr. 162, Stadtarchiv Lehrte
[19]Sterbebuch Lehrte 1945 Nr. 58, Nr. 83, Nr. 88 ;Stadtarchiv Lehrte
[20]Foto 3 Nr. 1550 (Archiv de Service des Victimes de la Guerre, Brüssel) Niedersächsisches Landesarchiv Hauptstaatsarchiv Hannover
Aus: Schmidt, Gerhard K.; 1898 - 1998. Einhundert Jahre Stadt Lehrte. Vom Dorf im Großen Freien zur Stadt im Landkreis; Stadt Lehrte 1998
[21]Bildarchiv des Autors, Arbeitskreis Regionalgeschichte e. V.
[22]Foto 3 Nr. 1552 (Archiv de Service des Victimes de la Guerre, Brüssel) Niedersächsisches Landesarchiv Hauptstaatsarchiv Hannover
Aus: Weinmann, Martin (Hrsg.); Das nationalsozialistische Lagersystem (CCP); Zweitausendeins, Frankfurt am Main 1990
Aus: Studienkreis zur Erforschung und Vermittlung der Geschichte des Widerstandes 1933 - 1945 und das Präsidium der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes/Bund der Antifaschisten (Hrsg.); Heimatgeschichtlicher Wegweiser zu Stätten des Widerstandes und der Verfolgung 1933 - 1945, Niedersachsen II Regierungsbezirke Hannover und Weser-Ems, Pahl-Rugenstein Verlag 1986
[23]Foto 3 Nr. 1549 (Archiv de Service des Victimes de la Guerre, Brüssel) Niedersächsisches Landesarchiv Hauptstaatsarchiv Hannover
[24]Stadtarchiv Lehrte
[25]Aus: Anschütz, Janet/Heike, Irmtraud, Feinde im eigenen Land. Zwangsarbeit in Hannover im Zweiten Weltkrieg; Verlag für Regionalgeschichte, Bielefeld 2000
Aus: Weinmann, Martin (Hrsg.); Das nationalsozialistische Lagersystem (CCP); Zweitausendeins, Frankfurt am Main 1990
Foto 3 Nr. 1551 (Archiv de Service des Victimes de la Guerre, Brüssel) Niedersächsisches Landesarchiv Hauptstaatsarchiv Hannover
Interview mit H., Herman, 11.08.2007, Terneuzen, Niederlande
Interview mit K., Galyna, 15.04.2006, Balakleja, Charkow, Ukraine
Aus: Schmidt, Gerhard K.; 1898 - 1998. Einhundert Jahre Stadt Lehrte. Vom Dorf im Großen Freien zur Stadt im Landkreis; Stadt Lehrte 1998
Staatliches Medizinal-Untersuchungsamt Hannover an das Landesarbeitsamt Hannover, 03.09.1942; Hann. 180 Lüneburg Acc. 5 Nr. 120 Niedersächsisches Landesarchiv Hauptstaatsarchiv Hannover
[26]Bildarchiv, Stadtarchiv Lehrte
[27]ebd.
[28]ebd.
[29]ebd.
[30]Aus: Schmidt, Gerhard K.; 1898 - 1998. Einhundert Jahre Stadt Lehrte. Vom Dorf im Großen Freien zur Stadt im Landkreis; Stadt Lehrte 1998
Aus: Weinmann, Martin (Hrsg.); Das nationalsozialistische Lagersystem (CCP); Zweitausendeins, Frankfurt am Main 1990
Aus: Studienkreis zur Erforschung und Vermittlung der Geschichte des Widerstandes 1933 - 1945 und das Präsidium der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes/Bund der Antifaschisten (Hrsg.); Heimatgeschichtlicher Wegweiser zu Stätten des Widerstandes und der Verfolgung 1933 - 1945, Niedersachsen II Regierungsbezirke Hannover und Weser-Ems, Pahl-Rugenstein Verlag 1986
Sterbebuch Lehrte 1945 Nr. 300, Stadtarchiv Lehrte
[31]Aus: Schmidt, Gerhard K.; 1898 - 1998. Einhundert Jahre Stadt Lehrte. Vom Dorf im Großen Freien zur Stadt im Landkreis; Stadt Lehrte 1998
Aus: Weinmann, Martin (Hrsg.); Das nationalsozialistische Lagersystem (CCP); Zweitausendeins, Frankfurt am Main 1990
Aus: Studienkreis zur Erforschung und Vermittlung der Geschichte des Widerstandes 1933 - 1945 und das Präsidium der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes/Bund der Antifaschisten (Hrsg.); Heimatgeschichtlicher Wegweiser zu Stätten des Widerstandes und der Verfolgung 1933 - 1945, Niedersachsen II Regierungsbezirke Hannover und Weser-Ems, Pahl-Rugenstein Verlag 1986
Einwohnermeldekartei, Stadtarchiv Lehrte
Sterbebuch Lehrte 1943 Nr. 127, Stadtarchiv Lehrte
[32]Aus: Text- und Quellensammlung „Besetzung des Lehrter Gewerkschaftshauses vor 75 Jahren“; DGB Lehrte, 2008
Hann. 171a Hann. Acc. 107/83 Nr. 840, Nr. 844, Nr. 853, Nr. 879, Nr. 892, Nr. 1146 Niedersächsisches Landesarchiv Hauptstaatsarchiv Hannover
[33]Hann. 171a Hann. Acc. 107/83 Nr. 766 Niedersächsisches Landesarchiv Hauptstaatsarchiv Hannover
[34]Aus: Weinmann, Martin (Hrsg.); Das nationalsozialistische Lagersystem (CCP); Zweitausendeins, Frankfurt am Main 1990
[35]Sterbebuch Lehrte 1942 Nr. 162, Stadtarchiv Lehrte
[36]Sterbebuch Lehrte 1945 Nr. 58, Nr. 83, Nr. 88 ;Stadtarchiv Lehrte
[37]Hann. 171a Hann. Acc. 24/94 Nr. 270 Niedersächsisches Landesarchiv Hauptstaatsarchiv Hannover
Hann. 171a Hann. Acc. 107/83 Nr. 1074, Nr. 1143 Niedersächsisches Landesarchiv Hauptstaatsarchiv Hannover
[38]Foto 3 Nr. 1557 (Archiv de Service des Victimes de la Guerre, Brüssel) Niedersächsisches Landesarchiv Hauptstaatsarchiv Hannover
[39]Sterbebuch Lehrte 1944 Band I Nr. 181, Stadtarchiv Lehrte
[40]Foto 3 Nr. 1559 (Archiv de Service des Victimes de la Guerre, Brüssel) Niedersächsisches Landesarchiv Hauptstaatsarchiv Hannover
[41]Interview mit Frau Löper und Frau Schikram
[42]Stadtarchiv Lehrte
[43]ebd.
[44]ebd.
[45]ebd.
[46]Foto 3 Nr. 1564 (Archiv de Service des Victimes de la Guerre, Brüssel) Niedersächsisches Landesarchiv Hauptstaatsarchiv Hannover
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