|
Zwangsarbeit im Raum Barsinghausen
Lager und Ortschaften
20 bis 30 polnische, französische und belgische Kriegsgefangene des von der Gemeinde Bantorf unterhaltenen Arbeitskommandos 1021, waren in einem Gebäude auf der früheren Schachtanlage „Antonie“ im Zechenweg 1 untergebracht. Die Gefangenen mußten vor Ort, sowie in Hohenbostel, Wichtringhausen und Winninghausen in der Landwirtschaft oder für die Bantorfer Sirupfabrik Meierfreund arbeiten. Acht Polen wurden im Juni 1940 in den Zivilarbeiterstatus entlassen. 82 Personen aus Belgien, Bulgarien, Frankreich, Polen, Rumänien und der Sowjetunion waren zwischen September 1939 und April 1945 in Bantorf gemeldet. Namentlich bekannt sind drei Polen, ein Jugoslawe und acht aus der Ukraine stammende Sowjetbürger, die für die Sirupfabrik arbeiten mußten. Sie waren in einem Schuppen auf dem Fabrikgelände einquartiert.[1]
Ehemalige Kriegsgefangenenunterkunft auf der „Zeche Antonie“, 2007[2]
 
 
   Zivilarbeiter der Sirupfabrik Meyerfreund, von links nach rechts, erste Reihe: Der Jugoslawe N. und die Ukrainer R. (*15.05.1922 in Homel) und Aleksey P. (*17.03.1917 in Sytruka). Zweite Reihe: Die Ukrainer Iwan P. (*1924), Iwan M., (*1924 in Bekara) und Wasyl D. (*24.04.1924). Dritte Reihe: Die Ukrainer Aleksander P. (*25.10.1926), Aleksey K. (*03.12.1915) und Nicolai Sch. (*03.01.1920 in Prokofiewo)[3]
*****
In Barrigsen arbeiteten Kriegsgefangene des Stemmener Arbeitskommandos 1023, von denen ein Pole in den Zivilarbeiterstatus entlassen wurde. Zwischen Dezember 1939 und März 1945 waren hier 69 Menschen aus Belgien, Frankreich, Jugoslawien, Polen - unter ihnen Tadeusz Z. - , der Sowjetunion, der Tschechoslowakei und Ungarn gemeldet.[4]
*****
Die genaue Anzahl der in Barsinghausen während des Zweiten Weltkrieges eingesetzten Zivilarbeiter ist wegen der noch nicht vollständig erschlossenen Personenmelde- und Rentenversicherungsregister unbekannt. Namentlich bekannt sind allerdings neun aus Belgien, Polen, der Sowjetunion und der Tschechoslowakei stammende Zivilarbeiter, die u. a. in der Landwirtschaft und für das Schuhhaus Rose arbeiten mußten.
Etwa 772 Kriegsgefangene und Zivilarbeiter aus Belgien, Bosnien-Herzegowina, Bulgarien, Frankreich, Jugoslawien, Kroatien, den Niederlanden, Österreich, Polen, Rumänien, der Schweiz, Slowenien, der Sowjetunion, der Tschechoslowakei und Ungarn, schufteten über- sowie unter Tage für das von der Preußag betriebene Steinkohlenbergwerk Barsinghausen. Sie waren zum größten Teil in vier Lagern untergebracht, wovon sich drei Lager direkt in Barsinghausen in unmittelbarer Nähe des Zechengeländes mit der Bergenhalde und den Schächten I bis III am Rande des Deisterwaldes befanden:
Das waren zunächst vier Holzbaracken des früheren Reichsarbeitsdienstlagers (heute Tennisplatz, Ludwig-Jahn-Straße 14),die als Wohnlager für etwa 330 Zivilarbeiter aus Belgien, Bulgarien, Frankreich, Holland, Jugoslawien, Kroatien, Polen, Russland, der Tschechoslowakei, der Ukraine und Weißrussland genutzt wurden.Außerdem lebte hier auch noch ein geringer Prozentsatz sogenannter Volksdeutscher. Als Lagerführer fungierten hier Herr Jürns und 1944 Georg Kelb. In einem links daneben oder dahinter liegenden Lager waren sowjetische Kriegsgefangene des Arbeitskommandos 3340 untergebracht.
Da die Quellenlage zu diesen beiden Lagern etwas diffus ist, stehen diese Angaben unter Irrtumsvorbehalt. Deswegen ist zur Zeit auch noch unklar, ob der mit der Bildunterschrift „Wohnlager Barsinghausen, 1942“ gekennzeichnete Grundriß eine Erweiterung des Wohnlagers zeigt, oder evtl. die Baracken des sowjetischen Kriegsgefangenenlagers beinhaltet. Aus diesem Grund läßt sich auch der Status der handschriftlich eingefügten Jugoslawen nicht zweifelsfrei klären. Bei den ebenfalls handschriftlich hinzugefügten Zahlen handelt es sich evtl. um die Belegungsstärke der einzelnen Wonhräume.
Das Arbeitskommandos 895 mit belgischen, französischen und italienischen Kriegsgefangenen war auf dem Festplatz „Unter den Eichen“ einquartiert. Ein weiteres, aus mindestens fünf Baracken bestehendes Wohnlager, befand sich am Nordrand des bei Großgoltern gelegenen Zechengeländes am Schacht IV. Hier hatten etwa 164 Männer, unter denen sich auch französische, polnische und sowjetische Kriegsgefangene befanden, Quartier bezogen.
Die in den folgenden drei Lagern einquartierten Kriegsgefangenen mußten in der Forstwirtschaft arbeiten:
Ein zwanzigköpfiges sowjetisches Arbeitskommando befand sich auf dem Gelände der Rohholzhandlung Mensing, die sich in der Straße Am Bahnhof, der heutigen Berliner Straße befand. Ab November 1940 waren mindestens 10 französische Kriegsgefangene in der Gaststätte Volker (heute Hotel Restaurant F. W. Volker, Rehrbrinkstraße 7) und 18 Kriegsgefangene unbekannter Herkunft in der Gaststätte Bahls (heute Restaurant Palast, Langenkampstraße 1) untergebracht.
Etwa 101 Ostarbeiter des Reichsbahn-Bautrupps 1306 waren in den Jahren 1943 und 1944 in zwei Baracken am Bahnhof stationiert. Sie wurden im norddeutschen Raum zu Gleisarbeiten eingesetzt.
Nach dem Einmarsch US-amerikanischer Truppen am 9. April 1945 und der Übernahme der Administration durch britische Truppen, wurden das Wohnlager Barsinghausen, die Baracken der Arbeitskommandos 895 und 3340 und das Lager am Schacht IV für die Unterbringung von italienischen, polnischen und sowjetischen displaced persons genutzt. Sie blieben bis zum Sommer dort.[5]
Bergwerksanlage Barsinghausen mit dem Reichsarbeitsdienstlager (Pfeil), 1936[6]
Postkarte des Reichsarbeitsdienstlagers[7]
Relikt des Reichsarbeitsdienstlagers vor dem Tennisplatz, 2007 (auf der Postkarte am linken Bildrand zu sehen)[8]
Relikt des Reichsarbeitsdienstlagers hinter dem Tennisplatz, 2007[9]
Wohnlager Barsinghausen (ehemaliges Reichsarbeitsdienstlager), 1942[10]
Festplatz „Unter den Eichen“, 2007[11]
Tagesanlage Schacht IV mit Wohnlager (Pfeil), 1946[12]
Französische und andere Kriegsgefangene bei Säuberungsarbeiten auf dem Friedhof am Schwarzenknecht[13]
Hotel Restaurant “F. W. Volker“, 2007[14]
Restaurant “Palast“, 2007[15]
*****
Von Januar 1940 bis März 1945 lassen sich 250 Zivilarbeiter in Eckerde nachweisen. Ein Teil von ihnen arbeitete auf den von der Familie Ausmeyer betriebenen beiden Rittergütern Eckerde I und II. Sie waren in der ehemaligen Schnitterkaserne in der heutigen Alte Dorfstraße 21 untergebracht. Drei Polen waren ursprünglich Kriegsgefangene des in Großgoltern stationierten Arbeitskommandos und konvertierten im Juni 1940 zu Zivilarbeitern.[16]
Ehemalige Schnitterkaserne, 2007[17]
*****
Oberhalb des Bahnhofs in Egestorf lag das Lager Kniggenbrink, in dem 350 bis 400 sowjetische Kriegsgefangene untergebracht waren, die im Forst und auf Baustellen arbeiten mußten. Ab Mitte September 1940 war für etwa drei Monate ein zwanzigköpfiges Arbeitskommando in der Gastwirtschaft Reinecke (heute Nienstädter Straße 1) untergebracht. Jugoslawische und sowjetische Kriegsgefangene des Arbeitskommandos 2101 waren in den Bergwerksgebäuden auf der Hohen Warte am Nienstädter Passes einquartiert. Die Kriegsgefangenen beider Lager mußten ebenfalls für das Forstamt Lauenau arbeiten.Außerdem wurden hier auch polnische Kriegsgefangene auf Bauerhöfen eingesetzt. Zwischen Oktober 1940 und Februar 1944 lassen sich hier zur Zeit 41 Zivilarbeiter aus Holland, Jugoslawien, Polen, der Sowjetunion und der Tschechoslowakei nachweisen.[18]
Saal des „Gasthaus Reinecke“, 2007[19]
*****
Die in Göxe eingesetzten Kriegsgefangenen waren in Leveste in der Gaststätte Behnsen (heute Hauptstraße 20) einquartiert. Neben dem polnischen Kriegsgefangenen Stanislaus Dobjes mußten hier auch die beiden Ostarbeiter Jekatarina Fjodorowna G. und Grigorij Maximowitsch K. in der Landwirtschaft arbeiten.[20]
Stanislaus Dobjes, 1968[21]
*****
Im Zeitraum von September 1939 bis Mai 1945 waren in Großgoltern 424 Menschen aus Belgien, Frankreich, Holland, Italien, Jugoslawien, Polen, der Sowjetunion, der Tschechoslowakei und Ungarn gemeldet. Davon arbeiteten 148 Personen, zum größten Teil Polen, auf dem Rittergut der Familie von Alten. Sie waren in einer Baracke untergebracht.Weitere Kriegsgefangene waren im Saal der Gastwirtschaft “Zur Eiche” in der Hauptstraße 28 einquartiert. Hier waren neben Polen und Franzosen von 1940 bis 1942 etwa 25 bis 30 Belgier und anschließend die gleiche Anzahl sowjetischer Kriegsgefangene untergebracht, die in der Landwirtschaft und in der Molkerei arbeiten mußten. Elf der polnischen Kriegsgefangenen wurden im Juli 1940 in den Zivilarbeiterstatus entlassen.[22]
Gastwirtschaft „Zur Eiche”, 1930er Jahre[23]
Restaurant Hotel “Zur Eiche“, 2007[24]
*****
In Groß Munzel waren im Zeitraum von September 1939 bis April 1945 93 Personen aus Belgien, Frankreich, Holland, Jugoslawien, Kroatien, Polen, der Schweiz, der Sowjetunion und Ungarn gemeldet. Sie arbeiteten unter anderem auf dem Gut von Hugo. Polnische, jugoslawische und italienische Kriegsgefangene des Arbeitskommandos 2321 sowie sowjetische Kriegsgefangene des Arbeitskommandos 3060 waren mit Unterbrechungen im ehemaligen Synagogengebäude im Osterende 14 untergebracht. 23 polnische Kriegsgefangene wurden im Juni 1945 in den Zivilarbeiterstatus entlassen. Im Ledigenheim der Zuckerfabrik waren 20 bis 170 sowjetische Kriegsgefangene des Arbeitskommandos 3060 und des Arbeitskommandos 2971 untergebracht. Nach dem Krieg wurden beide Lager noch bis Ende 1945 für die Unterbringung von jugoslawischen und sowjetischen DPs genutzt.[25]
Der französische Zivilarbeiter Marcel K. arbeitete auf dem Gut von Hugo[26]
Die Ostarbeiterin Hanna S. arbeitete ebenfalls auf dem Gut von Hugo[27]
Synagoge Groß Munzel (unbekanntes Aufnahmedatum)[28]
*****
Neben 34 im Zeitraum von September 1939 bis April 1945 in Hohenbostel gemeldeten Zivilarbeitern aus Frankreich, Jugoslawien, Italien, Polen, der Sowjetunion, der Tschechoslowakei und Ungarn, arbeiteten hier auch polnische Kriegsgefangene des Bantorfer Arbeitskommandos 1021. Mindestens zwei der Kriegsgefangenen wurden im Juni 1940 in den Zivilarbeiterstatus entlassen. In einer unterhalb des Mundlochs des stillgelegten Hohenbosteler Stollen gelegenen Baracke, war ein Arbeitskommando mit 20 sowjetischen Kriegsgefangene interniert, die im Forst und im Bergwerk Barsinghausen arbeiten mußten.[29]
*****
Ein Kriegsgefangenenarbeitskommando mit ca. 20 sowjetischen und jugoslawischen, 25 % Russen und 75 % Jugoslawen war im Wohnhaus Nr. 16, der heutigen Von-Holthusen-Straße 2 in Holtensen einquartiert. Das Gebäude war mit einem Stacheldrahtzaun umgeben und wurde von einem bewaffneten Landesschützen, sowie einem unbewaffneten Zivilisten bewacht. Die Gefangenen mußten außer Sonntags, zehn Stunden täglich bei verschiedenen Landwirten innerhalb des Ortes arbeiten. Sie gingen ohne Begleitung zu ihren Arbeitsplätzen und durften sich in auch in ihrer Freizeit außerhalb des Lagers bewegen. Einmal die Woche wurde ein Appell abgehalten.
Über die Anzahl der in Holtensen eingesetzten Zivilarbeiter kann keine Aussage getroffen werden, da kein Einwohnermelderegister für den betreffenden Zeitraum vorliegt. Allerdings waren hier zwischen 1945 bis 1950 bei Stehlingen, Hülsemann, Borges und Ostermeyer, elf Personen gemeldet, die als Displaced Persons klassifiziert werden können. Es handelte sich um einen Russen, eine fünfköpfige niederländische Familie, vier Jugoslawen und eine staatenlose Person..[30]
Wohnhaus Nr. 16 (unbekanntes Aufnahmedatum)[31]
*****
118 Zivilarbeiter aus Belgien, Frankreich, Italien, Jugoslawien, Luxemburg, den Niederlanden, Polen, Rumänien, der Sowjetunion und der Tschechoslowakei waren im Zeitraum von September 1939 bis März 1945 in Kirchdorf gemeldet. Ein Arbeitskommando mit 13 serbische Kriegsgefangenen war in dem Anbau einer ehemaligen Bäckerei in der Wemelstraße 29, heute 17, untergebracht. Sie mußten in Egestorf und Kirchdorf in der Landwirtschaft arbeiten. Außerdem lebten hier nach Kriegsende kurzzeitig fünf DPs aus der Sowjetunion und Polen.[32]
Ehemaliges Kriegsgefangenenlager, 2007[33]
*****
In Landringhausen waren, von Mai 1940 bis März 1945, 36 Ausländer aus Belgien, Italien, den Niederlanden, Polen, der Schweiz, der Sowjetunion und Ungarn gmeldet. Vier Polen waren bis Juli 1940 Kriegsgefangene.[34]
*****
242 Personen aus Belgien, Frankreich, Holland, Jugoslawien, Kroatien, der Sowjetunion, der Tschechoslowakei, Polen und Ungarn waren zwischen September 1939 und April 1945 in Langreder angemeldet. Außerdem waren hier nach der Befreiung 13 DPs aus Holland, Polen und der Sowjetunion gemeldet.[35]
*****
In Nordgoltern waren zwischen Januar 1940 und April 1945 130 Zivilarbeiter aus Holland, Italien, Jugoslawien, Polen und der Sowjetunion gemeldet. Ein polnischer Kriegsgefangener wurde im Juli 1940 und ein italienischer Militärinternierter im September 1944 in den Zivilarbeiterstatus entlassen. Außerdem arbeiteten hier Kriegsgefangene des Stemmener Arbeitskommandos 1023.[36]
*****
Das Arbeitskommando 1024 mit etwa 18 belgischen, französischen und polnischen Kriegsgefangenen war in einem ehemaligen Landarbeiterhaus und einer Baracke auf dem Behnsen-Hof (heute Mittelstraße 34) in Ostermunzel einquartiert. Die Kriegsgefangenen wurden zu landwirtschaftlichen Arbeiten in der Gemeinde und in Mardorf zur Moortrockenlegung herangezogen. Zwischen September 1939 und Mai 1945 waren hier 60 Zivilarbeiter aus Polen, Kroatien, Frankreich, Jugoslawien, der Sowjetunion, Italien und der Schweiz gemeldet.[37]
Ehemaliges Kriegsgefangenenlager Behnsen-Hof, 2007[38]
Das polnische Arbeitskommando 1024 mit Josef R. (hintere Reihe, links neben dem Pfahl)[39]
Die französischen Kriegsgefangenen Auguste M. (links) und Robert A. (rechts), ca. 1945[40]
*****
In Stemmen war das Arbeitskommando 1023 mit 20 bis 45 polnischen, belgischen und französischen Kriegsgefangenen im Saal der Gastwirtschaft Fischer (heute Gaststätte Weißes Ross, Blumestraße) untergebracht. Sie wurden in Stemmen, Barrigsen und Nordgoltern in der Landwirtschaft und im Handwerk eingesetzt. Zwischen Oktober 1939 und April 1945 waren hier außerdem 239 Zivilarbeiter aus Belgien, Frankreich, Holland, Italien, Jugoslawien, Polen, Rumänien, der Sowjetunion und der Tschechoslowakei, sowie staatenlose gemeldet. Sieben Kriegsgefangene wurden im Juli 1940 in den Zivilarbeiterstatus entlassen.[41]
Gaststätte “Weißes Ross“, 2007[42]
*****
Obwohl es wohl keine offiziellen deutschen Anwerbemaßnahmen in der neutralen Schweiz gegeben hat, arbeiteten zwischen Anfang 1941 und Herbst 1944 16.000 bis 18.000 Schweizer in Deutschland. Unter den 31 Zivilarbeitern aus Holland, Jugoslawien, Polen und Rußland, die zwischen April 1940 und Dezember 1944 in Wichtringhausen angemeldet wurden, befand sich dann auch eine achtköpfige Familie aus der Schweiz. Außerdem arbeiteten hier auch Kriegsgefangene des Bantorfer Arbeitskommandos 1021, von denen neun Polen im Juni 1940 aus der Kriegsgefangenschaft in den Zivilarbeiterstatus entlassen wurden. Auf dem Gut von Simmern waren darüberhinaus noch sowjetische Kriegsgefangene beschäftigt, die wahrscheinlich ebenfalls dem Arbeitskommando 1021 angehörten, und Jugoslawen, deren Status nicht zweifelsfrei geklärt werden konnte.[43]
*****
42 Zivilarbeiter aus Frankreich, Jugoslawien, Polen, der Sowjetunion und Ungarn waren zwischen Januar 1940 und März 1945 in Winninghausen gemeldet. Auch hier wurden Kriegsgefangene des Bantorfer Arbeitskommandos 1021 eingesetzt, von denen vier polnische Kriegsgefangene im Juni 1940 und ein französischer Kriegsgefangener im Januar 1944 in den Zivilarbeiterstatus entlassen wurden.[44]
© Helge Kister, 2009/2010
[1] Aus: Nicq, André; Kommandos du Stalag XI B 1940 - 1945, Selbstverlag 1995; Stiftung Niedersächsische Gedenkstätten
Foto 3 Nr. 555 (Archiv de Service des Victimes de la Guerre, Brüssel) Niedersächsisches Landesarchiv Hauptstaatsarchiv Hannover
Kassenbuch Bantorf 1940, Bt 0001 Stadtarchiv Barsinghausen
Aus: Krenzel, Horst; Erinnerungen an den Steinkohle-Bergbau im Deistergebirge; Geiger-Verlag, Horb am Neckar 1996
Personenmelderegister Bantorf 1911 - 1939, Bt 02/14 Nr. 22 Stadtarchiv Barsinghausen
Personenmelderegister Bantorf 1939 - 1954, Bt 0348 Stadtarchiv Barsinghausen
Rentenversicherungsregister Bantorf 1900 - 1949, Y 339 Stadtarchiv Barsinghausen
Kaiser, Anna; Steinbergen, 28.09.2006
[2] Bildarchiv des Autors, Arbeitskreis Regionalgeschichte e. V.
[3] ebd.
[4] Foto 3 Nr. 555 (Archiv de Service des Victimes de la Guerre, Brüssel) Niedersächsisches Landesarchiv Hauptstaatsarchiv Hannover
Einwohnermelderegister Barrigsen 1910 - 1952, Bs 0015 Stadtarchiv Barsinghausen
Tadeusz Z., Anfrage an den ITS, Bad Arolsen, 18.03.1996; Stadtarchiv Barsinghausen
[5] Einwohnermeldekartei A - Z, Einwohnermeldeamt Barsinghausen
Rentenversicherungskarten 1938 - 1945, B 0764 Stadtarchiv Barsinghausen
Personalannahmebuch des Bergwerk Barsinghausen, H 46 Acc. 5/93 Nr. 107 Staatsarchiv Bückeburg
Personalabkehrbuch des Bergwerk Barsinghausen, H 46 Acc. 5/93 Nr. 82 Staatsarchiv Bückeburg
Foto 3 Nr. 553, Nr. 554, Nr. 1031 (Archiv de Service des Victimes de la Guerre, Brüssel) Niedersächsisches Landesarchiv Hauptstaatsarchiv Hannover
Aus: Anschütz, Janet/Heike, Irmtraud, Feinde im eigenen Land. Zwangsarbeit in Hannover im Zweiten Weltkrieg; Verlag für Regionalgeschichte, Bielefeld 2000
Nds. 540 Niedersächsisches Oberbergamt Acc. 1 Nr. 1, Niedersächsisches Bergarchiv Clausthal-Zellerfeld
Gatzemeier; Barsinghausen, 12.05.2004
Weber; Winninghausen, 01.06.2007
Personenmelderegister Großgoltern 1935 - 1944, 02/14 Nr. 61 Stadtarchiv Barsinghausen
Preußische Bergwerks- und Hütten-Aktiengesellschaft an den Bürgermeister von Barsinghausen, 02.06.1945 und Der Bürgermeister von Barsinghausen, 07.07.1945, B 0021 Stadtarchiv Barsinghausen
An die Bezirksabgabestelle für Obst und Gemüse Hannover, 10.07.1945, Der Bürgermeister an den Landrat
Wirtschaftsamt, 21.06.1945 und Der Bürgermeister von Barsinghausen, 07.07.1945; B 0021 Stadtarchiv Barsinghausen
Handschriftliche Namensliste vom 31.05.1945, B 0021 Stadtarchiv Barsinghausen
Forstamt Lauenau an Regierungsforstamt Hannover, Lauenau, 09.11.1940 und Forstamt Lauenau an
Regierungsforstamt Hannover, 18.11.1940; Hann. 180 Hann. a 1 Nr. 1251 Niedersächsisches Landesarchiv Hauptstaatsarchiv Hannover
Hann. 180 Hann. a 1 Nr. 1251 Niedersächsisches Landesarchiv Hauptstaatsarchiv Hannover
Herr G.; Barsinghausen, 21.08.2006
Statistik der Großverbraucherabteilung vom 29.02.1944, WEA 1098 Stadtarchiv Hannover
Hann. 171 a Hann. Acc. 28/66 Nr. 463 Niedersächsisches Landesarchiv Hauptstaatsarchiv Hannover
Volker, Walter; Großgoltern, 31.05.2006
Aus: Lüpke, Willy; 1945 Kriegsende miterlebt. Tagebuch eines 16-jährigen; Barsinghausen 1995
[6] Hann. 184 Preußisches Oberbergamt Acc. 9 Nr. 2765/66, Niedersächsisches Bergarchiv Clausthal-Zellerfeld
[7] Bildarchiv, Stadtarchiv Barsinghausen
[8] Bildarchiv des Autors, Arbeitskreis Regionalgeschichte e. V.
[9] ebd.
[10] Nds. 540 Niedersächsisches Oberbergamt Acc. 1 Nr. 1, Niedersächsisches Bergarchiv Clausthal-Zellerfeld
[11] Bildarchiv des Autors, Arbeitskreis Regionalgeschichte e. V.
[12] Hann. 184 Preußisches Oberbergamt Acc. 9 Nr. 2750, Niedersächsisches Bergarchiv Clausthal-Zellerfeld
[13] Bildarchiv, Stadtarchiv Barsinghausen
[14] Bildarchiv des Autors, Arbeitskreis Regionalgeschichte e. V.
[15] ebd.
[16] Einwohnermelderegister Eckerde 1927 - 1948 und Rentenversicherungsregister Eckerde 1944 (Beilage des Einwohnermeldregisters); Ed 02/14 Nr. 54 Stadtarchiv Barsinghausen
Lohnbücher der Rittergüter Eckerde I und II 1940 - 1945, Privatbesitz Familie Ausmeyer
Ausmeyer, Wolfgang; Eckerde, 17.01.2007
Von Heimburg, Anno; Eckerde, 17.09.2007
[17] Bildarchiv des Autors, Arbeitskreis Regionalgeschichte e. V.
[18] Forstamt Lauenau an den Landrat in Hannover, 12.10.1940; Hann. 180 Hann. a 1 Nr. 1251 Niedersächsisches Landesarchiv Hauptstaatsarchiv Hannover
Der Landrat an den Kommandeur der Kriegsgefangenen im Wehrkreis XI in Hannover, Springe, den 8. August 1941; Hann 180 Hann. A 1 Nr. 1215 Niedersächsisches Landesarchiv Hauptstaatsarchiv Hannover
Aus: Bierod, Ralf; Der Arbeitseinsatz sowjetischer Kriegsgefangener in der Forstwirtschaft und im Güterumschlag der Provinz Hannover 1941 - 1945; Magisterarbeit Hannover 1992
Foto 3 Nr. 557 (Archiv de Service des Victimes de la Guerre, Brüssel) Niedersächsisches Landesarchiv Hauptstaatsarchiv Hannover
Aus: Festausschuß für die 750-Jahrfeier der Gemeinde Egestorf am Deister, 750 Jahre Egestorf am Deister
Rentenversicherungsregister Egestorf 1938 - 1952, Et 0114 Stadtarchiv Barsinghausen
[19] Bildarchiv des Autors, Arbeitskreis Regionalgeschichte e. V.
[20] Lesefindbuch Memorial Nr. 105074-2282, Nr. 201799-942 Zwangsarbeit, Stadtarchiv Hannover
Tatje, Friedrich; Groß Goltern, 18.05.2006
Anonymus; Göxe, 15.09.2008
[21] Bildarchiv des Autors, Arbeitskreis Regionalgeschichte e. V.
[22] Personenmelderegister Großgoltern 1935 - 1944, 02/14 Nr. 61 Stadtarchiv Barsinghausen
Personenmelderegister Großgoltern 1943 - 1946, Y Nr. 0353 Stadtarchiv Barsinghausen
Invalidenbuch Großgoltern 1935 - 1960, Y Nr. 0355 Stadtarchiv Barsinghausen
Volker, Walter; Großgoltern, 18.05.2006
Foto 3 Nr. 841 (Archiv de Service des Victimes de la Guerre, Brüssel) Niedersächsisches Landesarchiv Hauptstaatsarchiv Hannover
Tatje, Friedrich; Großgoltern, 18.05.2006
[23] Privatbesitz, Familie Volker
[24] Bildarchiv des Autors, Arbeitskreis Regionalgeschichte e. V.
[25]Personenmelderegister Groß Munzel, GM 02/14 Nr. 44 Stadtarchiv Barsinghausen
Personenmelderegister Groß Munzel 1937 - 1954, GM 02/14 Nr. 44 Stadtarchiv Barsinghausen
Verzeichnis ausgestellter Rentenversicherungskarten 1891 - 1959, Y 0358 Stadtarchiv Barsinghausen
Van Aalst, Oda; Groß Munzel, 08.07.2003
Foto 3 Nr. 842, Nr. 843 (Archiv des Service de Victimes de la Guerre, Brüssel) Landesarchiv Hannover
Verpflichtungscheine 1940, GM 146 Stadtarchiv Barsinghausen
Aus: Köppen/Weydant, Kirchspiel Groß Munzel. Beiträge zur Geschichte der Dörfer des Kirchspiels Groß Munzel - Groß Munzel Ostermunzel Holtensen Barrigsen - und seiner Menschen, 1998
Kassenbelege Groß Munzel 1939 - 1945, GM 0278 Stadtarchiv Barsinghausen
Kassenbelege Groß Munzel 1945 - 1946, GM 0279 Stadtarchiv Barsinghausen
[26] Privatarchiv, Familie von Hugo
[27] ebd.
[28] Bildarchiv des Autors, Arbeitskreis Regionalgeschichte e. V.
[29] Personenmelderegister Hohenbostel 1938 - 1956, Hb 0350 Stadtarchiv Barsinghausen
Rentenversicherungregister Hohenbostel 1939 - 1955, Hb 0164 Stadtarchiv Barsinghausen
Foto 3 Nr. 846 (Archiv de Service des Victimes de la Guerre, Brüssel) Niedersächsisches Landesarchiv
Hauptstaatsarchiv Hannover
Personalannahmebuch des Bergwerk Barsinghausen, H 46 Acc. 5/93 Nr. 107 Staatsarchiv Bückeburg
Personalabkehrbuch des Bergwerk Barsinghausen, H 46 Acc. 5/93 Nr. 82 Staatsarchiv Bückeburg
[30] Foto 3 Nr. 847 (Archiv de Service des Victimes de la Guerre, Brüssel) Niedersächsisches Landesarchiv Hauptstaatsarchiv Hannover
Personenmelderegister Holtensen 1945 - 1955, 02/14 Nr. 34 Stadtarchiv Barsinghausen
[31] Bildarchiv des Autors, Arbeitskreis Regionalgeschichte e. V.
[32] Personenmelderegister Kirchdorf, 1911 – 1949, K 02/14 Nr. 14 Stadtarchiv Barsinghausen
Rentenversicherungsregister Kirchdorf, 1928 – 1945, K 0118 Stadtarchiv Barsinghausen
Foto 3 Nr. 851 (Archiv de Service des Victimes de la Guerre, Brüssel) Niedersächsisches Landesarchiv Hauptstaatsarchiv Hannover
[33] Bildarchiv des Autors, Arbeitskreis Regionalgeschichte e. V.
[34] Personenmelderegister Landringhausen 1911 - 1961, 02/14 Nr. 41 Stadtarchiv Barsinghausen
[35] Einwohnermelderegister Langreder 1930 - 1945, 02/14 Nr. 16 Stadtarchiv Barsinghausen
Einwohnermelderegister Langreder 1943 - 1951, 02/14 Nr. 17 Stadtarchiv Barsinghausen
Personenmelderegister Langreder 1911 - 1943, 02/14 Nr. 15 Stadtarchiv Barsinghausen
Rentenversicherungsregister Langreder 1927 - 1974, Lr 0227 Stadtarchiv Barsinghausen
[36] Einwohnermelderegister Nordgoltern, 02/14 Nr. 57 Stadtarchiv Barsinghausen
Foto 3 Nr. 881 (Archiv de Service des Victimes de la Guerre, Brüssel) Niedersächsisches Landesarchiv Hauptstaatsarchiv Hannover
[37] Einwohnermelderegister Ostermunzel 1911 - 1951, 02/14 Nr. 36 Stadtarchiv Barsinghausen
Einwohnerverzeichnis 1930 - 1951, 02/14 Nr. 38 Stadtarchiv Barsinghausen
Foto 3 Nr. 872 (Archiv de Service des Victimes de la Guerre, Brüssel) Niedersächsisches Landesarchiv Hauptstaatsarchiv Hannover
Aus: Nicq, André, Kommandos du Stalag XI B 1940 - 1945, Selbstverlag 1995; Stiftung niedersächsische Gedenkstätten
Bergmann; Ostermunzel, 2004
[38] Bildarchiv des Autors, Arbeitskreis Regionalgeschichte e. V.
[39] Privatbesitz, Familie R.
[40] Privatbesitz, Familie Tatje
[41]Anonymus; Stemmen, 18.05.2006
Foto 3, Nr. 881 (Archiv de Service des Victimes de la Guerre, Brüssel) Niedersächsisches Landesarchiv Hauptstaatsarchiv Hannover
Einwohnermelderegister Barrigsen 1910 - 1952, Bs 0015 Stadtarchiv Barsinghausen
Einwohnermelderegister Stemmen 1931 - 1952, St Y 351 Stadtarchiv Barsinghausen
Einwohnermelderegister Stemmen 1944 - 1963, St Y 352 Stadtarchiv Barsinghausen
Rentenversicherungskarten Stemmen 1931 - 1963, St 0333 Stadtarchiv Barsinghausen
[42] Bildarchiv des Autors, Arbeitskreis Regionalgeschichte e. V.
[43]Personenmelderegister Wichtringhausen 1911 - 1951;02/14 Nr. 29, Stadtarchiv Barsinghausen,
Aus: Nicq, André, Kommandos du Stalag XI B 1940 - 1945, Selbstverlag 1995; Stiftung Niedersächsische Gedenkstätten
Archiv de Service des Victimes de la Guerre, Brüssel; Foto 3, Nr. 555, Hsta Hannover
Aus: Rittergüter in Barsinghausen, Hrsg. Verein für Orts- und Familienkunde Barsinghausen e.V. 1997
Aus: Spoerer, Mark; Zwangsarbeit unter dem Hakenkreuz. Ausländische Zivilarbeiter, Kriegsgefangene und Häftlinge im Deutschen Reich und im besetzten Europa 1939 - 1945; Deutsche Verlags-Anstalt, Stuttgart München 2001
Frau Döpke, Barsinghausen, 09.07.2009
[44] Hausweises Einwohnerverzeichnis Winninghausen 1943 - 1944, Wn 0076 Stadtarchiv Barsinghausen
Einwohnermelderegister Winninghausen 1930 - 1968, 02/14 Nr. 31 Stadtarchiv Barsinghausen
Kassenbuch 1940 Gemeinde Bantorf, Bt 0001 Stadtarchiv Barsinghausen,
Aus: Nicq, André, Kommandos du Stalag XI B 1940 - 1945, Selbstverlag 1995; Stiftung Niedersächsische Gedenkstätten
Foto 3 Nr. 555 (Archiv de Service des Victimes de la Guerre, Brüssel) Niedersächsisches Landesarchiv Hauptstaatsarchiv Hannover
|