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Blumenau
Drei WohnrĂ€ume des Wohnhauses auf dem Gutshof Hohls, Nr. 17, dienten zunĂ€chst der Unterbringung eines 30-köpfigen polnischen Kriegsgefangenenarbeitskommandos. Sie trugen ihre Uniformen und wurden von einem bewaffneten Posten bewacht. SpĂ€ter wurde das Arbeitskommando gegen 12 ebenfalls polnische Zivilarbeiter ausgetauscht. Kriegsgefangene wie Zivilarbeiter muĂten bei verschiedenen Bauern arbeiten. Sie bezogen Waschgeld und Verpflegung. Das Verlassen des Lagers Sonntags und am Abend soll ihnen erlaubt gewesen sein. [1]
Drei ukrainische und 11 polnische Displaced Persons befanden sich noch nach Kriegsende hier. Sie waren ehemalige Zivilarbeiter und lebten auf verschiedenen Bauernhöfen. [2]
Bokeloh
Hier waren Polen des Kriegsgefangenenarbeitskommandos 766 sowie französische Kriegsgefangene eingesetzt. Alle sollen zunĂ€chst in einem Stall, die Polen spĂ€ter in den BahnhofsgebĂ€uden - der heute unbewohnten und damaligen Fahrkartenausgabe Haus Nr. 118, sowie dem mittlerweile abgerissenen GĂŒterschuppen Haus Nr. 119 - der Steinhuder-Meer-Bahn untergebracht gewesen sein. Der Aufseher hatte in den sogennannten BeamtenhĂ€usern - damals Haus Nr. 98, heute Steinhuder Str. 20 f - Quartier bezogen. Die Restriktionen gegen die Polen sollen soweit gelockert worden sein, daĂ sie auch unbegleitet zu ihren Arbeitgebern gehen konnten. Durch den LandjĂ€ger Bartram und den Lehrer DĂŒfer soll es zu Ăbergriffen auf die Kriegsgefangenen gekommen sein.
Anscheinend war den französischen Kriegsgefangenen die Benutzung des örtlichen Schwimmbades erlaubt. Zumindest einer von ihnen, ein Kunstspringer, nutzte es. Der Franzose Josef arbeitete beim BĂ€cker Heinrich Blanke - damals Haus Nr. 83, heute Steinhuder Str. 2. AuĂerdem sollen mindestens zwei Franzosen im Ort geheiratet haben. [3]
Zwei Displaced-Persons-Lager sind hier verbĂŒrgt. Eines diente der Unterbringung von 81 ehemaligen polnischen Kriegsgefangenen. In einem zweiten, sich am Kaliwerk befindenden, waren SowjetbĂŒrger untergebracht. AuĂerdem waren hier auch noch 29 italienische, 16 polnische und 1 französischer Zivilarbeiter gemeldet. [4]
Bordenau
19 polnische, neun hollÀndische und drei jugoslawische Zivilarbeiter befanden sich nach Kriegsende noch in diesem Ort. [5]
DĂŒendorf
Bei der Alten, Hansen und von Döhren Saatgutwirtschaft Wunstorf auf dem Rittergut DĂŒendorf, waren 34 AuslĂ€nder gemeldet, die teilweise im Familienverband deportiert wurden. So die Familie K. mit drei Kindern. Das vierte wurde etwa im Februar 1945 in DĂŒendorf geboren. Der Mann erkrankte im April 1945 schwer, nach dem er bei der PlĂŒnderung der Molkerei in Wunstorf erbeuteten Methylalkohol getrunken hatte. Anton und Jadwiga R. sind mit ihren drei Kindern, von denen ebenfalls eins in DĂŒendorf geboren wurde, spĂ€ter nach Kanada ausgewandert. Auch alte und krĂ€nkliche Menschen befanden sich unter den Deportierten, wie Alexander K. mit seiner Frau, die kaum arbeiten konnten. Alle wurden etwa Mitte 1945 nach der Befreiung zunĂ€chst in diversen DP-Lagern untergebracht. [6]
Idensen
Ein Steinbau bei Freise, Haus Nr. 6, diente der Unterbringung von 40 Zivilarbeitern von denen 94 % Polen und 6 % Ukrainer waren. Sie wurden gegen halb sechs geweckt um in der Landwirtschaft zu arbeiten. [7]
AuĂerdem beherbergte ein Displaced-Persons-Lager 73 polnische Kriegsgefangene. [8]
Das Grab eines sowjetischen Zwangsarbeiters wurde in Idensen eingeebnet. [9]
Klein-Heidorn
Ein 22-köpfiges polnisches Kriegsgefangenenarbeitskommando war in Haus Nr. 52 untergebracht. Es handelte sich um den aus Steinfachwerk bestehenden Saal der Gastwirtschaft SchĂŒddekopf. Gegen VergĂŒtung muĂten die Kriegsgefangenen fĂŒr ortsansĂ€ssige Bauern arbeiten.[10]
Auf dem Hof Nr. 13 arbeitete mindestens ein Pole. 28 polnische DPs, ehemalige Kriegsgefangene, waren in der Schule einquartiert. [11]
Insgesamt befanden sich nach Kriegsende noch 44 polnische und zwei russische Zivilarbeiter vor Ort. [12]
Kolenfeld
In einer Holzbaracke auf dem Mönchehof, Nr. 107, waren bis zu 35 polnische Kriegsgefangene einquartiert. Das Arbeitskommando unterstand dem Stalag XI B Fallingbostel. Die Unterkunft war mit Stacheldraht eingezĂ€unt und wurde Tag und Nacht von LandesschĂŒtzen bewacht. Geweckt wurden die Gefangenen im Sommer um 6 Uhr, im Winter um 7 Uhr morgens. Sie wurden von einem Wachmann bis zur Dorfmitte begleitet und gingen dann frei zu ihren Arbeitsstellen im Handwerk und in der Landwirtschaft. Gegen 20 Uhr hatten alle wieder im Lager zu sein. Das Verlassen des Lagers am Abend oder Sonntags war nur mit einem Urlaubsschein möglich. Die Arbeit im Handwerk wurde mit 28 RM, in der Landwirtschaft mit 20 RM monatlich vergĂŒtet. [13]
Nach Kriegsende waren noch 86 polnische Kriegsgefangene in einem Displaced-Persons-Lager und 21 polnische Zivilarbeiter auf verschiedenen Bauernhöfen registriert. [14]
Luthe
Adolf Osterheld beschĂ€ftigte in seiner Asbestzementfabrik Fulgurit in Eichriede von 1940 bis 1942 fĂŒnfzig belgische und französische Kriegsgefangene. Im Jahre 1942 wurden 85 russische Kriegsgefangene eingesetzt. 80 Ostarbeiter wurden von 1942 bis 1945 beschĂ€ftigt und ab 1943 bis 1945 kamen noch 220 italienische MilitĂ€rinternierte hinzu. FĂŒr die Unterbringung wurde eine Steinbaracke auĂerhalb des Werkes genutzt, die sich auf dem GrundstĂŒck Nr. 182, an der heutigen Abzweigung der Albert-Einstein-StraĂe von der Adolf-Osterheld-StraĂe befunden hat. Sie war von einem Stacheldrahtzaun umgeben und wurde Tag und Nacht von bewaffneten Wehrmachtsangehörigen bewacht. Gearbeitet wurde tĂ€glich 8 Stunden in Wechselschicht in den verschiedenen Werksbereichen. Ab und an wurden Appelle abgehalten. Der etwa 200 Meter lange Weg vom Lager zur Fabrik, wurde zu FuĂ und unter Bewachung zurĂŒckgelegt. WĂ€hrend der vergĂŒteten Arbeitszeit standen die Zwangsarbeiter unter der Beobachtung durch Streifenposten. Ab 1944 durften sie sich Abends und Sonntags frei auĂerhalb des Lagers bewegen. Aus der Beziehung einer Frau vom Fulgurit Kantinenpersonal zu einem italienischen MilitĂ€rinternierten ist ein Kind hervorgegangen. Nach dem Kriege wurde das Lager zunĂ€chst fĂŒr die Unterbringung von Displaced Persons genutzt. Es handelte sich um 151 italienische Kriegsgefangene und um 26 ukrainische und fĂŒnf polnische Zivilarbeiter. Danach diente die Baracke als FlĂŒchtlingsunterkunft.
Ob ein auf dem WerksgelĂ€nde gelegener Bunker, wie von einem Zeitzeugen berichtet, zusĂ€tzlich als Zwangsarbeiterunterkunft diente, lĂ€Ăt sich nicht belegen. An den WĂ€nden sollen sich Inschriften befunden haben, deren Enstehungsdatum wahrscheinlich in die Nachkriegszeit fĂ€llt.[15]
Barackenlager der Fulguritwerke aus westlicher Perspektive, 1956 [16]
Personal der Fulgurit-Kantine und Wachmannschaft des Fulgurit-Lagers, undatiert [17]
Barackenlager der Fulguritwerke aus östlicher Perspektive, 1956 [18]
Die Fulguritwerke von SĂŒdwesten, Ende der 1950er Jahre [19]
Das FulguritgelÀnde von Osten, 1959 [20]
Ein weiteres Kriegsgefangenenarbeitskommando mit bis zu 30 Franzosen und wahrscheinlich zwei Belgiern, von denen einer in der Schlosserei der Fulguritwerke gearbeitet hat, war in einer Holzbaracke und/oder im Saal des Gasthauses Wehrmann auf dem GrundstĂŒck 66 untergebracht. Das Lager war von einem Stacheldrahtzaun umgeben und wurde Tag und Nacht von bewaffneten Wehrmachtsangehörigen bewacht. Die mit ihren Uniformen bekleideten Kriegsgefangenen arbeiteten gegen VergĂŒtung in einem etwa 50 Meter entfernt liegenden holzverarbeitenden Betrieb. Sie wurden eine Stunde vor Arbeitsbeginn geweckt. Die Arbeitszeit betrug 8 bis 10 Stunden tĂ€glich. Von Zeit zu Zeit wurden Appelle abgehalten. Bis 1944 wurden sie noch von einem Posten zur Arbeit begleitet. Danach gingen sie unbegleitet und durften sich auch Abends und Sonntags auĂerhalb des Lagers bewegen. [21]
Das Kriegsgefangenenarbeitskommando 1851 bestand aus 23 Personen von denen der Belgier Yvan Roubin, Kriegsgefangenennummer 51.040 bei Wehrmann gearbeitet hat. Evtl. ist es auch mit dem bei Wehrmann untergebrachten Arbeitskommando identisch. [22]
Zeitzeugen haben auch ĂŒber ein Zwangsarbeiterlager bei der Kesselfabrik Nolte berichtet. In einem weiteren Displaced-Persons-Lager waren 18 ehemalige polnische Kriegsgefangene einquartiert. Evtl. handelt es sich um das Lager bei der Kesselfabrik Nolte. [23]
Das Pfarrhaus wurde von April 1945 bis Februar 1949 fĂŒr die Unterbringung von zunĂ€chst 45 polnischen, dann von einer unbekannten Anzahl lettischer DPs genutzt. [24]
Auf dem Hof des Landwirtes Stille arbeitete der Pole Josef Szukula. Er kam als Kriegsgefangener nach Luthe und war zunĂ€chst im Kriegsgefangenenlager auf dem FulguritgelĂ€nde untergebracht. Nach der Entlassung aus der Kriegsgefangenenschaft in den Zivilarbeiterstatus wohnte er auf dem Stillehof, wo er auch weiterhin arbeitete. Szukula ertrank im Sommer 1944 beim Baden im Dorfteich. Seine Kameraden stifteten ihm einen Grabstein mit der Inschrift âHier ruht unser guter Kamerad Josef Szukula, geb. 29.2.1912, gest. 7.7.1944. Ruhe sanft.â Er befindet sich halb verdeckt von Buschwerk am östlichen Ende des evangelischen Friedhofes in Luthe. In der Mitte des Friedhofes befindet sich sein Grab, das mit einem neuen Grabstein mit der Inschrift âPole Josef Szukula, * 29.2.1912, â 7.7.1944â versehen und zunĂ€chst von der Kirchengemeinde gepflegt wurde. Die Pflege obliegt jetzt der Stadt Wunstorf. Verwandte Szukulas besuchen alljĂ€hrlich am Totensonntag das Grab. [25]

Alter Grabstein und Grab des Josef Szukula, 2011 [26]
Der am 28.03.1913 geborene und am 09.04.1945 von den amerikanischen Besatzungstruppen erschossene Pole Florian Kowalski, wurde aus Luthe nach Steimbke-Lichtenhorst umgebettet. [27]
Mesmerode
Auf dem heutigen Kornboden des Heinecke Hofes, Nr. 1, waren französische Kriegsgefangene untergebracht die ĂŒberwiegend in der Landwirtschaft arbeiten muĂten. Wahrscheinlich handelte es sich um das Kriegsgefangenenarbeitskommando 1685. [28]
SpĂ€ter wurde in einem Steinbau bei Freise Nr. 6 das Arbeitskommando 1735 einquartiert. Die vorhandenen Quellen sprechen einerseits von 100 Rotarmisten, andererseits von 170 Kriegsgefangenen (70 % Franzosen und 30 % Russen), die zu FluĂregulierungsarbeiten - konkret, dem Ausheben der Aue sowie der Errichtung des âEberfallâ, einem Wehr zwischen Mesmerode und Bokeloh - eingesetzt wurden. Zu einem nicht nĂ€her bekannten Zeitpunkt wurde das sowjetische Kriegsgefangenenarbeitskopmmando aufgehoben und durch ein Straflager fĂŒr französische Kriegsgefangene ersetzt. 1944 entkamen 21 Gefangene mittels eines Fluchttunnels.
Sie halfen ebenfalls bei der BrandbekĂ€mpfung auf dem Seegers Hof, Nr. 3, wo neben zwei französischen Kriegsgefangenen auch die Ostarbeiterinnen Vera mit ihrer sechsjĂ€hrigen Tochter Rita und Rusina arbeiten muĂten. Die achtzehnjĂ€hrige Pastorentochter sprach Deutsch und stammte aus Feodosia auf der Halbinsel Krim, wo sie wohl Augenzeugin der ErschieĂung jĂŒdischer Einheimischer durch die deutschen Besatzer wurde.
Im April 1945 werden sowjetische Kriegsgefangene von Wehrmachtssoldaten durch den Ort getrieben. Sie lagern in der Scheune des Landwirtes Heinecke und werden von den ortsansĂ€Ăigen Ostarbeiterinnen verpflegt. Einer der entkrĂ€fteten Rotarmisten wurde von seinem Bewacher erschossen, weil er sich geweigert hatte weiter zu gehen. Er wurde vor Ort beerdigt und spĂ€ter nach Steimbke-Lichtenhorst umgebettet. [29]
Nach Kriegsende waren 35 polnische Kriegsgefangene in einem Displaced-Persons-Lager untergebracht. Sechs polnische und zwei russische Zivilarbeiter wohnten in den HĂ€usern Nr. 2, Nr. 8, Nr. 12 und Nr. 23. [30]
Steinhude
21 Kriegsgefangene wurden vor Ort in der Landwirtschaft eingesetzt. Es handelte sich zunÀchst um Franzosen des Kriegsgefangenenarbeitskommandos 1811, dann um Serben des Kriegsgefangenenarbeitskommandos 2163. Sie waren in einem Steinbau auf dem GelÀnde der Fabrik Seegers & Söhne einquartiert. [31]
AuĂerdem waren vor Ort noch ungefĂ€hr 35 polnische und russische Zivilarbeiter eingesetzt, die im Februar 1945 von ihrem Sammelpunkt Strandhalle nach Osten deportiert wurden. [32]
Wunstorf
Ein Steinbau auf dem GelĂ€nde der Firma SOLO-Feinfrost in der BahnhofstraĂe 51/53, diente als Frauengemeinschaftslager fĂŒr 40 Zivilarbeiterinnen. Das GebĂ€ude bestand aus einem langen Flur mit 10 bis 15 hintereinander liegenden RĂ€umen. 1941 waren hier nur HollĂ€nderinnen, 1942 HollĂ€nderinnen und Kroatinnen, 1943 bis 1945 nur Ukrainerinnen eingesetzt. [33]
Auf einem GrundstĂŒck zwischen der Adolf-Brosang- und der Munzelner StraĂe auf der SĂŒdseite des Bahnhofs befand sich die Wunstorfer Portlandcementwerke A.G. Hier waren eine unbekannte Anzahl Kriegsgefangener sowie etwa 100 Zivilarbeiter - darunter 45 Russinnen, 35 Ukrainerinnen, Polen, Franzosen, Flamen und Italiener - beschĂ€ftigt, die in drei SteingebĂ€uden auf dem WerksgelĂ€nde untergebracht waren. Die Unterbringung der russischen und ukrainischen Ostarbeiterinnen hatte Lagercharakter. Unter ihnen befand sich auch die Ukrainerin Baranowa Alexandra M. die im Alter von 75 Jahren folgendes berichtete:
â ... Ich wurde am 13. April 1925 im Gebiet Kaluschskaja, Sow. Nikitinskij, Dorf Muschitino geboren. In ihren Archiven steht als Geburtsjahr 1926, das ist falsch. 1934 zog meine Familie - drei BrĂŒder und zwei Schwestern - in den Donbass um. Mein Vater und zwei BrĂŒder arbeiteten im Schacht, die anderen Kinder gingen zur Schule. Ich absolvierte sieben Klassen.
Am 20. September 1942 wurden wir MinderjĂ€hrigen von deutschen Soldaten mit Maschinenpistolen nach Krasnyj Lutsch getrieben und in GĂŒterwaggons nach Deutschland gefahren. Aus dem Sammellager in Lodz in Polen wurden wir 28 Frauen von einem Mann nach Wunstorf gefahren. Wir arbeiteten im Zementwerk, wir stellten PreĂplatten her. Die Arbeit war nicht schwer aber sehr staubig. Zu essen gab man uns SteckrĂŒbensuppe und 300 g Brot, an Feiertagen Pudding. FĂŒr gesundheitsschĂ€dliche Arbeit gab man uns einmal wöchentlich eine zusĂ€tzliche Ration: Butter, hollĂ€ndischen KĂ€se und Brot. Ein Meister, Otto, war ein Unmensch. Er schlug fĂŒr Nichts Leute zusammen. Der zweite Meister war ein guter Mensch. Wir wohnten im Werk, das umzĂ€unt war. Einmal in der Woche durften wir in die Stadt. Wir wurden entlohnt. Bei uns gab es weder MĂ€nner noch Kinder, nur 24 junge Frauen. Unsere Aufseherin hieĂ Dascha. Wir waren untereinander befreundet. Weil wir einmal Briefe nicht ausgetragen hatten, war ich zwei Monate bei der Gestapo in Hannover inhaftiert. Als wĂ€hrend eines Bombenangriffs alle Aufseher in Deckung gingen, flĂŒchteten wir in den Wald, wo wir drei Monate lang lebten. Wir wurden dort stark geschlagen. Nach der Befreiung durch die Amerikaner waren wir noch zwei Monate im Werk. Dann fuhren wir nach Hause. Meine ganze Familie war da. Weiter lernen konnte ich nicht, ich muĂte arbeiten. 1946 habe ich geheiratet ... â (vom Autor redigiert)
Im Februar 1946 waren hier noch 14 russische DPs gemeldet.[34]
Das in dem dritten Bau untergebrachte Kriegsgefangenenarbeitskommando, bestand anfangs aus 40 belgischen, spÀter dann aus 20 französischen Kriegsgefangenen. [35]
Diese GebĂ€ude dienten nach dem Kriege als Displaced-Persons-Lager fĂŒr die Unterbringung von 80 italienischen Kriegsgefangenen und 80 sowjetischen Zivilarbeitern. [36]
Eine Holzbaracke des ehemaligen Reichsarbeitsdienstlagers in der FeldstraĂe, diente als Unterkunft des dem Stalag XI B Fallingbostel unterstehenden 70-köpfigen französischen Kriegsgefangenenarbeitskommando 1362. [37]
Eine hinter dem Restaurant Jahns in der Langestr. 30 gelegene Fachwerkscheune, diente bis 1941 als Gemeindelager fĂŒr 20 bis 35 polnische Kriegsgefangene. Danach war dort dieselbe Anzahl polnischer Zivilarbeiter untergebracht. Es ist anzunehmen, daĂ es sich um dieselben, mittlerweile aus der Kriegsgefangenenschaft in den Zivilarbeiterstatus entlassenen MĂ€nner gehandelt hat. Sie muĂten bei diversen Landwirten arbeiten, die auch fĂŒr die Finanzierung der Lagerher- und einrichtung aufkamen. Pro Tag und Gefangenen waren im Sommer 20 sowie im Winter 40 Rpf. zu berappen. [38]
Das aus 50 bis 60 Personen, 85 % Franzosen und 15 Belgier, bestehende Kriegsgefangenenarbeitskommando 1735 war in einem zur MĂŒhle Langhorst gehörenden HolzfachwerkgebĂ€ude untergebracht. Es wurde u. a.in der Landwirtschaft eingesetzt. [39]
In einem Lager auf dem GelĂ€nde der Firma Kiepe in der HindenburgstraĂe 30 waren 57 Ostarbeiter untergebracht. Es handelte sich teilweise um ganze Familien mit insgesamt 13 Kindern, von denen eins 1944 in Wunstorf zur Welt kam. [40]
31 Polen, darunter eine Frau und zwei Kinder, waren im Lager der Zimmerei Otto Thiele in der Hagenburger StraĂe 6 einquartiert. Einer der Polen wurde am 03.07.1942 von der Gestapo verhaftet. [41]
Das Kriegsgefangenenarbeitskommando 6 befand sich auf oder am Fliegerhorst Wunstorf. [42]
Das Kriegsgefangenenarbeitskommando 1367 war ebenfalls auf oder am Fliegerhorst Wunstorf stationiert. Die Kriegsgefangenen beider Arbeitskommandos sind dort wohl auch eingesetzt worden. [43]
In den Displaced-Persons-Lagern HindenburgstraĂe 5 und MĂŒhle lebten 15 Franzosen und ein Belgier. 55 polnische Zivilarbeiter wohnten im Displaced-Persons-Lager Holste Werke und arbeiteten als Mechaniker in einer Werkstatt des 30. Corps der britischen MilitĂ€rregierung. AuĂerdem lebten 67 litauische, zehn polnische, zwei ukrainische, zwei hollĂ€ndische und ein russischer ehemaliger Zivilarbeiter teilweise auf Bauernhöfen. [44]
Elf AuslĂ€nder waren ab einem unbekannten Datum bis in die Nachkriegszeit in der Landes-Heil- und Pflegeanstalt Wunstorf untergebracht. Es handelte sich um eine Französin, fĂŒnf Russen (drei Frauen, zwei MĂ€nner), einen Serben, einen Jugoslawen, eine HollĂ€nderin, eine Estin und eine EnglĂ€nderin. Eine der Russinnen wurde am 20.09.1947 in die Privat-Heil- und Pflegeanstalt Ilten verlegt; die HollĂ€nderin am selben Tag nach Hannover, Am Kochplatz 2, entlassen. [45]
Zwei Franzosen wurden nach dem Kriege aus Wunstorf in ihre Heimat umgebettet. Es handeltes sich um Pierre Aguettaz, der in der Nacht vom 3. auf den 4. Januar 1943 bei einem ZugunglĂŒck bei Dedensen getötet wurde und um AndrĂ© Storck, der kurz vor Kriegsende im Alter von 32 Jahren an den Folgen einer LungenentzĂŒndung verstarb. In Wunstorf sollen auĂerdem noch neunzehn sowjetische Zwangsarbeiter beerdigt worden sein. Auf einer 63 GrĂ€ber umfassenden KriegsgrĂ€berstĂ€tte des alten evangelisch-lutherischen Friedhofs liegen neben 45 deutschen Soldaten, fĂŒnfzehn MĂ€nner deren NationalitĂ€t auf den Grabsteinen mit Russe vermerkt ist, sowie drei Personen ohne Angabe der Staatsangehörigkeit. Bei letzteren handelt es sich um Matwey Gorutschkin (01.02.1911 - 05.05.1942), Osip Orluk (15.01.1919 - 05.05.1942) und Nikolaij Titow (30.07.1909 - 29.05.1942).
Die fĂŒnfzehn Russen starben ausnahmslos nach Ende des zweiten Weltkrieges. Waldemar Sachanowitsch (â 16.06.1945) erlag seiner Tuberkuloseerkrankung; Michail Bogolow (â 01.06.1945), Iwan Carow (â 01.06.1945), Alex Klimtschak (23.02.1902 - 09.05.1945), Wassili Kuruschow (â 03.06.1945), Nikolaus Massow (â 02.06.1945), Michail Mischin (â 03.06.1945), Efim Nakoneschinikow (â 01.06.1945), Georgy Nikolaienko (â 02.06.1945), Alexander Wlassow (â 01.06.1945) und Dimitry Worinow (â 31.05.1945) starben an einer Methylalkoholvergiftung. Zu Nikolai Davidkowsky (â 17.06.1945), Tim Jassik (â 03.06.1945), Matwei Mukasejen (â 02.06.1945) und Amary Wiskariow (â 03.06.1945) können keine nĂ€heren Angaben gemacht werden. [46]
KriegsgrÀberstÀtte auf dem alten evangelischen Friedhof, 2011 [47]
© Helge Kister, 2009/2010
[1] Foto 3 Nr. 694 (Archiv de Service des Victimes de la Guerre, BrĂŒssel) NiedersĂ€chsisches Landesarchiv Hauptstaatsarchiv Hannover
[2] War Diary of 910 Mil. Gov. Det., In: Brieden/Dettinger/Hermann/Kister/Richter; Menschen im Toten Moor. Natur- und Sozialgeschichte des Sumpfes am Steinhuder Meer, Verlag Region und Geschichte, Neustadt 2001
[3] Aus: Arbeitskreis Geschichte Garbsen (Hrsg.); Ein unrĂŒhmlicher Fall - Zwangsarbeiter und Displaced Persons in Frielingen; Garbsen 1995
Aus: Bierod, Ralf; Der Arbeitseinsatz sowjetischer Kriegsgefangener in der Forstwirtschaft und im GĂŒterumschlag der Provinz Hannover 1941 - 1945. Magisterarbeit im Fach Geschichte an der UniversitĂ€t Hannover, vorgelegt von Ralf Bierod; Selbstverlag, Uetze-HĂ€nigsen 1992
Aus: Wiborg, Jan Peter; Ein Dorf im Strukturwandel: Bokeloh; Verlag fĂŒr Regionalgeschichte, Bielefeld 1998
[4] Aus: Brieden/Dettinger/Hirschfeld; Neustadt 1945 - 1949. Nachkriegszeit in der Provinz, Internationalismus Verlag, Hannover 1987
War Diary of 910 Mil. Gov. Det., In: Brieden/Dettinger/Hermann/Kister/Richter; Menschen im Toten Moor. Natur- und Sozialgeschichte des Sumpfes am Steinhuder Meer, Verlag Region und Geschichte, Neustadt 2001
[5] ebd.
[6] Ordner Zwangsarbeiter; Stadtarchiv Wunstorf
[7] Foto 3 Nr. 893 (Archiv de Service des Victimes de la Guerre, BrĂŒssel) NiedersĂ€chsisches Landesarchiv Hauptstaatsarchiv Hannover
[8] War Diary of 910 Mil. Gov. Det., In: Brieden/Dettinger/Hermann/Kister/Richter; Menschen im Toten Moor. Natur- und Sozialgeschichte des Sumpfes am Steinhuder Meer, Verlag Region und Geschichte, Neustadt 2001
[9] Aus: Studienkreis zur Erforschung und Vermittlung der Geschichte des Widerstandes 1933 - 1945 und das PrÀsidium der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes/Bund der Antifaschisten (Hrsg.); Heimatgeschichtlicher Wegweiser zu StÀtten des Widerstandes und der Verfolgung 1933 - 1945, Niedersachsen II Regierungsbezirke Hannover und Weser-Ems, Pahl-Rugenstein Verlag 1986
[10] Foto 3 Nr. 894 (Archiv de Service des Victimes de la Guerre, BrĂŒssel) NiedersĂ€chsisches Landesarchiv Hauptstaatsarchiv Hannover
[11] Aus: Schönemeier, Friedrich; Klein Heidorn. Geschichte des Dorfes; Gemeinde Klein Heidorn, 1973
[12] Aus: Brieden/Dettinger/Hirschfeld; Neustadt 1945 - 1949. Nachkriegszeit in der Provinz, Internationalismus Verlag, Hannover 1987
War Diary of 910 Mil. Gov. Det., In: Brieden/Dettinger/Hermann/Kister/Richter; Menschen im Toten Moor. Natur- und Sozialgeschichte des Sumpfes am Steinhuder Meer, Verlag Region und Geschichte, Neustadt 2001
[13] Foto 3 Nr. 895 (Archiv de Service des Victimes de la Guerre, BrĂŒssel) NiedersĂ€chsisches Landesarchiv Hauptstaatsarchiv Hannover
[14] Aus: Brieden/Dettinger/Hirschfeld; Neustadt 1945 - 1949. Nachkriegszeit in der Provinz, Internationalismus Verlag, Hannover 1987
War Diary of 910 Mil. Gov. Det., In: Brieden/Dettinger/Hermann/Kister/Richter; Menschen im Toten Moor. Natur- und Sozialgeschichte des Sumpfes am Steinhuder Meer, Verlag Region und Geschichte, Neustadt 2001
[15] Foto 3 Nr. 897 (Archiv de Service des Victimes de la Guerre, BrĂŒssel) NiedersĂ€chsisches Landesarchiv Hauptstaatsarchiv Hannover
Neuber, Dirk; E-Mail vom 02.10.2009 an den Autor
Aus: Studienkreis zur Erforschung und Vermittlung der Geschichte des Widerstandes 1933 - 1945 und das PrÀsidium der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes/Bund der Antifaschisten (Hrsg.); Heimatgeschichtlicher Wegweiser zu StÀtten des Widerstandes und der Verfolgung 1933 - 1945, Niedersachsen II Regierungsbezirke Hannover und Weser-Ems, Pahl-Rugenstein Verlag 1986
Aus: Weinmann, Martin (Hrsg.); Das nationalsozialistische Lagersystem (CCP); Zweitausendeins, Frankfurt am Main 1990
Aus: Brieden/Dettinger/Hirschfeld; Neustadt 1945 - 1949. Nachkriegszeit in der Provinz, Internationalismus Verlag, Hannover 1987
War Diary of 910 Mil. Gov. Det., In: Brieden/Dettinger/Hermann/Kister/Richter; Menschen im Toten Moor. Natur- und Sozialgeschichte des Sumpfes am Steinhuder Meer, Verlag Region und Geschichte, Neustadt 2001
Borges, 13.05.2011, GesprÀche mit dem Autor
Neuber, Dirk; E-Mail vom 15.06.2011 an den Autor
[16] Stadtarchiv Wunstorf
[17] ebd.
[18] ebd.
[19] ebd.
[20] ebd.
[21] Foto 3 Nr. 898 (Archiv de Service des Victimes de la Guerre, BrĂŒssel) NiedersĂ€chsisches Landesarchiv Hauptstaatsarchiv Hannover
Neuber, Dirk; E-Mail vom 08.10.2009 an den Autor
[22] Neuber, Dirk; E-Mails vom 30.09.2009 und 08.10.2009 an den Autor
War Diary of 910 Mil. Gov. Det., In: Brieden/Dettinger/Hermann/Kister/Richter; Menschen im Toten Moor. Natur- und Sozialgeschichte des Sumpfes am Steinhuder Meer, Verlag Region und Geschichte, Neustadt 2001
Aus: Arbeitskreis Geschichte Garbsen (Hrsg.); Ein unrĂŒhmlicher Fall - Zwangsarbeiter und Displaced Persons in Frielingen; Garbsen 1995
[23] Neuber, Dirk; E-Mail vom 30.09.2009 an den Autor
Gefangenen- und Sammeltransportwesen Bd. 2, 70 - 10, B 114; Stadtarchiv Wunstorf
[24] Aus: Mussmann, Hermann; Geschichte des Dorfes Luthe; Luthe 1968
[25] Borges, 11. und 13.05.2011, GesprÀche mit dem Autor
Sterbebuch Luthe 1938 - 1953, Stadtarchiv Wunstorf
[26] Fotoarchiv des Autors, Arbeitskreis Regionalgeschichte e. V.
[27] Aus: Studienkreis zur Erforschung und Vermittlung der Geschichte des Widerstandes 1933 - 1945 und das PrÀsidium der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes/Bund der Antifaschisten (Hrsg.); Heimatgeschichtlicher Wegweiser zu StÀtten des Widerstandes und der Verfolgung 1933 - 1945, Niedersachsen II Regierungsbezirke Hannover und Weser-Ems, Pahl-Rugenstein Verlag 1986
Sterbebuch Luthe 1938 - 1953, Stadtarchiv Wunstorf
Sandsteinstelen KriegsgrÀberstÀtte Steimbke-Lichtenhorst
[28] Aus: Wiborg, Jan Peter: Mesmerode. Einblicke in ein Dorf; Verlage fĂŒr Regionalgeschichte, Bielefeld 2002
Aus: Arbeitskreis Geschichte Garbsen (Hrsg.); Ein unrĂŒhmlicher Fall - Zwangsarbeiter und Displaced Persons in Frielingen; Garbsen 1995
[29] ebd. Wiborg
Foto 3 Nr. 904 (Archiv de Service des Victimes de la Guerre, BrĂŒssel) NiedersĂ€chsisches Landesarchiv Hauptstaatsarchiv Hannover
Aus: Studienkreis zur Erforschung und Vermittlung der Geschichte des Widerstandes 1933 - 1945 und das PrÀsidium der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes/Bund der Antifaschisten (Hrsg.); Heimatgeschichtlicher Wegweiser zu StÀtten des Widerstandes und der Verfolgung 1933 - 1945, Niedersachsen II Regierungsbezirke Hannover und Weser-Ems, Pahl-Rugenstein Verlag 1986
[30] Aus: Brieden/Dettinger/Hirschfeld; Neustadt 1945 - 1949. Nachkriegszeit in der Provinz, Internationalismus Verlag, Hannover 1987
War Diary of 910 Mil. Gov. Det., In: Brieden/Dettinger/Hermann/Kister/Richter; Menschen im Toten Moor. Natur- und Sozialgeschichte des Sumpfes am Steinhuder Meer, Verlag Region und Geschichte, Neustadt 2001
[31] Foto 3 Nr. 312 (Archiv de Service des Victimes de la Guerre, BrĂŒssel) NiedersĂ€chsisches Landesarchiv Hauptstaatsarchiv Hannover
Aus: Arbeitskreis Geschichte Garbsen (Hrsg.); Ein unrĂŒhmlicher Fall - Zwangsarbeiter und Displaced Persons in Frielingen; Garbsen 1995
[32] Aus: Schaumburg-Lippischer Heimatverein e.V. Ortsgemeinschaft Seeprovinz (Hrsg.); Steinhude: Flecken zwischen Meer und Moor; 2009
[33] Foto 3 Nr. 924 (Archiv de Service des Victimes de la Guerre, BrĂŒssel) NiedersĂ€chsisches Landesarchiv Hauptstaatsarchiv Hannover
Ordner Zwangsarbeiter; Stadtarchiv Wunstorf
AdreĂbuch der Stadt Wunstorf 1951; Stadtarchiv Wunstorf
[34] Foto 3 Nr. 925 (Archiv de Service des Victimes de la Guerre, BrĂŒssel)NiedersĂ€chsisches Landesarchiv Hauptstaatsarchiv Hannover
ebd.
[35] Foto 3 Nr. 926 (Archiv de Service des Victimes de la Guerre, BrĂŒssel)NiedersĂ€chsisches Landesarchiv Hauptstaatsarchiv Hannover
[36] War Diary of 910 Mil. Gov. Det., In:Brieden/Dettinger/Hermann/Kister/Richter; Menschen im Toten Moor. Natur- und Sozialgeschichte des Sumpfes am Steinhuder Meer, Verlag Region und Geschichte, Neustadt 2001
[37] Foto 3 Nr. 927 (Archiv de Service des Victimes de la Guerre, BrĂŒssel) NiedersĂ€chsisches Landesarchiv Hauptstaatsarchiv Hannover
Aus: Arbeitskreis Geschichte Garbsen (Hrsg.); Ein unrĂŒhmlicher Fall - Zwangsarbeiter und Displaced Persons in Frielingen; Garbsen 1995
Aus: Fesche, Klaus; Geschichte Wunstorfs. Die Stadt, der Flecken und die Dörfer; zu Klampen Verlag, Springe 2010
[38] Foto 3 Nr. 929 (Archiv de Service des Victimes de la Guerre, BrĂŒssel)NiedersĂ€chsisches Landesarchiv Hauptstaatsarchiv Hannover
ebd. Fesche
[39] Foto 3 Nr. 930 (Archiv de Service des Victimes de la Guerre, BrĂŒssel) NiedersĂ€chsisches Landesarchiv Hauptstaatsarchiv Hannover
Aus: Arbeitskreis Geschichte Garbsen (Hrsg.); Ein unrĂŒhmlicher Fall - Zwangsarbeiter und Displaced Persons in Frielingen; Garbsen 1995
[40] Ordner Zwangsarbeiter; Stadtarchiv Wunstorf
AdreĂbuch der Stadt Wunstorf 1951; Stadtarchiv Wunstorf
[41] ebd.
[42] NDS 1241 Osterheide Acc. 011/2006 NiedersÀchsisches Landesarchiv Hauptstaatsarchiv Hannover
[43] Aus: Arbeitskreis Geschichte Garbsen (Hrsg.); Ein unrĂŒhmlicher Fall - Zwangsarbeiter und Displaced Persons in Frielingen; Garbsen 1995
[44] War Diary of 910 Mil. Gov. Det., In: Brieden/Dettinger/Hermann/Kister/Richter; Menschen im Toten Moor. Natur- und Sozialgeschichte des Sumpfes am Steinhuder Meer, Verlag Region und Geschichte, Neustadt 2001
[45] Ordner Zwangsarbeiter; Stadtarchiv Wunstorf
[46] Aus: Fesche, Klaus; Geschichte Wunstorfs. Die Stadt, der Flecken und die Dörfer; zu Klampen Verlag, Springe 2010
Aus: Studienkreis zur Erforschung und Vermittlung der Geschichte des Widerstandes 1933 - 1945 und das PrÀsidium der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes/Bund der Antifaschisten (Hrsg.); Heimatgeschichtlicher Wegweiser zu StÀtten des Widerstandes und der Verfolgung 1933 - 1945, Niedersachsen II Regierungsbezirke Hannover und Weser-Ems, Pahl-Rugenstein Verlag 1986
KriegsgrÀberstÀtte des zweiten Weltkriegs, alter evangelisch-lutherischer Friedhof Wunstorf
Sterbebuch Wunstorf 1945 - 1946, Stadtarchiv Wunstorf
[47] Fotoarchiv des Autors, Arbeitskreis Regionalgeschichte e. V.
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