Uetze

Dedenhausen

Bezeichnung: Zivilarbeiterlager

Adresse: ?

Nähere Beschreibung: ?

Anzahl und Nationalität: 60 Personen

Einsatzort: ? [1]

Auf dem hiesigen Friedhof liegen in einem Massengrab die Polen Johann Kosiak, Wladislaus Michalski und Jacov Lysenko, sowie die Sowjetbürger Raja Chrapekyn, Nadeschda Klenko, Ewdokya, Viktor und Maria Moskalowa, Walja Kapustina und Iwan Pagodina. Sie kamen alle am 08.04.1945 ums Leben. In Einzelgräbern liegen die Polin Maria Bugaj († 26.10.1944) sowie die beiden sowjetischen Säuglinge Tamara Pogadina († 21.03.1945) und Walody Matwejewa († 25.02.1945). [2]

 

Dollbergen

Bezeichnung: Zivilarbeiterlager

Adresse: ?

Nähere Beschreibung: ?

Anzahl und Nationalität: 120 Personen

Einsatzort: ? (Deutsche Gasolin) [3]

Die Polin Salomea Kacmarek († 07.08.1941) und der Niederländer Wilhelm Krayenhof († 05.08.1944) sind auf dem neuen Friedhof begraben. Auf dem alten Friedhof liegen sechs Sowjetbürger, von denen vier zwischen Mai 1942 und Januar 1943 verstorben sind. [4]

 

Eltze

Bezeichnung: Kriegsgefangenenarbeitskommando 5005, Stalag XI B Fallingbostel

Adresse: ?

Nähere Beschreibung: ?

Anzahl und Nationalität: 32 Niederländer (September 1944)

Einsatzort: ? [5]

 

Hänigsen

Bezeichnung: Kriegsgefangenenarbeitskommando und Zivilarbeiterlager

Adresse: ?

Nähere Beschreibung: 3 Holzbaracken,

Anzahl und Nationalität: 19 Belgier, 24 Holländer, 6 Serben,

6 Bulgaren, 5 Polen, 2 Russen, 50 Italiener (Kriegsgefangene)

Einsatzort: Industrie (Handwerksarbeiten bei der Firma Vacuum) [6]

 

Bezeichnung: ?

Adresse: ?

Nähere Beschreibung:

Anzahl und Nationalität: 600 Personen

Einsatzort: Industrie (Heeresmunitionsanstalt) [7]

 

Bezeichnung: Zivilarbeiterlager

Adresse: ?

Nähere Beschreibung: ?

Anzahl und Nationalität: 120 Personen

Einsatzort: ? (u. a. Gewerkschaft Elwerath, IG Farben AG) [8]

Hier findet sich das Grab des Polen Henryk Dwonicak († 06.02.1945). Außerdem sind hier 21 DPs beerdigt, die bei einer Explosion am 18.06.1946 starben. [9]

 

Katensen

In einem Sammelgrab befinden sich wahrscheinlich sechs sowjetische Kriegsgefangene. [10]

 

SchwĂĽblingsen

Insgesamt sieben SowjetbĂĽrger sind hier begraben. Drei davon kamen am 04.04.1945 ums Leben und liegen in einem Sammelgrab. [11]

 

© Helge Kister, 2010



[1] Aus: Studienkreis zur Erforschung und Vermittlung der Geschichte des Widerstandes 1933 - 1945 und das Präsidium der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes/Bund der Antifaschisten (Hrsg.); Heimatgeschichtlicher Wegweiser zu Stätten des Widerstandes und der Verfolgung 1933 - 1945,   Niedersachsen II Regierungsbezirke Hannover und Weser-Ems, Pahl-Rugenstein Verlag 1986

Ferner: Weinmann, Martin (Hrsg.); Das nationalsozialistische Lagersystem (CCP); Zweitausendeins, Frankfurt am Main 1990

[2] ebd. Studienkreis

[3] ebd.

Ferner: Weinmann, Martin (Hrsg.); Das nationalsozialistische Lagersystem (CCP); Zweitausendeins, Frankfurt am Main 1990

[4] ebd. Studienkreis

[5] Aus: Baumann, Hinrich; Die Heidmark. Wandel einer Landschaft. Die Geschichte des TruppenĂĽbungsplatzes Bergen; Gemeindefreier Bezirk Osterheide (Landkreis Soltau-Fallingbostel) 2005

[6] Foto 3 Nr. 361 (Archiv de Service des Victimes de la Guerre, Brüssel) Niedersächsisches Landesarchiv Hauptstaatsarchiv Hannover

[7] Aus: Studienkreis zur Erforschung und Vermittlung der Geschichte des Widerstandes 1933 - 1945 und das Präsidium der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes/Bund der Antifaschisten (Hrsg.); Heimatgeschichtlicher Wegweiser zu Stätten des Widerstandes und der Verfolgung 1933 - 1945,   Niedersachsen II Regierungsbezirke Hannover und Weser-Ems, Pahl-Rugenstein Verlag 1986

[8] ebd.

Ferner: Weinmann, Martin (Hrsg.); Das nationalsozialistische Lagersystem (CCP); Zweitausendeins, Frankfurt am Main 1990

[9] ebd. Studienkreis

[10] ebd.

[11] ebd.