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Die Ausstellung wird gezeigt vom 28. Februar - 22. MĂ€rz 2012
in der IGS Langenhagen
Eröffnungsveranstaltung: Dienstag, den 28.2.2012, 19 Uhr
Konrad-Adenauer-Str. 21/23, 30853 Langenhagen
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Exkursion nach Gernika 22. - 27.4.2012
zum des 75. Jahrestages der Bombardierung der Stadt durch deutsche Kampfflieger
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Vor 75 Jahren - am 26.April 1937 - wurde die Stadt Gernika (Guernica) im spanischen Baskenland von Angehörigen der deutschen âLegion Condorâ bombardiert, einer Elitetruppe, die vom NS-Regime auf die Iberische Halbinsel geschickt worden war, um einen MilitĂ€rputsch gegen die gewĂ€hlte republikanische Regierung zu unterstĂŒtzen. Die BrutalitĂ€t des Luftangriffs und die RĂŒcksichtslosigkeit gegenĂŒber der Zivilbevölkerung löste weltweit Entsetzen aus. Pablo Picasso malte unter dem Eindruck dieses Ereignisses sein wohl bekanntestes Bild und nannte es einfach âGuernicaâ. Der Name der baskischen Stadt wurde zum Symbol fĂŒr faschistischen Terror und die Schrecken des Luftkrieges. Viele Menschen ahnten angesichts der Bilder von den Ruinen Gernikas, welche VerwĂŒstungen zukĂŒnftige Kriege verursachen wĂŒrden. Die deutschen Bomberbesatzungen - zum Teil ausgebildet auf den Fliegerhorsten Wunstorf und Langenhagen - bedauerten nie den Angriff auf Gernika. Sie betrachteten die Vernichtung dieser und anderer StĂ€dte in Spanien als ihren Job, den sie zu erledigen hatten. Der Fliegerhorst Wunstorf wurde zum Ausbildungszentrum fĂŒr die Bombereinheiten der Legion Condor. WĂ€hrend des Zweiten Weltkrieges zerstörten Wunstorfer und Langenhagener Flieger StĂ€dte in fast allen europĂ€ischen LĂ€ndern. Kaum jemand in Deutschland störte sich daran ... bis der Krieg in sein Ausgangsland zurĂŒckkehrte.
Nach 1945 wurden die Luftkriegsverbrechen der in Wunstorf und Langenhagen ausgebildeten Flieger beschwiegen. Stattdessen prĂ€sentierte man sich ausschlieĂlich als Opfer alliierter Bombenangriffe. Auch die Bundeswehr betreibt auf dem Fliegerhorst Wunstorf, der zur Zeit zum zentralen Flugplatz fĂŒr internationale MilitĂ€reinsĂ€tze ausgebaut wird, eine Traditionspflege, in der die Verbrechen der Wehrmacht weitgehend ausgeblendet bleiben.
Die Exkursion nach Gernika soll dazu beitragen, dieses Schweigen zu beenden, die Auseinandersetzung mit europĂ€ischer Geschichte zu fördern und sie soll angesichts der ĂŒberall zu beobachtenden Geschichtsvergessenheit daran erinnern, welche VerwĂŒstungen Kriege angerichtet haben.
Programm der Exkursion:
Geplant sind GesprÀche mit
- der Comision del Bombardeo, Gernika,
- dem Friedensmuseum, Gernika,
- evtl. ZeitzeugInnen des Bombardements,
- dem BĂŒrgermeister von Gernika,
- baskischen Gewerkschaftern,
- einer Schule in Gernika.
Weiter stehen auf dem Programm:
- Teilnahme an Gedenkveranstaltungen zum 75. Jahrestag der Bombardierung,
- Stadtrundgang in Bilbao,
- Erkundung der AtlantikkĂŒste in Bizkaia,
u.a.m.
Im Vorfeld der Exkursion sollen in der Region Hannover Veranstaltungen zum Thema stattfinden.
Kosten pro Person (8-10 TeilnehmerInnen): 390 ⏠(plus Verpflegung)
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Krisenreaktion
Krimilesung im âNachtflugâ bei Radio Flora
Siegfried Altmann, Mitarbeiter eines Jobcenters in der Region Hannover, fĂ€llt einem Anschlag zum Opfer. Der arbeitslose TĂ€ter ist bald gefasst, trĂ€gt er doch die Tatwaffe noch bei sich. Ebenso schnell stellt sich heraus, dass er ein Klient des Ermordeten war und in einer Selbsthilfegruppe mitarbeitete. Die Sensationspresse startet eine Kampagne gegen die organisierten Arbeitslosen. Diese bitten Helmuth Krassek, den freien Mitarbeiter eines â so scheint es zunĂ€chst â freien Radios, mit ihnen eine Sendung zu machen. Widerstrebend lĂ€sst der sich auf diese Sache ein, recherchiert und stöĂt auf eine dĂŒstere Familiengeschichte. Dann stellt er fest, dass der Biedermann vom Arbeitsamt und ehemalige Soldat noch andere EinkĂŒnfte hatte. Die Spuren fĂŒhren ins hannoversche Rotlichtmilieu.
im livestream von Radio Flora unter: www.radioflora.de
Termine
Kapitel 1: Kopfschuss
Montag, 2.1.2012, 23 Uhr (Wiederholung: Mittwoch, 4.1.2012, 15 Uhr)
Kapitel 2: Blutige HĂ€nde
Montag, 9.1.2012, 23 Uhr (Wiederholung: Mittwoch, 11.1.2012, 15 Uhr)
Kapitel 3: Spuren
Montag, 16.1.2012, 23 Uhr (Wiederholung: Mittwoch, 18.1.2012, 15 Uhr)
Kapitel 4: Cosa Nostra
Montag, 23.1.2012, 23 Uhr (Wiederholung: Mittwoch, 25.1.2012, 15 Uhr)
Kapitel 5: Nachrichten von der Front, Teil 1
Montag, 30.1.2012, 23 Uhr (Wiederholung: Mittwoch, 1.2.2012, 15 Uhr)
Kapitel 5: Nachrichten von der Front, Teil 2
Montag, 6.2.2012, 23 Uhr (Wiederholung: Mittwoch, 8.2.2012, 15 Uhr)
Kapitel 6: Die Kollegin
Montag, 13.2.2012, 23 Uhr (Wiederholung: Mittwoch, 15.2.2012, 15 Uhr)
Kapitel 7: Land des LĂ€chelns
Montag, 20.2.2012, 23 Uhr (Wiederholung: Mittwoch, 22.2.2012, 15 Uhr)
Kapitel 8: Nikis Papa
Montag, 27.2.2012, 23 Uhr (Wiederholung: Mittwoch, 29.2.2012, 15 Uhr)
Kapitel 9: On Air
Montag, 5.3.2012, 23 Uhr (Wiederholung: Mittwoch, 7.3.2012, 15 Uhr)
Kapitel 10: Dauerfrost
Montag, 12.3.2012, 23 Uhr (Wiederholung: Mittwoch, 14.3.2012, 15 Uhr)
Kapitel 11: Kollisionen
Montag, 19.3.2012, 23 Uhr (Wiederholung: Mittwoch, 21.3.2012, 15 Uhr)
Kapitel 12: Friday on my mind
Montag, 26.3.2012, 23 Uhr (Wiederholung: Mittwoch, 28.3.2012, 15 Uhr)
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Audio-Mitschnitte von Veranstaltungen des Arbeitskreises Regionalgeschichte
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Der Krieg und die aktuelle Situation in Afghanistan
Vortrag von Dr. Matin Baraki, UniversitĂ€t Marburg, SachverstĂ€ndiger fĂŒr Afghanistan
Seit langem befasst sich Dr. Matin Baraki mit der Situation in seinem Herkunftsland Afghanistan. Insbesondere untersuchte er die Geschichte der Beziehungen zwischen Deutschland und Afghanistan. In einer umfangreichen Studie analysierte er die weitgehend gescheiterten entwicklungspolitischen Projekte der Bundesrepublik Deutschland in diesem geostrategisch wichtigen, rohstoffreichen zentralasiatischen Land. In den letzten Jahren beschĂ€ftigte sich Baraki, der sich regelmĂ€Ăig in Afghanistan aufhĂ€lt, insbesondere mit den verheerenden Auswirkungen des Krieges fĂŒr die afghanische Zivilbevölkerung. Auch in diesem Jahr konnte er sich einen Einddruck von der aktuellen Sitauation machen. Er unterstĂŒtzt soziale Projekte in Afghanistan. Wikipedia schreibt ber den Referenten: âMatin Baraki (* 1947 in Schinah bei Kabul, Afghanistan) ist ein deutsch-afghanischer Politologe und Dolmetscher. Er studierte in Kabul PĂ€dagogik und arbeitete als Lehrer. 1974 ging er in die Bundesrepublik Deutschland und promovierte 1995 an der Philipps-UniversitĂ€t Marburg. Er nahm danach als Politikwissenschaftler LehrauftrĂ€ge fĂŒr Internationale Politik an den UniversitĂ€ten Marburg, GieĂen, Kassel und MĂŒnster wahr. Baraki publiziert ĂŒber den Mittleren Osten sowie Zentralasien in BĂŒchern sowie Zeitschriften und Zeitungen Deutschlands und der Schweiz.â
Es handelt sich um den leicht gekĂŒrzten Mitschnitt eines Vortrages, der am 11.11.2010 in Neustadt am RĂŒbenberge (Region Hannover) gehalten wurde.
http://www.radioflora.de/index.php?article_id=122&clang=0&audiofile=audio%2Fmilitaer%2FBarakiVortragku rz.mp3
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Das Grundgesetz und die internationalen KriegseinsÀtze der Bundeswehr
Vortrag von Florian Pfaff, Major der Bundeswehr
Unter Berufung auf das Grundgesetz, in dem jegliche Beteiligung deutschen MilitĂ€rs an Angriffskriegen verboten wird, verweigerte Florian Pfaff im MĂ€rz 2003 als Computerspezialist der Bundeswehr seine indirekte Beteiligung am völkerrechtswidrigen Angriffskrieg der USA gegen den Irak. Er wurde daraufhin zunĂ€chst in eine psychiatrische Klinik eingeliefert, dann wurde ihm befohlen, die ĂberprĂŒfung zu unterlassen, ob er an Verbrechen mitwirke. Er wurde degradiert. Im Juni 2005 wurde Florian Pfaff vom Bundesverwaltungsgericht vollstĂ€ndig rehabilitiert. An das Verbot der Beförderungssperre hielt sich die Bundeswehr jedoch nicht. Florian Pfaff wurde fĂŒr die von ihm gezeigte Zivilcourage inzwischen mit mehreren Preisen ausgezeichnet. Seine Erfahrungen verarbeitet er in seinem Buch âTotschlag im Amt - Wie der Frieden verraten wurdeâ. Mitschnitt einer Veranstaltung in Neustadt am RĂŒbenberge vom 2.11.2010.
http://www.radioflora.de/index.php?article_id=122&clang=0&audiofile=audio%2Fmilitaer%2FFlorianPfaffVort rag.mp3
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Der Kosovokrieg - Vorbereitung und Folgen
Vortrag von Brigadegeneral a.D. Dr. Heinz Loquai
Der NATO-Krieg gegen Jugoslawien brachte am 24. MĂ€rz 1999 den ersten Kriegseinsatz deutscher Soldaten nach dem 2. Weltkrieg. Dies war eine ZĂ€sur in der deutschen Politik, eine Weichenstellung fĂŒr die Bundeswehr. Die deutschen StreitkrĂ€fte, die nach dem Grundgesetz eine Verteidigungsarmee sind, wurden in eine Armee zur weltweiten Intervention umgestaltet.
Zum Referenten: Dr. Heinz Loquai war Brigadegeneral der Bundeswehr und bis Ende MĂ€rz 1999 bei der deutschen OSZE-Vertretung in Wien als MilitĂ€rberater tĂ€tig. Er konnte dort einen guten Einblick in die Entwicklung und Zuspitzung des Kosovo-Konfliktes gewinnen. Seine Behauptungen, in zwei BĂŒchern dargelegt und begrĂŒndet: Dieser Krieg war vermeidbar. Die deutsche Ăffentlichkeit wurde ĂŒber die wahre Lage vor Beginn des Krieges getĂ€uscht. Auch dieser Krieg hat unermessliche SchĂ€den angerichtet und eine Lösung der Probleme erschwert.
Mitschnitt einer Veranstaltung des Arbeitskreises Regionalgeschichte und des Verdi-Bildungswerkes am 3.11.2005 in Neustadt am RĂŒbenberge
http://www.radioflora.de/index.php?article_id=122&clang=0&audiofile=audio%2Fgeschichte%2FVortrag+Hein z+Loquai+Kosovokrieg.mp3
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