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Geschichte(n) bei Radio Flora

 Schwerpunktthema im Mai/Juni 2009: „Totes Moor“

Kriegesgefangene beim Torfstich im Toten Moor mit bewaffneten Aufsehern während des Ersten Weltkrieges. Die Gefangenen sind an der Brust durch ein Abzeichen kenntlich gemacht.

Menschen im Toten Moor

Radiofeature von Hubert Brieden und Helge Kister

 Totes Moor. Schon der Name für diese ehemalige Sumpf- und Wasserlandschaft zwischen Neustadt am Rübenberge und dem Steinhuder Meer lässt schaudern. Wer denkt da nicht an alte Geschichten von Geistern und Gespenstern, die aus den Nebelschwaden auftauchen und müde Wanderer vom festen Pfad abbringen?

Aber kam nicht erst mit der Arbeit das wirkliche Grauen in diese Sumpflandschaft? Moorarbeit war Knochenarbeit. Nur wer in äußerste Not geraten war, schuftete in Torfstichen und Entwässerungsgräben: zunächst verarmte Bauern, später Tausende von Wanderarbeitern und -arbeiterinnen aus Osteuropa. In den Weltkriegen wurden Kriegsgefangene und Zwangsarbeiter ins Tote Moor getrieben.

Heute ist der Sumpf weitgehend trockengelegt, das Kultivierungswerk ist vollendet, die Arbeit bald getan - Arbeit, die Natur und Menschen gleichermaßen zerstörte.

Im Radiofeature von Hubert Brieden und Helge Kister geht es um eines der interessantesten Kapitel in der Sozialgeschichte der Region Hannover. (43:25 Min)

Montag, 4.5.2009, 23-24 Uhr, Sendeplatz Nachtflug, Radio Flora im Internet, www.radioflora.de

Wiederholung: Mittwoch, 6.5.2009, 15-16 Uhr, Radio Flora im Internet

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Totes Moor - Kriminalroman

Autorenlesung mit Hubert Brieden

Ab Montag, den 11. Mai 2009 wird Hubert Brieden bei Radio Flora jeden Montag in der Stunde vor Mitternacht aus seinem Kriminalroman „Totes Moor“ lesen.

Zum Inhalt: Giselher Hohlfeld versteht es meisterhaft Politik und Geschäft miteinander zu verbinden - egal ob in der Region Hannover oder in Berlin. Seine Idee, am Steinhuder Meer ins Touristikgeschäft einzusteigen, scheint lukrativ. Doch dann findet man ihn mit eingeschlagenem Schädel in der Nähe seines fast fertiggestellten Luxushotels. Helmuth Krassek wird neugierig, fängt an zu schnüffeln und versinkt fast im Sumpf ...

Pressestimmen:

Eine Geschichte mit Mord, hinter der die Geschichte mit vielen Morden steht. (Norddeutscher Rundfunk)

Ein Kriminalroman besonderer Art  (Die Harke, Nienburg)

Wunderbare, skurrile Krimisatire  (Neue Presse, Hannover)

Die Handlung spielt am Steinhuder Meer und birgt teilweise verblüffende Parallelen zur Wirklichkeit. (Hannoversche Allgemeine Zeitung)

Ab Montag, den 11.5.2009, jeweils von 23-24 Uhr, Sendeplatz Nachtflug, Radio Flora im Internet, www.radioflora.de

Wiederholung: ab Mittwoch, den 13.5.2009, jeweils von 15-16 Uhr, Radio Flora im Internet

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23.4.2009: Französische Conti-Arbeiter in Hannover (Foto: Michael Dunst)

Französische, deutsche und mexikanische Conti-Arbeiter demonstrieren in Hannover

Am 23. April 2009 fand in Hannover ein außergewöhnliches Ereignis statt, das Radio Flora dokumentiert hat: Französische, deutsche und mexikanische Conti-Arbeiter demonstrierten anlässlich der Aktionärshauptversammlung des internationalen Reifen- und Technologiekonzerns gemeinsam gegen die Entlassungs- und Lohnkürzungspolitik der Geschäftsführung. Der Vorschlag der mexikanischen Arbeiter, die Aktionen der Conti-Arbeiter gegen den Konzern international zu koordinieren, stieß auf großen Beifall. In Mexiko wurde bereits ein Conti-Werk von der Belegschaft übernommen und erfolgreich in Eigenregie weitergeführt. Wir bringen einen Rückblick auf die Demonstration in Hannover und senden Interviews und Mitschnitte von dieser richtungsweisenden Aktion.

Dienstag, 12.5.2009, 22-23 Uhr, Sendeplatz Interpol, Radio Flora im Internet, www.radioflora.de

Wiederholung: Donnerstag, 14.5.2009 16 Uhr

23.4.2009: Mexikanische Conti-Arbeiter in Hannover (Foto: Michael Dunst)