Lehrte

Ahlten

Das aus 20 belgischen und 45 französischen Kriegsgefangenen bestehende Arbeitskommando 1040 war im Saal einer zur Zeit nicht nĂ€her identifizierbaren GaststĂ€tte einquartiert. Die TĂŒre des Steinbaus war mit Stacheldraht gesichert und das Lager wurde Tag und Nacht von einem bis zu achtköpfigen bewaffneten LandesschĂŒtzenkommando bewacht. Die Kriegsgefangenen trugen ihre mit einer Kennnummer versehenen Uniformen. Sie wurde je nach Jahreszeit zu unterschiedlichen Zeiten geweckt und mußten sechs bis zwölf Stunden am Tag in landwirtschaftlichen und gewerblichen Betrieben arbeiten. Auf dem Weg zur, sowie wĂ€hrend der vergĂŒteten Arbeit, waren sie unbewacht. Sie mußten nur in AusnahmefĂ€llen Sonntags arbeiten. Es gab tĂ€glich einen ZĂ€hl- und Sonntags einen Bekleidungsappell. [1]

Auch die GaststĂ€tte Schwanenburg, Ahlten 163, findet als Unterkunft fĂŒr Zivilarbeiter ErwĂ€hnung. Das GebĂ€ude wurde spĂ€ter u. a. als Jugendtreff genutzt und in den neunziger Jahren unter Protest der Bevölkerung abgerissen. Mittlerweile befindet sich auf dem GrundstĂŒck ein Parkplatz. [2]

Wie der Todesfall eines im EisenbahnlĂ€ngsweg 308 wohnhaft gemeldeten Eisenbahners nicht zuordnenbarer NationalitĂ€t belegt, wurde dieses GrundstĂŒck mindestens seit Januar 1942 von der Deutschen Reichsbahn genutzt. Im September 1942 wurde hier dann das Gemeinschaftslager IDA in Betrieb genommen, dasbis April 1945 von dem Reichsbahnbeamten Emil Wilhelm Nettelroth (1895 - 1985) geleitet wurde. Es bestand aus 16 Holz- und drei Steinbaracken. Sie waren umzĂ€unt und wurden von bewaffneten und uniformierten Eisenbahnern bewacht. In den 14 Wohnbaracken waren 1200 bis 1800 Zivilarbeiter und Kriegsgefangene einquartiert, von denen 60 % aus der Sowjetunion kamen. Die restlichen Menschen stammten aus Belgien, Frankreich, Jugoslawien, den Niederlanden, Polen und der Tschechoslowakei. Sie trugen Zivilkleidung und mußten acht Stunden tĂ€glich im Drei-Schicht-Betrieb fĂŒr die Reichsbahn als Betriebsarbeiter, in der GĂŒterabfertigung, der Bahn- und der Lokomotivunterhaltung arbeiten. Die ArbeitsplĂ€tze wurden ohne Bewachung zu Fuß oder per Bahn erreicht. Bei Sonntagsarbeit gab es einen freien Tag in der Woche. Entlohnt wurden sie je nach NationalitĂ€t mit 120 bis 200 RM monatlich. Die ĂŒbrigen Baracken sollen eine Krankenstation, eine Zahnarztpraxis, eine Entbindungsstation, einen Friseur, einen Veranstaltungssaal und eine Bibliothek beherbergt haben. Insgesamt 24 Personen sind zur Zeit namentlich bekannt. Gegen den NiederlĂ€nder Cornelius H., die Franzosen Robert B., David G., Eugene H., Jean L., Eugene F. und Pierre R., die Tschechoslowaken Ladislav K., Jaroslaw K. und Josef M., sowie die ukrainischen SowjetbĂŒrger Iwan P., Anton R. und Gregor W. wurden zwischen Dezember 1943 und Januar 1945 Verfahren vor dem Sondergericht Hannover eröffnet.In den meisten FĂ€llen handelte es sich bei dem verhandelten Rechtsbruch um Lebensmitteldiebstahl, der die Behauptung, im Lager habe es eine schmackhafte und reichliche Nahrungsversorgung gegeben, im Zwielicht erscheinen lĂ€ĂŸt. Im Jahre 1943 starb der im Lager einquartierte Ukrainer Feodor Koslow (11.06.1905 - 13.12.1943, Vergiftung). 1944 sind hier mindestens zwei Kinder zur Welt gekommen.Über ihre NationalitĂ€t und ihren Verbleib ist nichts bekannt. Im selben Jahr ist der Tod von acht weiteren Personen vermerkt. Das waren der Ukrainer Semen Tupica (27.04.1906 - 30.04.1944, Alkoholvergiftung), die Belgier Georges Debrugne (05.08.1924 - 12.09.1944, Luftangriff) und Petrus v. Sinag (29.07.1920 - 12.09.1944, Luftangriff) sowie die Ukrainerin Anna Lalczak (19.12.1926 - 12.09.1944, Luftangriff) und der Ukrainer Iwan Panasenko (1900 - 12.09.1944, Luftangriff), die Russin Agafja Lartschenko (1911 - 26.11.1944, Allgemeininfektion nach Abtreibung), der Ungar Michael Kontrecz (27.08.1885 - 08.12.1944, MagengeschwĂŒr) und der Ukrainer Iwan Kirnos (24.07.1889 - 15.12.1944, Unfall). 1945, bis vor der Befreiung im April, sind weitere zwei TodesfĂ€lle vermerkt. Es handelte sich um den Franzosen Julien Pesquerd (05.05.1905 - 30.03.1945, Sepsis) und den Belgier Alfons Verhegge (27.05.1903 - 30.03.1945, Unfall). Nach der Befreiung wurde das Lager zunĂ€chst unter der Bezeichnung „Roosevelt“ fĂŒr die Unterbringung von Displaced Persons genutzt, deren Zahl im September 1945 mit 846 angegeben wurde. Außerdem sind noch die Namen folgender Personen durch weitere TodesfĂ€lle im Jahresverlauf bekannt geworden. Schelaus Mediskaja (25.04.1945, vierzigjĂ€hrig, Fleckfieber), der SĂ€ugling Johanna Halina Jaworska (25.04.1945 - 23.07.1945, Dyspepsie), der Italiener Mario Del Pio Luogo (01.08.1945, dreißigjĂ€hrig, Schußverletzung) und der Russe Ilja Kultschitzky (20.07.1901 - 16.12.1945, Methylalkoholvergiftung). In den 1950er Jahren nutzte die Deutsche Bundesbahn die Baracken fĂŒr die Unterbringung von Rangierarbeitern, die auf dem Verschiebebahnhof in Lehrte beschĂ€ftigt waren. Eine der Baracken wurde auch als Kantine genutzt. Danach wohnten dort, bis zum Abriß 1962, FlĂŒchtlinge. Auf dem GelĂ€nde befindet sich heute ein Umspannwerk. [3]

Skizze des ehemaligen Gemeinschaftslagers “IDA”, 1950 [4]

Rangierarbeiter der Deutschen Bundesbahn vor einer Baracke des ehemaligen Gemeinschaftslagers „IDA“, 1954 [5]

Reste des ehemaligen Gemeinschaftslagers „IDA“, 1965 [6]

Aus der Erinnerung eines Zeitzeugen angefertigte Skizze des ehemaligen Gemeinschaftslagers „IDA“ [7]

Eine weitere von der Reichsbahn unterhaltene Gemeinschaftsbaracke stand im EisenbahnlÀngsweg 172. Hier waren u. a. die Tschechoslowaken Emil Kl., Emil Kr., Johann O., Gottlieb S. und Emil K., sowie der Jugoslawe Georg U. gemeldet. [8]

Außerdem findet hier noch ein Wohnlager Holzmann und ein Zivilarbeiterlager mit 65 Personen unbekannter Herkunft ErwĂ€hnung. [9]

Hier war auch noch die Nebelkompanie 64 stationiert, von der als einziger der russische Kriegsgefangene Feodor Saminow (12.02.1904  - 17.03.1945) namentlich bekannt ist. [10]

 

Aligse

Kriegsgefangene unbekannter NationalitĂ€t waren im Saal einer ebenfalls zur Zeit nicht nĂ€her identifizierbaren Gastwirtschaft untergebracht. Der Steinbau wurde von einem bewaffneten LandesschĂŒtzen bewacht. Die Gefangenen trugen Uniformen und mußten von sechs bis achtzehn Uhr in der Landwirtschaft arbeiten. Die Arbeitszeit schloß Mittags- und Kaffeepause mit ein. Sonntagsarbeit mußte nicht geleistet werden. Die Arbeit wurde vergĂŒtet. Die Krieggefangenen fuhren mit dem Fahrrad oder gingen zu Fuß ohne Begleitung zu ihren Arbeitsstellen. [11]

 

Arpke

Drei bewaffnete LandesschĂŒtzenposten bewachten den mit Stacheldraht umzĂ€unten Saal der GaststĂ€tte Braul, in dem 90 polnische Kriegsgefangene und angeworbene Zivilarbeiter Quartier bezogen hatten. Sie trugen Uniformen und Zivilkleidung und arbeiteten vergĂŒtet im Gewerbe und in der Landwirtschaft. Auf dem Weg zur und wĂ€hrend der Arbeit waren sie unbewacht. Außerdem durften sie sich abends und Sonntags innerhalb des Ortes frei bewegen. [12]

GaststÀtte Ohle (spÀter Braul), etwa 1920 [13]

Außerdem findet hier ebenfalls ein nicht nĂ€her bezeichnetes Zivilarbeiterlager mit 90 Personen unbekannter Herkunft ErwĂ€hnung, das sich am Bahnhof Immensen/Arpke befunden haben soll. [14]

 

HĂ€melerwald

Auf dem kommunalen Friedhof sind zwei unbekannte russische Kriegsgefangene beerdigt. [15]

Russengrab in HĂ€melerwald, 2010 [16]

 

Immensen

Ein Arbeitskommando mit 17 bis 18 französischen und sieben bis acht belgischen Kriegsgefangenen war in einer mit Stacheldraht umzĂ€unten aber unbewachten Baracke auf dem Kayser-Hof einquartiert. Nachts wurde die TĂŒr verschlossen. Die Kriegsgefangenen trugen Uniformen und gingen unbegleitet zu ihrer vergĂŒteten Arbeit in der Landwirtschaft und im Gewerbe. In den Sommermonaten wurden sie um fĂŒnf Uhr, in den Wintermonaten um sieben Uhr geweckt. Die tĂ€gliche Arbeitszeit betrug im Sommer zehn, im Winter acht Stunden. In der Landwirtschaft mußte auch Sonntags gearbeitet werden. Von Zeit zu Zeit gab es Appelle. Insgesamt sind etwa 20 Belgier durch das Lager gegangen. [17]

Ein Kontingent sowjetischer Kriegsgefangener soll im Saal der Gastwirtschaft Scheuer untergebracht gewesen sein. Sie sollen sich als Batteriehelfer verdingt haben, um der Zwangsarbeit im Bergbau zu entgehen. [18]

Außerdem gab es hier auch noch ein Reichsbahnlager dessen genauer Standort nicht bekannt ist. Hier lĂ€ĂŸt sich das Ehepaar S. nachweisen. Der Ukrainer Mofodi S. wurde am 17. Juni 1896 in Uman geboren. Am 20.09.1944 wurde er in Lehrte von einem Personenzug ĂŒberfahren und getötet. [19]

Ein in Immensen gemeldeter und in der Landwirtschaft eingesetzter Ukrainer starb am 29.09.1942 im StĂ€dtischen Krankenhaus Lehrte an den Folgen eines MagengeschwĂŒrs. [20]

 

Lehrte

Die Villa Nordstern, ein Steinbau in der Iltener Straße, wurde als Unterkunft fĂŒr 150 Zivilarbeiter genutzt. Etwa 50 % kamen aus Polen, 25 % aus der Sowjetunion und 25 % aus Italien. Es sollen hier auch etwa 15 bis 20 Belgier untergebracht worden sein. Sie trugen Zivilkleidung und hatten Ausweise. Ein unbewaffneter Zivilist war als Posten angestellt. Um fĂŒnf Uhr wurden sie geweckt, um zu Fuß und ohne Begleitung zu ArbeitsplĂ€tzen in Lehrter Industriebetrieben zu gehen. Die Arbeitszeit betrug acht Stunden, die Arbeit wurde vergĂŒtet, Sonntagsarbeit mußte nur in AusnahmefĂ€llen geleistet werden. Nach Feierabend und Sonntags hatten sie bis zur Sperrstunde Ausgang. In diesem Lager, das nach der Befreiung den Namen „Truman“ bekam, waren im September 1945 500 Displaced Persons untergebracht. [21]

Villa Nordstern [22]

Das Sozialgewerkslager soll aus einem unbewachten Steinbau in der Iltener Straße 59 und/oder aus abgestellten Eisenbahnwaggons auf dem ReichsbahngelĂ€nde an der Bahnhofstraße auf der Höhe Richtersdorf bestanden haben. Es wurde von einem unbewaffneten Zivilisten, der als LagerfĂŒhrer fungierte, geleitet. Die etwa 80 bis 100 Zivilarbeiter - 50 % Russen, 20 % Franzosen, 15 % Italiener, 10 % Polen und 5 % HollĂ€nder, darunter auch etwa 10 Belgier  - trugen Zivilkleidung und hatten Ausweise. Sie wurden um sechs Uhr frĂŒh geweckt, um zu Fuß und unbegleitet zu ihrer Arbeit in verschiedenen handwerklichen Betrieben zu gehen. Dort arbeiteten sie gegen VergĂŒtung acht Stunden tĂ€glich. Abends und Sonntags durften sie sich außerhalb des Lagers frei bewegen. [23]

Das Kriegsgefangenenlager Reichshof in der Hagenstraße 5, ebenfalls ein Steinbau mit vergitterten Fenstern, wurde von einem bewaffneten LandesschĂŒtzen bewacht. Die 100 bis 150 dort einquartierten Kriegsgefangenen kamen 1939 aus Polen. Von 1940 bis 1945 waren hier dann zu je 50 % Franzosen und Belgier untergebracht. Sie trugen ihre mit einer Erkennungsnummer und einer Kette am Unterarm versehenen Uniformen. Außerdem waren sie mit einem Ausweis ausgestattet. Sie wurden um fĂŒnf Uhr geweckt und gingen oder fuhren zu ihren ArbeitsplĂ€tzen in verschiedenen Handwerks- und Landwirtschaftsbetrieben. Einzelpersonen durften unbegleitet, Trupps nur unter Bewachung zur Arbeit. Die Arbeitszeit betrug acht bis zehn Stunden tĂ€glich. Entlohnt wurden sie mit Gefangenengeld. Gegen 21 Uhr gab es tĂ€glich einen Appell. Kriegsgefangene, die in der Landwirtschaft arbeiteten, hatten auch einige Stunden Sonntagsarbeit zu leisten. [24]

Der Reichshof um 1975 [25]

Ende Juli 1942 nahm das vom Gauarbeitsamt Hannover eingerichtete Durchgangslager (Dulag) Lehrte in der Immenser Landstraße 3, heute Industriestraße, seinen Betrieb auf. Es bestand aus 34 Holzbaracken die von einem Stacheldrahtzaun umgeben waren und von circa 25 bis 30 BeschĂ€ftigten der NiedersĂ€chsischen Wach- und Schließgesellschaft und einer unbekannten Anzahl Ukrainer bewacht wurden. Etwa 700.000 Personen wurden bis zur Befreiung durch dieses Lager geschleust. 800 bis 1500 Zivilarbeiter sollen dauernd hier gelebt haben. Sie arbeiteten entweder im oder außerhalb des Lagers in der Industrie und der Landwirtschaft. Die Neuankömmlinge wurden in ca. 20 Baracken mit zweistöckigen Pritschen untergebracht und wie die Kriegsgefangenen in den Stalags, einer entwĂŒrdigenden Entlausungs- und Untersuchungsprozedur unterzogen. Wie diese sogenannte Entwesung im Dulag Lehrte vonstatten ging, schildern der HollĂ€nder Hermann H. und die Ukrainerin Galyna K., die in der Entwesungsanlage arbeiten mußte, ĂŒbereinstimmend: Das Lager bestand aus einer „reinen“ und einer „unreinen“ Seite. Als einzige Verbindung zwischen diesen beiden Seiten befand sich das grĂ¶ĂŸte und bedeutendste GebĂ€ude des Lagers, die Entwesungsanlage. Sie bestand aus einer Halle, in der sich die Menschen, nach Geschlechtern getrennt, entkleiden mußten. Die Kleidung wurde auf Loren gelegt. Im Haarschneideraum wurden verlauste Menschen ganzkörperrasiert und mit einer stark brennenden Desinfektionslösung behandelt. Danach wurden sie alle in einen Duschraum gefĂŒhrt. Nach der Dusche wurden sie von den LagerĂ€rzten auf Infektionskrankheiten untersucht. Am Ende konnten die Menschen ihre mittlerweile in Heißluftkammern desinfizierte und entlauste Kleidung in Empfang nehmen und sich wieder anziehen. Die zynische Logik dieser Prozedur, die von polnischen und sowjetischen Zivilarbeitern durchgefĂŒhrt werden mußte, war allerdings nicht ein humaner Akt an den Zwangsarbeitern, sondern eine bloße Vorsichtsmaßnahme um die deutsche Bevölkerung vor Infektionskrankheiten zu schĂŒtzen. Da Zivilarbeiter zum grĂ¶ĂŸten Teil unter den miserabelsten hygienischen Bedingungen einquartiert wurden, waren die UnterkĂŒnfte meist sehr schnell wieder voller Ungeziefer. Die Entlausungsaktion fĂŒhrte sich damit selber ad absurdum; sie diente der Schikane und der Erniedrigung der Neuankömmlinge. Nach Angabe der Lagerleitung gab es im Dulag im Zeitraum von Anfang 1943 bis Ende 1944 einhundertundzehn TodesfĂ€lle, von denen bis auf einen Suizid, alle krankheitsbedingt gewesen sein sollen. Einige Kinderleichen wurden auf dem LagergelĂ€nde verscharrt. 1944 wurden im Lager 19 Kinder geboren. Nach der Befreiung wurde das Lager unter dem Namen „Churchill“ fĂŒr die Unterbringung von ĂŒber 900 Displaced Persons weiter genutzt. Heute befindet sich auf dem GelĂ€nde die Firma Miele. [26]

Galyna K. vor der Entwesungsanlage im Dulag Lehrte [27]

Galyna K. und Anna P. vor der Entwesungsanlage [28]

In der KĂŒche des Durchgangslagers [29]

... Nach der Eheschließung ... August 1944 Lehrte Deutschland [30]

150 Personen, deren Status ungeklĂ€rt ist, waren in einem Lager der Heeresmunitionsanstalt. Es wurde als DP-Lager „Stalin“ weitergefĂŒhrt. Der ehemalige russische Kriegsgefangene Aleksei Gibulew starb hier am 21.05.1945. Die Todesursache ist nicht bekannt. [31]

Auch zwei zur Zuckerfabrik gehörende GebĂ€ude in der heutigen Parkstraße 5 und 6, dienten der Unterbringung von Zivilarbeitern und Kriegsgefangenen. Unter ihnen befand sich auch der Ostarbeiter Tairo. Er wurde am 22.06.1917 geboren und starb am 1. August 1943 im StĂ€dtischen Krankenhaus Lehrte an Darmkrebs. Ob fĂŒr das nach der Befreiung auf dem ZuckerfabrikgelĂ€nde eingerichteten DP-Lager „Texas“ die o.g. GebĂ€ude genutzt wurden, ist zur Zeit noch unbekannt. [32]

Gegen Ende des Krieges waren im Gewerkschaftshaus „Haus der Arbeit“ in der Burgdorfer Straße 15 oder 25 neben belgischen Zwangsarbeitern auch die Franzosen Albert B. und AndrĂ© August R., die sechs NiederlĂ€nder Robert B., Gerke M., Johann M., Etjo N., Frerk R. und Yge R. sowie der Spanier Ismael G. untergebracht. Sie arbeiteten ebenfalls fĂŒr die GĂŒterabfertigung der Reichsbahn in Lehrte und in Anderten-Misburg. Aus Brennstoffmangel benutzten die Zivilarbeiter im letzten Kriegswinter das Parkett zum Heizen. Das GebĂ€ude wurde im August 1975 abgerissen. [33]

Eine weitere Sammelunterkunft hat sich in der Braunschweiger Straße befunden. Hier waren mindestens die fĂŒnf namentlich bekannten Belgier Johann C., Franz C., Ferdinand Q., Raymond P. und Johann de D. einquartiert. Sie arbeiteten ebenfalls in der GĂŒterabfertigung in Lehrte. [34]

Ein Zivilarbeiterlager Am SĂŒlterberg 30 mit 300 Personen wurde von der Wintershall AG betrieben. [35]

Der Italiener Maurizio Preioni lebte im Lager GrĂŒnstraße. Er wurde am 13.09.1925 in Montescheno geboren und starb am 03.12.1942 an einer Lungen- und RippenfellentzĂŒndung. [36]

Der genaue Standort des Kriegsgefangenenarbeitskommando 8007 ist nicht bekannt. Kommandeur war der Feldwebel Georg Rindfleisch. Drei Kriegsgefangene dieses Arbeitskommandos starben 1945 hier. Es handelte sich um die Slowaken Andrey Ehredet (18.11.1921 - 11.02.1945, LungenentzĂŒndung), Andre Dures, Kriegsgefangenennummer 188241 (01.12.1908 - 26.02.1945, NierenentzĂŒndung), Jan Peknik, Kriegsgefangenenummer 187772 (07.11.1921 - 27.02.1945, Erschießen). [37]

Außerdem waren einige Zivilarbeiter wie der Italiener Francesco R., der NiederlĂ€nder Dirk V. und die Polen Franz K. und Miezislav Z. privat untergebracht. [38]

Wie viele Zwangsarbeiter im Raum Lehrte tatsĂ€chlich ums Leben gekommen sind, lĂ€ĂŸt sich zurzeit noch nicht abschĂ€tzen. Allerdings sind etwa 240 AuslĂ€nder auf den drei Lehrter Friedhöfen beerdigt. Auf dem alten evangelischen Friedhof der MatthĂ€us-Gemeinde weist eine Stele auf ein GrĂ€berfeld mit 84 sowjetischen und zwei polnischen Zwangsarbeitern hin. [39]

   Stele und Gedenktafel, Alter Evangelischer Friedhof, 2010 [40]

Auf dem ebenfalls von der MatthĂ€us-Gemeinde verwalteten neuen evangelischen Friedhof liegen 98 sowjetische Zwangsarbeiter. Leider befinden sich der Gedenkstein und die Grabsteine in einem schlechten Zustand. Verzierungen sind abgebrochen und die Schrift ist durch Verblassung und Erosion teilweise schlecht lesbar. Außerdem suggeriert die Aufschrift der deutschsprachigen Tafel, daß es sich bei den hier Vergrabenen um im gesamten Deutschen Reich zusammengesuchte Zwangsarbeiter handelt. [41]

  

   GedenkstĂ€tte fĂŒr sowjetische Zwangsarbeiter als Ensemble und im Detail, Neuer Evangelischer Friedhof Lehrte, 2010 [42]

Am 12. September 1944 kamen bei einem Luftangriff in Lehrte neben 68 Deutschen auch 18 Zwangsarbeiter ums Leben. Es handelte sich um sechs Unbekannte, zwei Flamen, drei Russen, zwei Ukrainer, drei Polen, einen Tschechen und einen Italiener, die alle namentlich auf einer Gedenktafel aufgefĂŒhrt werden. Die sechs Unbekannten wurden bei einem Bombentreffer auf das Eilgut- und GĂŒterabfertigungsgebĂ€ude am Lehrter Bahnhof getötet. Sie wurden gemeinsam in einem Massengrab beerdigt, das von sowjetischen Kriegsgefangenen ausgehoben werden mußte. [43]

Gedenkstein fĂŒr auslĂ€ndische Bombenopfer, Neuer Evangelischer Friedhof Lehrte, 2010 [44]

Auf dem katholischen Friedhof der St. Bernwardsgemeinde liegen 31 polnische, fĂŒnf tschechoslowakische, ein sowjetischer, ein hollĂ€ndischer, sieben litauische und ein lettischer Zwangsarbeiter. Auf zwei Gedenktafeln sind allerdings nur die Namen von 30 Polen aufgefĂŒhrt. [45]

GedenkstĂ€tte fĂŒr polnische Zwangsarbeiter als Ensemble und im Detail, Katholischer Friedhof Lehrte, 2010 [46]

 

Ramhorst

Sechs bis sieben sowjetische Kriegsgefangene, ein Teil eines eigentlich in Sehnde stationierten Arbeitkommandos, waren in einem aus Stein erbauten Bauernhaus einquartiert. Das GebĂ€ude hatte keine Einfriedung wurde aber von einem bewaffneten LandesschĂŒtzen bewacht. Der Wachmann, der nachts mit im Lager schlief, war außerdem fĂŒr das Wecken und tagsĂŒber fĂŒr die Kontrolle der Kriegsgefangenen an ihren ArbeitsplĂ€tzen zustĂ€ndig. Diese erreichten sie unbewacht mit dem Wagen, Fahrrad oder zu Fuß. Die tĂ€glich neun Stunden dauernde Arbeit war landwirtschaftlicher Natur und vergĂŒtet. Die Gefangenen besaßen Ausweise und trugen Anfangs mit Erkennungsnummern versehene Uniformen und nach dem Verschleiß derselben, Zivilkleidung. Sie mußten Sonntags nicht arbeiten, aber dafĂŒr einen Kleiderappell abhalten. Außerdem war es ihnen erlaubt sich mit Genehmigung des Posten abends und am Sonntag außerhalb des Lagers zu bewegen. [47]

Kataryna L. war in Ramhorst gemeldet und mußte hier landwirtschaftliche Arbeiten verrichten. Am 7. Juni 1944 brachte sie im StĂ€dtischen Krankenhaus Lehrte einen toten Jungen zur Welt. [48]

 

Röddensen

In einer mit Draht gesicherten Baracke waren 14 bis 15 Kriegsgefangene unbekannter NationalitĂ€t untergebracht. Auch hier hatten sie Ausweise und trugen ihre mit Erkennungsnummern versehenen Uniformen. Nach Verschleiß derselben bekamen sie Zivilkleidung. Ein bewaffneter LandesschĂŒtze, der nachts mit in der Baracke schlief, war fĂŒr die Bewachung, das Wecken, die Begleitung zum und die Kontrolle der Kriegsgefangenen am Arbeitsplatz zustĂ€ndig. Mit dem Wagen, per Fahrrad oder zu Fuß erreichten sie die Gehöfte, wo sie neun Stunden vergĂŒtet arbeiten mußten. Sonntags gab es statt Arbeit einen Kleiderappell. Auch hier durften sie sich mit Genehmigung des Posten abends und Sonntags außerhalb des Lagers bewegen. [49]

 

Sievershausen

Hier waren die drei polnischen Zivilarbeiter Anna, Marian und Josef T. auf Bauernhöfen eingesetzt, wo sie auch wohnten. [50]

Die polnischen Zivilarbeiter Anna und Marian [51]

Der polnische Zivilarbeiter Josef T. [52]

Außenseite der Ersatzkarte fĂŒr das Arbeitsbuch des Josef T. [53]

Innenseite der Ersatzkarte fĂŒr das Arbeitsbuch des Josef T. [54]

Auf dem evangelischen Friedhof ist der sowjetische Zwangsarbeiter Viktor Aluschnei (14.11.1924 - 02.04.1944) beerdigt. [55]

Grabstein und Grab von Viktor Aluschnei in Sievershausen, 2010 [56]

 

Steinwedel

Ein Holzhaus diente als Lager fĂŒr 45 sowjetische Kriegsgefangene. Die Unterkunft hatte keine Einfriedung, wurde aber von einem bewaffneten LandesschĂŒtzen bewacht, der nachts mit im GebĂ€ude schlief. Auch hier trugen die Kriegsgefangenen anfangs noch ihre mit Erkennungsnummern versehenen Uniformen, die sie nach dem Verschleiß gegen Zivilkleidung austauschten. Sie besaßen ebenfalls Ausweise. Der Posten weckte und begleitete sie von der Unterkunft bis zum Arbeitgeber. Der Weg wurde mit dem Wagen, dem Fahrrad oder zu Fuß zurĂŒckgelegt. Neun Stunden tĂ€glich mußten sie unter der Kontrolle des Posten landwirtschaftliche Arbeiten verrichten. Es wurde eine VergĂŒtung gezahlt. Die Sonntage waren, von Kleiderappellen abgesehen, arbeitsfrei. Abends und an Sonntagen war es ihnen mit Genehmigung des Posten erlaubt, sich außerhalb des Lagers bewegen. [57]

 

© Helge Kister, 2009/2010



[1] Foto 3 Nr. 1517 (Archiv de Service des Victimes de la Guerre, BrĂŒssel) NiedersĂ€chsisches Landesarchiv Hauptstaatsarchiv Hannover

[2] Einwohnermeldekartei, Stadtarchiv Lehrte

Mastnak, Jens und SchĂŒtz, Michael; 14.07.2009, Lehrte

[3] Foto 3 Nr. 1518, Nr. 1519 (Archiv de Service des Victimes de la Guerre, BrĂŒssel) NiedersĂ€chsisches Landesarchiv Hauptstaatsarchiv Hannover

Hann. 171a Hann. Acc. 107/83 Nr. 525, Nr. 835, Nr. 841, Nr. 844, Nr. 874, Nr. 919, Nr. 946, Nr. 986, Nr. 1001, Nr. 1034, Nr. 1041, Nr. 1064, Nr. 1075 NiedersĂ€chsisches Landesarchiv Hauptstaatsarchiv Hannover

ZGS 2/1 Nr. 199 NiedersÀchsisches Landesarchiv Hauptstaatsarchiv Hannover

Aus: Schmidt, Gerhard K.; 1898 - 1998. Einhundert Jahre Stadt Lehrte. Vom Dorf im Großen Freien zur Stadt im Landkreis; Stadt Lehrte 1998

Aus: PrĂŒĂŸe/Diedrich/Lucas; Lebendiges Ahlten. Geschichte(n) eines Dorfes im Großen Freien; 2006

Aus: Weinmann, Martin (Hrsg.); Das nationalsozialistische Lagersystem (CCP); Zweitausendeins, Frankfurt am Main 1990

Aus: Studienkreis zur Erforschung und Vermittlung der Geschichte des Widerstandes 1933 - 1945 und das PrĂ€sidium der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes/Bund der Antifaschisten (Hrsg.); Heimatgeschichtlicher Wegweiser zu StĂ€tten des Widerstandes und der Verfolgung 1933 - 1945,   Niedersachsen II Regierungsbezirke Hannover und Weser-Ems, Pahl-Rugenstein Verlag 1986

Interview mit K., Galyna; Balakleja, Charkow, Ukraine

Sterbebuch Lehrte 1942 Nr. 3, Stadtarchiv Lehrte

Sterbebuch Lehrte 1943 Nr. 241, Stadtarchiv Lehrte

Sterbebuch Lehrte 1944 Band I Nr. 144, Stadtarchiv Lehrte

Sterbebuch Lehrte 1944 Band II Nr. 333, Nr. 334, Nr. 343, Nr. 344, Nr. 414, Nr. 433; Stadtarchiv Lehrte

Sterbebuch Lehrte 1945 Nr. 7, Nr. 170, Nr. 179, Nr. 256, Nr. 350, Nr. 357, Nr. 468; Stadtarchiv Lehrte

E-Mail von RĂŒdiger Dorndorf an den Autor; 23.01.2010

[4] Bildarchiv des Autors, Arbeitskreis Regionalgeschichte e. V.

[5] Privatarchiv, RĂŒdiger Dorndorf

[6] Bildarchiv, Stadtarchiv Lehrte

[7] ebd.

[8] Hann. 171a Hann. Acc. 107/83 Nr. 804, Nr. 874 NiedersÀchsisches Landesarchiv Hauptstaatsarchiv Hannover

Hann. 171a Hann. Acc. 28/66 Nr. 157 NiedersÀchsisches Landesarchiv Hauptstaatsarchiv Hannover

Aus: Studienkreis zur Erforschung und Vermittlung der Geschichte des Widerstandes 1933 - 1945 und das PrĂ€sidium der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes/Bund der Antifaschisten (Hrsg.); Heimatgeschichtlicher Wegweiser zu StĂ€tten des Widerstandes und der Verfolgung 1933 - 1945,   Niedersachsen II Regierungsbezirke Hannover und Weser-Ems, Pahl-Rugenstein Verlag 1986

[9] Einwohnermeldekartei, Stadtarchiv Lehrte

Aus: Weinmann, Martin (Hrsg.); Das nationalsozialistische Lagersystem (CCP); Zweitausendeins, Frankfurt am Main 1990

[10] Sterbebuch Lehrte 1945 Nr. 127, Stadtarchiv Lehrte

[11] Foto 3 Nr. Nr. 1520 (Archiv de Service des Victimes de la Guerre, BrĂŒssel) NiedersĂ€chsisches Landesarchiv Hauptstaatsarchiv Hannover

[12] Foto 3 Nr. 1523 (Archiv de Service des Victimes de la Guerre, BrĂŒssel) NiedersĂ€chsisches Landesarchiv Hauptstaatsarchiv Hannover

Aus: Meyer, Adolf; Ein Dorf unter dem Hakenkreuz. Immensen in den Jahren des Nationalsozialismus

[13] Bildarchiv, Stadtarchiv Lehrte

[14] Aus: Weinmann, Martin (Hrsg.); Das nationalsozialistische Lagersystem (CCP); Zweitausendeins, Frankfurt am Main 1990

Aus: Studienkreis zur Erforschung und Vermittlung der Geschichte des Widerstandes 1933 - 1945 und das PrĂ€sidium der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes/Bund der Antifaschisten (Hrsg.); Heimatgeschichtlicher Wegweiser zu StĂ€tten des Widerstandes und der Verfolgung 1933 - 1945,   Niedersachsen II Regierungsbezirke Hannover und Weser-Ems, Pahl-Rugenstein Verlag 1986

[15] Aus: Studienkreis zur Erforschung und Vermittlung der Geschichte des Widerstandes 1933 - 1945 und das PrĂ€sidium der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes/Bund der Antifaschisten (Hrsg.); Heimatgeschichtlicher Wegweiser zu StĂ€tten des Widerstandes und der Verfolgung 1933 - 1945,   Niedersachsen II Regierungsbezirke Hannover und Weser-Ems, Pahl-Rugenstein Verlag 1986

[16] Bildarchiv des Autors, Arbeitskreis Regionalgeschichte e. V.

[17] Foto 3 Nr. 1543 (Archiv de Service des Victimes de la Guerre, BrĂŒssel) NiedersĂ€chsisches Landesarchiv Hauptstaatsarchiv Hannover 

[18] Aus: Meyer, Adolf; Ein Dorf unter dem Hakenkreuz. Immensen in den Jahren des Nationalsozialismus

[19] Sterbebuch Lehrte 1944 Band II Nr. 337, Stadtarchiv Lehrte

[20] Sterbebuch Lehrte 1942 Nr. 119, Stadtarchiv Lehrte

[21] Foto 3 Nr. 1550 (Archiv de Service des Victimes de la Guerre, BrĂŒssel) NiedersĂ€chsisches Landesarchiv Hauptstaatsarchiv Hannover

Aus: Schmidt, Gerhard K.; 1898 - 1998. Einhundert Jahre Stadt Lehrte. Vom Dorf im Großen Freien zur Stadt im Landkreis; Stadt Lehrte 1998

[22] Bildarchiv des Autors, Arbeitskreis Regionalgeschichte e. V.

[23] Foto 3 Nr. 1552 (Archiv de Service des Victimes de la Guerre, BrĂŒssel) NiedersĂ€chsisches Landesarchiv Hauptstaatsarchiv Hannover

Aus: Weinmann, Martin (Hrsg.); Das nationalsozialistische Lagersystem (CCP); Zweitausendeins, Frankfurt am Main 1990

Aus: Studienkreis zur Erforschung und Vermittlung der Geschichte des Widerstandes 1933 - 1945 und das PrĂ€sidium der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes/Bund der Antifaschisten (Hrsg.); Heimatgeschichtlicher Wegweiser zu StĂ€tten des Widerstandes und der Verfolgung 1933 - 1945,   Niedersachsen II Regierungsbezirke Hannover und Weser-Ems, Pahl-Rugenstein Verlag 1986

[24] Foto 3 Nr. 1549 (Archiv de Service des Victimes de la Guerre, BrĂŒssel) NiedersĂ€chsisches Landesarchiv Hauptstaatsarchiv Hannover

[25] Stadtarchiv Lehrte

[26] Foto 3 Nr. 1551 (Archiv de Service des Victimes de la Guerre, BrĂŒssel) NiedersĂ€chsisches Landesarchiv Hauptstaatsarchiv Hannover

Aus: AnschĂŒtz, Janet/Heike, Irmtraud, Feinde im eigenen Land. Zwangsarbeit in Hannover im Zweiten Weltkrieg; Verlag fĂŒr Regionalgeschichte, Bielefeld 2000

Aus: Weinmann, Martin (Hrsg.); Das nationalsozialistische Lagersystem (CCP); Zweitausendeins, Frankfurt am Main 1990

Interview mit Hermans, Herman; 11.08.2007, Terneuzen, Niederlande

Interview mit K., Galyna; 15.04.2006, Balakleja, Charkow, Ukraine

Staatliches Medizinal-Untersuchungsamt Hannover an das Landesarbeitsamt Hannover, 03.09.1942; Hann. 180 LĂŒneburg Acc. 5 Nr. 120 NiedersĂ€chsisches Landesarchiv Hauptstaatsarchiv Hannover

Aus: Hermans, Herman; Af en toe denk ik nog aan die dagen 
: herinneringen aan deportatie en verblijf in Duitsland begin oktober 1944 - einde mei 1945; Van Spijk, Venlo 1989

Aus: Schmidt, Gerhard K.; 1898 - 1998. Einhundert Jahre Stadt Lehrte. Vom Dorf im Großen Freien zur  

Stadt im Landkreis; Stadt Lehrte 1998

[27] Bildarchiv, Stadtarchiv Lehrte

[28] ebd.

[29] ebd.

[30] ebd.

[31] Aus: Schmidt, Gerhard K.; 1898 - 1998. Einhundert Jahre Stadt Lehrte. Vom Dorf im Großen Freien zur Stadt im Landkreis; Stadt Lehrte 1998

Aus: Weinmann, Martin (Hrsg.); Das nationalsozialistische Lagersystem (CCP); Zweitausendeins, Frankfurt am Main 1990

Aus: Studienkreis zur Erforschung und Vermittlung der Geschichte des Widerstandes 1933 - 1945 und das PrĂ€sidium der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes/Bund der Antifaschisten (Hrsg.); Heimatgeschichtlicher Wegweiser zu StĂ€tten des Widerstandes und der Verfolgung 1933 - 1945,   Niedersachsen II Regierungsbezirke Hannover und Weser-Ems, Pahl-Rugenstein Verlag 1986

Sterbebuch Lehrte 1945 Nr. 300, Stadtarchiv Lehrte

[32] Aus: Schmidt, Gerhard K.; 1898 - 1998. Einhundert Jahre Stadt Lehrte. Vom Dorf im Großen Freien zur Stadt im Landkreis; Stadt Lehrte 1998

Aus: Weinmann, Martin (Hrsg.); Das nationalsozialistische Lagersystem (CCP); Zweitausendeins, Frankfurt am Main 1990

Aus: Studienkreis zur Erforschung und Vermittlung der Geschichte des Widerstandes 1933 - 1945 und das PrĂ€sidium der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes/Bund der Antifaschisten (Hrsg.); Heimatgeschichtlicher Wegweiser zu StĂ€tten des Widerstandes und der Verfolgung 1933 - 1945,   Niedersachsen II Regierungsbezirke Hannover und Weser-Ems, Pahl-Rugenstein Verlag 1986

Einwohnermeldekartei, Stadtarchiv Lehrte

Sterbebuch Lehrte 1943 Nr. 127, Stadtarchiv Lehrte

[33] Aus: Text- und Quellensammlung „Besetzung des Lehrter Gewerkschaftshauses vor 75 Jahren“; DGB Lehrte, 2008

Hann. 171a Hann. Acc. 107/83 Nr. 840, Nr. 844, Nr. 853, Nr. 879, Nr. 892, Nr. 1146 NiedersÀchsisches Landesarchiv Hauptstaatsarchiv Hannover

[34] Hann. 171a Hann. Acc. 107/83 Nr. 766 NiedersÀchsisches Landesarchiv Hauptstaatsarchiv Hannover

[35] Aus: Weinmann, Martin (Hrsg.); Das nationalsozialistische Lagersystem (CCP); Zweitausendeins, Frankfurt am Main 1990

[36] Sterbebuch Lehrte 1942 Nr. 162, Stadtarchiv Lehrte

[37] Sterbebuch Lehrte 1945 Nr. 58, Nr. 83, Nr. 88 ;Stadtarchiv Lehrte

[38] Hann. 171a Hann. Acc. 24/94 Nr. 270 NiedersÀchsisches Landesarchiv Hauptstaatsarchiv Hannover

Hann. 171a Hann. Acc. 107/83 Nr. 1074, Nr. 1143 NiedersĂ€chsisches Landesarchiv Hauptstaatsarchiv Hannover 

[39] Aus: Studienkreis zur Erforschung und Vermittlung der Geschichte des Widerstandes 1933 - 1945 und das PrĂ€sidium der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes/Bund der Antifaschisten (Hrsg.); Heimatgeschichtlicher Wegweiser zu StĂ€tten des Widerstandes und der Verfolgung 1933 - 1945,   Niedersachsen II Regierungsbezirke Hannover und Weser-Ems, Pahl-Rugenstein Verlag 1986

[40] Bildarchiv des Autors, Arbeitskreis Regionalgeschichte e.V.

[41] Aus: Studienkreis zur Erforschung und Vermittlung der Geschichte des Widerstandes 1933 - 1945 und das PrĂ€sidium der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes/Bund der Antifaschisten (Hrsg.); Heimatgeschichtlicher Wegweiser zu StĂ€tten des Widerstandes und der Verfolgung 1933 - 1945,   Niedersachsen II Regierungsbezirke Hannover und Weser-Ems, Pahl-Rugenstein Verlag 1986

[42] Bildarchiv des Autors, Arbeitskreis Regionalgeschichte e.V.

[43] Aus: Studienkreis zur Erforschung und Vermittlung der Geschichte des Widerstandes 1933 - 1945 und das PrĂ€sidium der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes/Bund der Antifaschisten (Hrsg.); Heimatgeschichtlicher Wegweiser zu StĂ€tten des Widerstandes und der Verfolgung 1933 - 1945,   Niedersachsen II Regierungsbezirke Hannover und Weser-Ems, Pahl-Rugenstein Verlag 1986

GesprÀch des Autors mit Herrn R. auf dem neuen evangelischen Friedhof in Lehrte, 22.06.2010

Gedenktafel an der Kapelle des neuen evangelischen Friedhofs in Lehrte

[44] Bildarchiv des Autors, Arbeitskreis Regionalgeschichte e.V.

[45] Aus: Studienkreis zur Erforschung und Vermittlung der Geschichte des Widerstandes 1933 - 1945 und das PrĂ€sidium der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes/Bund der Antifaschisten (Hrsg.); Heimatgeschichtlicher Wegweiser zu StĂ€tten des Widerstandes und der Verfolgung 1933 - 1945,   Niedersachsen II Regierungsbezirke Hannover und Weser-Ems, Pahl-Rugenstein Verlag 1986

[46] Bildarchiv des Autors, Arbeitskreis Regionalgeschichte e.V.

[47] Foto 3 Nr. 1557 (Archiv de Service des Victimes de la Guerre, BrĂŒssel) NiedersĂ€chsisches Landesarchiv Hauptstaatsarchiv Hannover

[48] Sterbebuch Lehrte 1944 Band I Nr. 181, Stadtarchiv Lehrte

[49] Foto 3 Nr. 1559 (Archiv de Service des Victimes de la Guerre, BrĂŒssel) NiedersĂ€chsisches Landesarchiv Hauptstaatsarchiv Hannover

[50] Interview mit Frau Löper und Frau Schikram

[51] Bildarchiv, Stadtarchiv Lehrte

[52] ebd.

[53] ebd.

[54] ebd.

[55] Aus: Studienkreis zur Erforschung und Vermittlung der Geschichte des Widerstandes 1933 - 1945 und das PrĂ€sidium der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes/Bund der Antifaschisten (Hrsg.); Heimatgeschichtlicher Wegweiser zu StĂ€tten des Widerstandes und der Verfolgung 1933 - 1945,   Niedersachsen II Regierungsbezirke Hannover und Weser-Ems, Pahl-Rugenstein Verlag 1986

[56] Bildarchiv des Autors, Arbeitskreis Regionalgeschichte e. V.

[57] Foto 3 Nr. 1564 (Archiv de Service des Victimes de la Guerre, BrĂŒssel) NiedersĂ€chsisches Landesarchiv Hauptstaatsarchiv Hannover