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soeben erschienen:
â... ein voller Erfolg der Luftwaffe.â
Die Vernichtung von Gernika / Guernica am 26. April 1937
Geschichte und Gegenwart eines deutschen Krigesverbrechens
19 Seiten, A4-Format, farbig
2,- âŹ, ISBN: 978-3-930726-17-2
Das Begleitheft zur gleichnamigen Ausstellung enthÀlt die Reproduktionen der achtzehn Ausstellungstafeln. In vier Kapiteln wird die Geschichte der Vernichtung der baskischen Stadt Gernika dargestellt: Vorgeschichte; Der Spanische Krieg; Gernika, 26. April 1937; Die Folgen. Einzelheiten unter Ausstellungen
Ralf Buchterkirchen
â... und wenn sie mich an die Wand stellenâ
Desertion, Wehrkraftzersetzung und âKriegsverratâ von Soldaten in und aus Hannover 1933-1945
178 Seiten, Paperback, zahlreiche Abbildungen
13,90 âŹ, ISBN: 978-3-930726-16-5
âSchade, dass es ihn nicht erwischt hat!â Diese spontane Reaktion auf die Meldung ĂŒber das misslungene Attentat auf Adolf Hitler kostet Hubert Breitschaft das Leben. Der Lehrer aus dem bayrischen Cham wird vom Feldgericht verurteilt und in Hannover-Vahrenwald erschossen.
Der Hannoveraner Robert Gauweiler, dem zur Last gelegt wurde, im Kameradenkreis gesagt zu haben: âDiesen Krieg verlieren wirâ, wird von der Wehrmachtsjustiz in DĂ€nemark zum Tode verurteilt und in Hamburg erschossen. So wie Breitschaft und Gauweiler erging es vielen. Die NS-MilitĂ€rjustiz verhĂ€ngte etwa 30.000 Todesurteile gegen Soldaten, die den Gehorsam verweigerten; mindestens 21.000 wurden vollstreckt.
FĂŒr Hannover â einen der fĂŒnf wichtigsten RĂŒstungsstandorte â hat dieses Kapitel der deutschen Geschichte besondere Relevanz. Am Waterlooplatz wurden Soldaten durch die MilitĂ€rgerichtsbarkeit verurteilt, in Hannover-Vahrenwald, auf dem GelĂ€nde, wo sich heute die Emmich-Cambrai-Kaserne befindet, wurden sie hingerichtet und auf dem Fössefeldfriedhof in Hannover-Linden begraben. In jahrelanger Recherche wurden die Daten von 51 gehorsamsverweigernden Soldaten ermittelt, die aus Hannover kamen oder dort hingerichtet wurden. Die Dunkelziffer dĂŒrfte deutlich höher liegen. Diese Soldaten sind die Hauptpersonen des vorliegenden Buches.
Statt sie anzuerkennen, wurden sie nach dem Zweiten Weltkrieg verunglimpft, ihr Schicksal verschwiegen und verdrĂ€ngt. Bis zum Jahr 2009 hat es gedauert, dass der Bundestag auch wegen Kriegsverrats Verurteilte rehabilitierte. In den Jahren zuvor wurden bereits Verurteilungen durch die Wehrmachtsjustiz wegen Desertion und Wehrkraftzersetzung fĂŒr nichtig erklĂ€rt.
Eingereiht in eine Beschreibung der gesellschaftlichen und politischen Situation und im Anschluss auch an neuere Erkenntnisse der Geschlechter- und MĂ€nnlichkeitsforschung wird nach den individuellen BeweggrĂŒnden der Gehorsamsverweigerung gesucht. Herausgekommen ist eine facettenreiche Darstellung eines viel zu gern vergessenen StĂŒcks deutscher Geschichte.
In Hannover erinnert heute nur ein fast nicht mehr kenntlicher Stein an das Schicksal der Deserteure.
Ralf Buchterkirchen gelangt in seinem aktuellen Buch â... und wenn sie mich an die Wand stellen ...â auf einem ganz anderem Weg zum Thema Desertion als sonst ĂŒblich. Er wĂ€hlt den Ausgangspunkt MĂ€nnlichkeitsentwĂŒrfe und macht deutlich, wie anknĂŒpfend an Drangsalieren von jungen MĂ€nnern in PreuĂen, im Nationalsozialismus âManneszuchtâ zentral gesetzt wurde. âMoral, Disziplin und Kameradschaftâ wurden unter dem Begriff âManneszuchtâ zusammengedacht, MilitĂ€r, MĂ€nnlichkeit und BĂŒrgerrechte eng miteinander verzahnt. Zentral bei der Verfolgung von Deserteuren und FahnenflĂŒchtigen war es so, dass der Verurteilte aus der MĂ€nnergesellschaft ausgeschlossen wurde. Das geschah ĂŒber die Aberkennung der âbĂŒrgerlichen Ehrenrechteâ und der âWehrwĂŒrdigkeitâ und durch das AbreiĂen der Rangabzeichen vor der Hinrichtung. Er sollte so noch vor der Ermordung gedemĂŒtigt und aus der MĂ€nnergesellschaft ausgeschlossen werden. Buchterkirchen leitet das sehr anschaulich her. (Rezension im âMaedchenblogâ. Der gesamte Text ist zu lesen unter: http://maedchenblog.blogsport.de/2012/01/03/deserteure-wehrkraftzersetzer-und-maen nlichkeiten/
Ein lesenswertes Buch. Rezension in KDV im Krieg 2/2012. Der gesamte Text ist zu lesen unter: http://www.connection-ev.de/z.php?ID=1549
Ein Interview mit Ralf Buchterkirchen ist zu hören unter:
http://www.freie-radios.net/43443
Hubert Brieden / Tim Rademacher
Luftwaffe, Judenvernichtung, totaler Krieg
Guernica, ĆomĆŒa, Warschau, Coventry ...
Deutsche Geschichtspolitik, Traditionspflege in der Garnisonsstadt Wunstorf, âVergesseneâ Geschichte in Hannover-Langenhagen
339 Seiten, Paperback, zahlreiche Abbildungen und Karten,
16,50 âŹ, ISBN: 978-3-930726-15-8
âBombenlöcher auf StraĂen noch zu sehen, einfach toll.â Diesen Satz schrieb Wolfram Freiherr von Richthofen am 30. April 1937 in sein Tagebuch. Zuvor hatte er die BombenschĂ€den in der baskischen Kleinstadt Guernica begutachtet. Nach Ansicht der dafĂŒr verantwortlichen Offiziere der Legion Condor war der Angriff, der vier Tage zuvor stattgefunden hatte, ein voller Erfolg. Die internationale Ăffentlichkeit dagegen war schockiert angesichts der RĂŒcksichtslosigkeit, mit der die Zivilbevölkerung von deutschen LuftstreitkrĂ€ften attackiert worden war. Diese hielten sich illegal in Spanien auf, um einen MilitĂ€rputsch unter FĂŒhrung des Generals Franco zu unterstĂŒtzen. ErschĂŒttert von den Berichten ĂŒber die verheerenden Auswirkungen des Bombardements, schuf Pablo Picasso sein wohl bekanntestes GemĂ€lde und nannte es einfach âGuernicaâ. Dadurch wurde der Name der baskischen Stadt zum Symbol fĂŒr faschistischen Terror und die BrutalitĂ€t des Luftkrieges. Ein Teil der verantwortlichen Bomberbesatzungen war auf den Fliegerhorsten Wunstorf, Hannover-Langenhagen und Delmenhorst im Kampfgeschwader Boelcke ausgebildet worden.
Vollbeladene Bombenflugzeuge dieses Traditionsgeschwaders starteten am 1. September 1939 zum Kampfeinsatz gegen Polen. Neben militĂ€rischen Zielen wurden auch Wohnviertel angegriffen. Besonders intensiv seien jĂŒdische Stadtviertel bombardiert worden, berichten Zeitzeugen. Und tatsĂ€chlich gab es solche Luftangriffe: zum Beispiel auf die Kleinstadt ĆomĆŒa, welche von NS-Bevölkerungswissenschaftlern zuvor als âJudenstadtâ bezeichnet worden war. FĂŒr die Zerstörung ĆomĆŒas trugen Teile des Boelcke-Geschwaders die Verantwortung. Andere Luftwaffeneinheiten attackierten das jĂŒdische Viertel in Warschau vor allem mit Brandbomben, so dass ganze StraĂenzĂŒge in Flammen standen. Bald darauf wurde das gesamte Zentrum der polnischen Hauptstadt flĂ€chendeckend bombardiert â Angriffe, bei denen Ju 52-Flugzeuge ebenso wie bereits in Guernica eine verhĂ€ngnisvolle Rolle spielten.
Auch im Krieg gegen Frankreich und England wurden Wohnviertel angegriffen und zerstört. Weltweites Aufsehen erregte die Vernichtung der britischen Stadt Coventry, an der wieder das Boelcke-Geschwader beteiligt war.
In der Geschichtsschreibung der Garnisonsstadt Wunstorf (Region Hannover), aber auch in Hannover-Langenhagen werden diese EinsĂ€tze bis heute verschwiegen. Auf dem Fliegerhorst Wunstorf, der zu einem der wichtigsten FlugplĂ€tze der Bundeswehr fĂŒr internationale MilitĂ€reinsĂ€tze ausgebaut wird, pflegt man militĂ€rische Traditionen und das Andenken an die legendĂ€re Ju 52. Verschwiegen wird dabei, dass diesem Flugzeug bei den Bombardements von Guernica und Warschau zahllose Menschen zum Opfer fielen.
Es geht im Buch nicht nur um die Rekonstruktion dieser Verbrechen, sondern auch um die lange Geschichte ihrer Vertuschung und um deutsche Geschichtspolitik.
ââLuftwaffe, Judenvernichtung, totaler Krieg (âŠ)â unter diesem Titel breiten Brieden und Rademacher auf 339 spannend zu lesenden Seiten zum Teil bislang unerforschte Kriegs- und Holocaust-Geschichte aus. (âŠ) Auch andere LĂŒcken der Geschichtsschreibung â etwa hinsichtlich der beschĂ€menden Traditionspflege der bundesdeutschen Luftwaffe â schlieĂt dieses sehr lesenswerte Buch.â (Rainer Butenschön in: Ossietzky, 13. Jg., 18. September 2010, die gesamte Rezension ist zu lesen unter: http://www.sopos.org/aufsaetze/4ca1c01c87286/1.phtml
Ein Interview mit dem Autor Hubert Brieden ist zu hören unter:
http://www.radioflora.de/index.php?article_id=122&clang=0&audiofile=audio%2Fmili taer%2FInterview+mit+Hubert+Brieden+zu+seinem+neuen+Buch.mp3
Enrique GĂłmez Delgado
âEinen Tag lĂ€nger als die Continentalâ
Der Sieg der Arbeiter von Euzkadi / Mexiko ĂŒber einen internationalen Konzern
Ein Streikbericht
ĂŒbersetzt und herausgegeben von Mechthild Dortmund
183 Seiten, Paperback, zahlreiche Abbildungen,
13,90 âŹ, ISBN: 978-3-930726-13-4
âEinen Tag lĂ€nger als die Contiâ haben die Arbeiter der Euzkadi-Gummifabrik in El Salto, Mexiko, durchgehalten und so durch ihren hartnĂ€ckigen Streik verhindert, dass der hannoversche Reifenmulti im Januar 2001 ihr Werk sang- und klanglos schloss. Sie sollten auf die StraĂe gesetzt werden, weil ihre unabhĂ€ngige Betriebsgewerkschaft sich dem Diktat der Unternehmensleitung widersetzt hatte. Nach einem dreijĂ€hrigen, auf allen Ebenen â auch der internationalen â gefĂŒhrten Kampf haben die organisierten Arbeiter der Continental AG eine hohe EntschĂ€digungssumme abringen können und die HĂ€lfte der Fabrik im Jahr 2005 als Kooperative in Eigenregie ĂŒbernommen. Enrique GĂłmez Delgado hat als Berater der Euzkadi-Gewerkschaft diesen Kampf direkt miterlebt und einen anschaulichen Streikbericht verfasst, der von Mechthild Dortmund leicht gekĂŒrzt ins Deutsche ĂŒbertragen wurde.
ErgĂ€nzt wird der Bericht vom Sieg der mexikanischen Arbeiter ĂŒber einen âGlobal Playerâ durch einen Blick in die Geschichte des hannoverschen Reifenkonzerns, wobei Hubert Brieden ein besonderes Augenmerk auf die Situation der bei der Conti in der NS-Zeit eingesetzten ZwangsarbeiterInnen sowie auf die Geschichtspolitik des Unternehmens legt.
In einem weiteren Beitrag beleuchtet JĂŒrgen Scharna die Rationalisierungsmethoden der Conti in Stöcken und anderen Standorten sowie die Rolle der BetriebsrĂ€te und der zustĂ€ndigen Gewerkschaft. Dietrich Höper hat in Hannover den Streik der mexikanischen Arbeiter von Anfang an verfolgt und beschreibt, wie hier vor Ort internationale SolidaritĂ€t praktiziert und organisiert wurde. Stephan Krull erinnert in seinem Artikel daran, dass BetriebsschlieĂungen aus ProfitgrĂŒnden keine Besonderheit âauslĂ€ndischer Heuschreckenâ sind und dass eine nationalistisch gefĂ€rbte Standortpolitik die WerktĂ€tigen jedes Landes in eine Sackgasse fĂŒhrt.
Die Arbeiter aus El Salto haben die geplante BetriebsschlieĂung verhindert durch die Ăbernahme der Fabrik und damit neue Perspektiven eröffnet, die gerade in Zeiten der Wirtschaftskrise, zunehmender Massenarbeitslosigkeit und Verarmung von groĂer Bedeutung sein können.
â⊠liest sich wie ein Krimi.â (neuland 6/2008)
Inzwischen sind die AufsĂ€tze der deutschen Autoren ins Spanische ĂŒbersetzt worden und das Buch ist in Mexiko erschienen.
Hubert Brieden
âDas jĂŒdische Gebetshaus wurde geschlossen.â
Diskriminierung, Verfolgung und Vernichtung einer Minderheit in Neustadt am RĂŒbenberge
266 Seiten, Paperback, zahlreiche Abbildungen,
18,50 âŹ, ISBN: 978-3-930726-12-7
âVergesseneâ Geschichte: âDas jĂŒdische Gebetshaus wurde geschlossen.â â so hieĂ es harmlos in einer kurzen Meldung der örtlichen Zeitung zwei Tage nach der Pogromnacht 1938 in Neustadt am RĂŒbenberge, einer Kleinstadt in der Region Hannover. Von der VerwĂŒstung der NeustĂ€dter Synagoge, von den PlĂŒnderungen und Gewalttaten durch hasserfĂŒllte Antisemiten war ebenso wenig die Rede wie von der Deportation der letzten Mitglieder der Synagogengemeinde in das Konzentrationslager Buchenwald. Das Verwischen von Spuren der Verbrechen begann unmittelbar nach der Tat. Wegen der tagtĂ€glichen Diskriminierungen hatte ein groĂer Teil der NeustĂ€dter Juden die Kleinstadt, in der sie jeder kannte, lĂ€ngst verlassen. Diejenigen, die geblieben waren, flohen nach dem Pogrom. In Sicherheit waren sie damit nicht, denn die Meldebehörden hatten Namen und neue Wohnorte registriert. SchlieĂlich wurden die meisten NeustĂ€dter JĂŒdinnen und Juden deportiert und ermordet.
Judenhass und Rassismus waren keine Erfindung der Nationalsozialisten. Das macht ein RĂŒckblick auf die Geschichte der traditionsreichen jĂŒdischen Gemeinde in Neustadt deutlich. Doch erst die NSDAP radikalisierte den Antisemitismus im BĂŒndnis mit der staatlichen BĂŒrokratie zum effektiven Mordprogramm. Im Mittelpunkt der vorliegenden Untersuchung steht die Frage, mit welchen Methoden die jĂŒdische Minderheit in Neustadt ausgegrenzt, ruiniert und vernichtet wurde.
Nach dem Zweiten Weltkrieg war der Antisemitismus nicht verschwunden. Ăber Jahrzehnte wollte kaum jemand wissen, was aus den spurlos verschwundenen jĂŒdischen Nachbarn geworden war. Nichts sollte an die Verbrechen, nichts an die Vertriebenen und Ermordeten erinnern. Ihre Namen waren weitgehend vergessen. In diesem Buch wird die Geschichte der NeustĂ€dter Opfer des Rassenwahns geschrieben.
Aktualisierte und erweiterte Neuauflage
âNicht eine Geschichte der jĂŒdischen Gemeinde Neustadts wollte H. Brieden geben, sondern unter Einbeziehung der Vorgeschichte âkonkret und im einzelnenâ aufzeigen, âmit welchen Methoden eine diskriminierte Minderheit vernichtet werden konnteâ. ⊠In der sehr dichten Darstellung dieser VorgĂ€nge liegt die StĂ€rke des Buches.â (Die alte Stadt, Vierteljahreszeitschrift fĂŒr Stadtgeschichte, Stadtsoziologie und Denkmalpflege)
âMit viel Engagement hat Hubert Brieden seine gesamte Darstellung mit umfangreichem Quellenmaterial belegt. Zeugnisse, die ebenso beeindruckend sind, wie sie betroffen machen. ⊠Das Buch gehört sicher nicht zu denen, in denen man blĂ€ttert und es dann wieder zur Seite legt. Nicht zuletzt wegen der âerschreckenden AktualitĂ€tââ. (Niedersachsen)
â⊠eine wegen ihrer QuellennĂ€he ĂŒberzeugende Leistung.â (Hildesheimer Jahrbuch fĂŒr Stadt und Stift Hildesheim)
Hubert Brieden
Lange Schatten
Die NeustÀdter Hexenprozesse und das Spiel der Macht
145 Seiten, Paperback, zahlreiche Abbildungen, broschiert,
14.80 âŹ, ISBN 978-3-930726-11-0
Zwischen 1567 und 1574 kam es im FĂŒrstentum Calenberg-Göttingen auf Veranlassung des Landesherrn Herzog Erich II. zu einer Reihe von Hexenprozessen, die wegen ihrer RĂŒcksichtslosigkeit und BrutalitĂ€t auch ĂŒberregional Aufsehen erregten. Selbst adlige Frauen aus dem Umfeld der Herzogin verschwanden in den Folterkellern des NeustĂ€dter Schlosses - ein fĂŒr damalige VerhĂ€ltnisse unerhörter Vorgang. Erst nach der Intervention des Kaisers und anderer einflussreicher Persönlichkeiten konnten fĂŒnf Frauen gerettet werden. Doch die meisten Opfer stammten weder aus dem Adel noch verfĂŒgten sie ĂŒber ausreichendes Vermögen um sich retten zu können. Von vielen sind nicht einmal die Namen ĂŒberliefert. Opfer in einem perfiden Spiel um Macht und Geld.
âZeitreise in ein dunkles Kapitel Stadtgeschichte (âŠ) In seinem Buch âLange Schatten â Die NeustĂ€dter Hexenprozesse und das Spiel der Machtâ setzt sich Brieden ausfĂŒhrlich mir den politischen HintergrĂŒnden und dem Machtpoker auseinander, der letztlich in den Hexenprozessen gipfelte.â (Leine-Zeitung)
H. Brieden / H. Dettinger / D. Hermann / H. Kister / M. Richter
Menschen im Toten Moor
Natur- und Sozialgeschichte des Sumpfes am Steinhuder Meer
119 Seiten, gebunden, GroĂformat, zahlreiche Fotos: schwarzweiĂ und farbig,
20 âŹ, ISBN 978-3-930726-09-7
Totes Moor. Schon der Name fĂŒr diese ehemalige Sumpf- und Wasserlandschaft zwischen Neustadt a/Rbge und dem Steinhuder Meer lĂ€sst schaudern. Wer denkt da nicht an alte Geschichten von Geistern und Gespenstern, die aus den Nebelschwaden auftauchen und den mĂŒden Wanderer vom festen Pfad abbringen?
Aber kam nicht erst mit der Arbeit das wirkliche Grauen in diese Sumpflandschaft? Moorarbeit war Knochenarbeit. Nur wer in Ă€uĂerste Not geraten war, schuftete in Torfstichen und EntwĂ€sserungsgrĂ€ben: zunĂ€chst verarmte Bauern, spĂ€ter Tausende von Wanderarbeitern und -arbeiterinnen aus Osteuropa. In den Weltkriegen wurden Zwangsarbeiter ins Tote Moor getrieben.
Heute ist der Sumpf weitgehend trockengelegt, das Kultivierungswerk ist vollendet, die Arbeit bald getan - Arbeit, die Natur und Menschen gleichermaĂen zerstörte.
âEntbehrung, Verfolgung und Zwangsarbeit im Toten Moor (âŠ) Es war ein hartes, entbehrungsreiches Leben. Davon berichtet das Buch âMenschen im Toten Moorâ (âŠ). Es erzĂ€hlt auch von den Zeiten der Nazi-Herrschaft, als viele Zwangsarbeiter beim Torfabbau starben.â(Neue Presse)
Hubert Brieden und Helge Kister schreiben ĂŒber die Menschen im Toten Moor, ihre Forschungen zeigen eines der interessantesten aber auch hĂ€rtesten Kapitel in der Sozialgeschichte der Region Hannover. (Leine-Zeitung)
Hubert Brieden / Heidi Dettinger / Marion Hirschfeld
Die Vergessenen
Gegner und Opfer des Faschismus in Neustadt a/Rbge
238 Seiten, broschiert, 12,50 âŹ
ISBN 978-3-930726-01-1
Alle, die den Nazis nicht passten, sich der faschistischen "Volksgemeinschaft" verweigerten und die Kriegsvorbereitungen störten, wurden ausgegrenzt, eingesperrt, zwangssterilisiert oder umgebracht ... und vergessen.
"Die Vergessenen" ist eine Parabel auf die heutige Zeit. Parallelen stechen warnend ins Auge. (Leine-Zeitung)
Bisher hat die Stadt Neustadt nur die eine Sicht auf Geschichte fĂŒr förderungswĂŒrdig befunden. Der Regionalarbeitskreis musste ohne öffentliche ZuschĂŒsse auskommen. Das hat sich beim neuen Buch geĂ€ndert. Der Ortsrat hat jetzt einen symbolischen Druckkostenzuschuss von 1000 DM bewilligt und damit erstmals eine offizielle Anerkennung der Arbeit des Geschichtskreises ausgesprochen. (Norddeutscher Rundfunk)
H. Brieden / H. Dettinger / D. Herrmann / M. Hirschfeld / A. Peters
Wo's Dörflein traut zu Ende geht ...
(RadwanderfĂŒhrer)
205 Seiten, broschiert, Karten mit eingezeichneten Touren, zahlreiche Abbildungen,
5,00 ⏠(nur noch wenige Restexemplare vorhanden),
ISBN 978-3-930726-02-8
Nachschlagewerkchen, das auch manchen, der lieber im Sessel als im Sattel sitzt, auf Touren bringen wird. ... Es ist anschaulich, erfrischend und lesenswert geschrieben, bietet wichtige ErgÀnzungen zur gÀngigen Selbstdarstellung der Orte. (Leine-Zeitung)
FĂŒr alle, die schon so sicher fahrradeln können, dass sie sich auch ab und zu mit gehobenem Kopf die Gegend anschauen können, ist das Buch ein erstklassiger GeschichtenerzĂ€hler. (Hannoversche Stadtillustrierte SchĂ€delspalter)
Ungewöhnlicher RadwanderfĂŒhrer (Die Harke Nienburg)
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