Barsinghausen

Bantorf

20 bis 30 polnische, französische und belgische Kriegsgefangene des von der Gemeinde unterhaltenen Arbeitskommandos 1021, waren in einem Gebäude auf der früheren Schachtanlage „Antonie“ im Zechenweg 1 untergebracht. Die Gefangenen mußten vor Ort, sowie in Hohenbostel, Wichtringhausen und Winninghausen in der Landwirtschaft oder für die Bantorfer Sirupfabrik Meierfreund arbeiten. Acht Polen wurden im Juni 1940 in den Zivilarbeiterstatus entlassen. 82 Personen aus Belgien, Bulgarien, Frankreich, Polen, Rumänien und der Sowjetunion waren zwischen September 1939 und April 1945 in Bantorf gemeldet. Namentlich bekannt sind drei Polen, ein Jugoslawe und acht aus der Ukraine stammende Sowjetbürger, die für die Sirupfabrik arbeiten mußten. Sie waren in einem Schuppen auf dem Fabrikgelände einquartiert. [1]

Ehemalige Kriegsgefangenenunterkunft auf der „Zeche Antonie“, 2007 [2]

                                

                        
 
                        
Zivilarbeiter der Sirupfabrik Meyerfreund, von links nach rechts, erste Reihe: Der Jugoslawe N. und die Ukrainer R. (*15.05.1922 in Homel) und Aleksey P. (*17.03.1917 in Sytruka). Zweite Reihe: Die Ukrainer Iwan P. (*1924), Iwan M., (*1924 in Bekara) und Wasyl D. (*24.04.1924). Dritte Reihe: Die Ukrainer Aleksander P. (*25.10.1926), Aleksey K. (*03.12.1915) und Nicolai Sch. (*03.01.1920 in Prokofiewo) [3]

 

Barrigsen

Hier arbeiteten Kriegsgefangene des Stemmener Arbeitskommandos 1023, von denen ein Pole in den Zivilarbeiterstatus entlassen wurde. Zwischen Dezember 1939 und März 1945 waren hier 69 Menschen aus Belgien, Frankreich, Jugoslawien, Polen - unter ihnen Tadeusz Z. - , der Sowjetunion, der Tschechoslowakei und Ungarn gemeldet. [4]

 

Barsinghausen

Die genaue Anzahl der in Barsinghausen während des Zweiten Weltkrieges eingesetzten Zivilarbeiter ist wegen der noch nicht vollständig erschlossenen Personenmelde- und Rentenversicherungsregister unbekannt. Namentlich bekannt sind allerdings neun aus Belgien, Polen, der Sowjetunion und der Tschechoslowakei stammende Zivilarbeiter, die u. a. in der Landwirtschaft und für das Schuhhaus Rose arbeiten mußten.

Etwa 772 Kriegsgefangene und Zivilarbeiter aus Belgien, Bosnien-Herzegowina, Bulgarien, Frankreich, Jugoslawien, Kroatien, den Niederlanden, Österreich, Polen, Rumänien, der Schweiz, Slowenien, der Sowjetunion, der Tschechoslowakei und Ungarn, schufteten über- sowie unter Tage für das von der Preußag betriebene Steinkohlenbergwerk Barsinghausen. Sie waren zum größten Teil in vier Lagern untergebracht, wovon sich drei Lager direkt in Barsinghausen in unmittelbarer Nähe des Zechengeländes mit der Bergenhalde und den Schächten I bis III am Rande des Deisterwaldes befanden:

Das waren zunächst vier Holzbaracken und ein fünftes Gebäude des früheren Reichsarbeitsdienstlagers (heute Tennisplatz, Ludwig-Jahn-Straße 14),die als Wohnlager für etwa 330 Zivilarbeiter aus Belgien, Bulgarien, Frankreich, Holland, Jugoslawien, Kroatien, Polen, Russland, der Tschechoslowakei, der Ukraine und Weißrussland genutzt wurden. Außerdem lebte hier auch noch ein geringer Prozentsatz sogenannter Volksdeutscher. Das Lager umfaßte spätestens ab 1942 fünf weitere Gebäude. Als Lagerführer fungierten hier Herr Jürns und 1944 Georg Kelb.

Nordöstlich davon schloß sich direkt das Forstarbeitslager an, in dem wohl das sowjetische Kriegsgefangenenarbeitskommandos 3340 untergebracht war. Es war dem Stalag VI K /326 Forellkrug unterstellt.

Das Arbeitskommandos 895 mit belgischen, französischen und italienischen Kriegsgefangenen war auf dem Festplatz „Unter den Eichen“ einquartiert.

Ein weiteres, aus mindestens fünf Baracken bestehendes Wohnlager, befand sich am Nordrand des bei Großgoltern gelegenen Zechengeländes am Schacht IV. Hier hatten etwa 164 Männer, unter denen sich auch französische, polnische und sowjetische Kriegsgefangene befanden, Quartier bezogen.

Die in den folgenden drei Lagern einquartierten Kriegsgefangenen mußten in der Forstwirtschaft arbeiten:

Ein zwanzigköpfiges sowjetisches Arbeitskommando befand sich auf dem Gelände der Rohholzhandlung Mensing, die sich in der Straße Am Bahnhof, der heutigen Berliner Straße befand. Ab November 1940 waren mindestens 10 französische Kriegsgefangene in der Gaststätte Volker (heute Hotel Restaurant F. W. Volker, Rehrbrinkstraße 7) und 18 Kriegsgefangene unbekannter Herkunft in der Gaststätte Bahls (heute Restaurant Palast, Langenkampstraße 1) untergebracht.

Etwa 101 Ostarbeiter des Reichsbahn-Bautrupps 1306 waren in den Jahren 1943 und 1944 in zwei Baracken am Bahnhof stationiert. Sie wurden im norddeutschen Raum zu Gleisarbeiten eingesetzt.

Nach dem Einmarsch US-amerikanischer Truppen am 9. April 1945 und der Übernahme der Administration durch britische Truppen, wurden das Wohnlager Barsinghausen, die Baracken der Arbeitskommandos 895 und 3340 und das Lager am Schacht IV für die Unterbringung von italienischen, polnischen und sowjetischen displaced persons genutzt. Sie blieben bis zum Sommer dort. [5]

Postkarte des Reichsarbeitsdienstlagers [6]

Relikt des Reichsarbeitsdienstlagers vor dem Tennisplatz, 2007 (auf der Postkarte am linken Bildrand zu sehen) [7]

Relikt des Reichsarbeitsdienstlagers hinter dem Tennisplatz, 2007 [8]

Bergwerksanlage Barsinghausen mit dem Reichsarbeitsdienstlager (Pfeil), 1936 [9]

Wohnlager Barsinghausen (ehemaliges Reichsarbeitsdienstlager), 1942 [10]

Wohnlager Barsinghausen und Forstarbeitslager, 1943 [11]

Festplatz „Unter den Eichen“, 2007 [12]

Tagesanlage Schacht IV mit Wohnlager (Pfeil), 1946 [13]

Französische und andere Kriegsgefangene bei Säuberungsarbeiten auf dem Friedhof am Schwarzenknecht [14]

Hotel Restaurant “F. W. Volker“, 2007 [15]

Restaurant “Palast“, 2007 [16]

 

Eckerde

Zwischen Januar 1940 und März 1945 lassen sich 250 Zivilarbeiter in Eckerde nachweisen. Ein Teil von ihnen arbeitete auf den von der Familie Ausmeyer betriebenen beiden Rittergütern Eckerde I und II. Sie waren in der ehemaligen Schnitterkaserne in der heutigen Alte Dorfstraße 21 untergebracht. Drei Polen waren ursprünglich Kriegsgefangene des in Großgoltern stationierten Arbeitskommandos und konvertierten im Juni 1940 zu Zivilarbeitern. [17]

Ehemalige Schnitterkaserne, 2007 [18]

 

Egestorf

Oberhalb des Egestorfer Bahnhofs befand sich das Lager Kniggenbrink. Hier war das 350 bis 400 Mann starke sowjetische Kriegsgefangenenarbeitskommando 3334 untergebracht. Die Gefangenen mußten im Forst und auf Baustellen arbeiten. Zwischen September und Dezember 1942 kam es hier zu Kriegsverbrechen. Die Rotarmisten Paul Bogdanow, Josef Boridjko, Stefan Felinksi, Fedor Artschakow, Tiplinski, Brodkow, Miegas, Badgadsewjan, Kostini und Mgatschan wurden „auf der Flucht erschossen“. Spätestens ab Januar 1945 waren im Lager Kniggenbrink auch noch mindestens zwölf namentlich bekannte niederländische Zivilarbeiter einquartiert, die vorher für die Hanomag in Hannover arbeiten mußten. Im April 1945 starben sieben weitere Rotarmisten an der Folgen einer Methylalkohol-Vergiftung. Alle Toten waren zunächst vor Ort beerdigt, wurden aber am  21. Oktober 1961 auf die Kriegsgräberstätte in Steimbke-Lichtenhorst umgebettet.

Ab Mitte September 1940 war für etwa drei Monate ein zwanzigköpfiges Arbeitskommando in der Gastwirtschaft Reinecke (heute Nienstädter Straße 1) untergebracht.

Jugoslawische und sowjetische Kriegsgefangene des Arbeitskommandos 2101 waren in den Bergwerksgebäuden auf der Hohen Warte am Nienstädter Passes einquartiert. Die Kriegsgefangenen beider Lager mußten ebenfalls für das Forstamt Lauenau arbeiten.Außerdem wurden hier auch polnische Kriegsgefangene auf Bauerhöfen eingesetzt.

Zwischen Oktober 1940 und Februar 1944 lassen sich hier zur Zeit 41 Zivilarbeiter aus Holland, Jugoslawien, Polen, der Sowjetunion und der Tschechoslowakei nachweisen. [19]

   Vorder- und Rückseite der Kriegsgefangenenkarte des 1942 in Egestorf erschossenen Fedor Artschakow [20]

Saal des „Gasthaus Reinecke“, 2007 [21]

 

Göxe

Die hier eingesetzten Kriegsgefangenen waren in Leveste in der Gaststätte Behnsen (heute Hauptstraße 20) einquartiert. Neben dem polnischen Kriegsgefangenen Stanislaus Dobjes mußten hier auch die beiden Ostarbeiter Jekatarina Fjodorowna G. und Grigorij Maximowitsch K. in der Landwirtschaft arbeiten. [22]

Stanislaus Dobjes, 1968 [23]

 

Großgoltern

Im Zeitraum von September 1939 bis Mai 1945 waren  424 Menschen aus Belgien, Frankreich, Holland, Italien, Jugoslawien, Polen, der Sowjetunion, der Tschechoslowakei und Ungarn in Großgoltern gemeldet. Davon arbeiteten 148 Personen, zum größten Teil Polen, auf dem Rittergut der Familie von Alten. Sie waren in einer Baracke untergebracht.Weitere Kriegsgefangene waren im Saal der Gastwirtschaft “Zur Eiche” in der Hauptstraße 28 einquartiert. Hier waren neben Polen und Franzosen von 1940 bis 1942 etwa 25 bis 30 Belgier und anschließend die gleiche Anzahl sowjetischer Kriegsgefangene untergebracht, die in der Landwirtschaft und in der Molkerei arbeiten mußten. Elf der polnischen Kriegsgefangenen wurden im Juli 1940 in den Zivilarbeiterstatus entlassen. [24]

Gastwirtschaft „Zur Eiche”, 1930er Jahre [25]

Restaurant Hotel “Zur Eiche“, 2007 [26]

 

Groß Munzel

Im Zeitraum von September 1939 bis April 1945 waren in Groß Munzel 93 Personen aus Belgien, Frankreich, Holland, Jugoslawien, Kroatien, Polen, der Schweiz, der Sowjetunion und Ungarn gemeldet. Sie arbeiteten unter anderem auf dem Gut von Hugo. Polnische, jugoslawische und italienische Kriegsgefangene des Arbeitskommandos 2321 sowie sowjetische Kriegsgefangene des Arbeitskommandos 3060 waren mit Unterbrechungen im ehemaligen Synagogengebäude im Osterende 14 untergebracht. 23 polnische Kriegsgefangene wurden im Juni 1945 in den Zivilarbeiterstatus entlassen. Im Ledigenheim der Zuckerfabrik waren 20 bis 170 sowjetische Kriegsgefangene des Arbeitskommandos 3060 und des Arbeitskommandos 2971 untergebracht. Nach dem Krieg wurden beide Lager noch bis Ende 1945 für die Unterbringung von jugoslawischen und sowjetischen DPs genutzt. [27]

Der französische Zivilarbeiter Marcel K. arbeitete auf dem Gut von Hugo [28]

Die Ostarbeiterin Hanna S. arbeitete ebenfalls auf dem Gut von Hugo [29]

Synagoge Groß Munzel (unbekanntes Aufnahmedatum) [30]

Das polnische Kriegsgefangenenarbeitskommando 2321 mit Anton S. (dritte Reihe von oben, vierte Person von links), Otto K. (dritte Reihe von oben, dritte Person von links) und Edward H. (vierte Reihe von oben, vierte Person von links), unbekanntes Aufnahmedatum [31]

 

Hohenbostel

Neben 34 im Zeitraum von September 1939 bis April 1945 gemeldeten Zivilarbeitern aus Frankreich, Jugoslawien, Italien, Polen, der Sowjetunion, der Tschechoslowakei und Ungarn, arbeiteten hier auch polnische Kriegsgefangene des Bantorfer Arbeitskommandos 1021. Mindestens zwei der Kriegsgefangenen wurden im Juni 1940 in den Zivilarbeiterstatus entlassen. In einer unterhalb des Mundlochs des stillgelegten Hohenbosteler Stollen gelegenen Baracke, war ein Arbeitskommando mit 20 sowjetischen Kriegsgefangene interniert, die im Forst und im Bergwerk Barsinghausen arbeiten mußten. [32]

 

Holtensen

Ein Kriegsgefangenenarbeitskommando mit ca. 20 sowjetischen und jugoslawischen - 25 % Russen und 75 % Jugoslawen - war im Wohnhaus Nr. 16, der heutigen Von-Holthusen-Straße 2 einquartiert. Das Gebäude war mit einem Stacheldrahtzaun umgeben und wurde von einem bewaffneten Landesschützen, sowie einem unbewaffneten Zivilisten bewacht. Die Gefangenen mußten außer Sonntags, zehn Stunden täglich bei verschiedenen Landwirten innerhalb des Ortes arbeiten. Sie gingen ohne Begleitung zu ihren Arbeitsplätzen und durften sich in auch in ihrer Freizeit außerhalb des Lagers bewegen. Einmal die Woche wurde ein Appell abgehalten.

Über die Anzahl der in Holtensen eingesetzten Zivilarbeiter kann keine Aussage getroffen werden, da kein Einwohnermelderegister für den betreffenden Zeitraum vorliegt. Allerdings waren hier zwischen 1945 bis 1950 bei Stehlingen, Hülsemann, Borges und Ostermeyer, elf Personen gemeldet, die als Displaced Persons klassifiziert werden können. Es handelte sich um einen Russen, eine fünfköpfige niederländische Familie, vier Jugoslawen und eine staatenlose Person.. [33]

Wohnhaus Nr. 16 (unbekanntes Aufnahmedatum) [34]

 

Kirchdorf

118 Zivilarbeiter aus Belgien, Frankreich, Italien, Jugoslawien, Luxemburg, den Niederlanden, Polen, Rumänien, der Sowjetunion und der Tschechoslowakei waren im Zeitraum von September 1939 bis März 1945 in  Kirchdorf gemeldet. Ein Arbeitskommando mit 13 serbische Kriegsgefangenen war in dem Anbau einer ehemaligen Bäckerei in der Wemelstraße 29, heute 17, untergebracht. Sie mußten in Egestorf und Kirchdorf in der Landwirtschaft arbeiten. Außerdem lebten hier nach Kriegsende kurzzeitig fünf DPs aus der Sowjetunion und Polen. [35]

Ehemaliges Kriegsgefangenenlager, 2007 [36]

 

Landringhausen

Hier waren von Mai 1940 bis März 1945 sechsunddreißig Ausländer aus Belgien, Italien, den Niederlanden, Polen, der Schweiz, der Sowjetunion und Ungarn gmeldet. Vier Polen waren bis Juli 1940 Kriegsgefangene. [37]

 

Langreder

242 Personen aus Belgien, Frankreich, Holland, Jugoslawien, Kroatien, der Sowjetunion, der Tschechoslowakei, Polen und Ungarn waren zwischen September 1939 und April 1945 in Langreder gemeldet. Außerdem waren hier nach der Befreiung 13 DPs aus Holland, Polen und der Sowjetunion gemeldet. [38]

 

Nordgoltern

In Nordgoltern waren zwischen Januar 1940 und April 1945 einhundertunddrißig Zivilarbeiter aus Holland, Italien, Jugoslawien, Polen und der Sowjetunion gemeldet. Ein polnischer Kriegsgefangener wurde im Juli 1940 und ein italienischer Militärinternierter im September 1944 in den Zivilarbeiterstatus entlassen. Außerdem arbeiteten hier Kriegsgefangene des Stemmener Arbeitskommandos 1023. [39]

 

Ostermunzel

Das Arbeitskommando 1024 mit etwa 18 belgischen, französischen und polnischen Kriegsgefangenen war in einem ehemaligen Landarbeiterhaus und einer Baracke auf dem Behnsen-Hof (heute Mittelstraße 34) einquartiert. Die Kriegsgefangenen wurden zu landwirtschaftlichen Arbeiten in der Gemeinde und in Mardorf zur Moortrockenlegung herangezogen. Zwischen September 1939 und Mai 1945 waren hier 60 Zivilarbeiter aus Polen, Kroatien, Frankreich, Jugoslawien, der Sowjetunion, Italien und der Schweiz gemeldet. [40]

Ehemaliges Kriegsgefangenenlager Behnsen-Hof, 2007 [41]

Das polnische Arbeitskommando 1024 mit Josef R. (hintere Reihe, links neben dem Pfahl) [42]

Die französischen Kriegsgefangenen Auguste M. (links) und Robert A. (rechts), ca. 1945 [43]

 

Stemmen

Das Arbeitskommando 1023 mit 20 bis 45 polnischen, belgischen und französischen Kriegsgefangenen war im Saal der Gastwirtschaft Fischer (heute Gaststätte Weißes Ross, Blumestraße) untergebracht. Sie wurden in Stemmen, Barrigsen und Nordgoltern in der Landwirtschaft und im Handwerk eingesetzt. Zwischen Oktober 1939 und   April 1945 waren hier außerdem 239 Zivilarbeiter aus Belgien, Frankreich, Holland, Italien, Jugoslawien, Polen, Rumänien, der Sowjetunion und der Tschechoslowakei, sowie staatenlose gemeldet. Sieben Kriegsgefangene wurden im Juli 1940 in den Zivilarbeiterstatus entlassen. [44]

Gaststätte “Weißes Ross“, 2007 [45]

 

Wichtringhausen

Obwohl es wohl keine offiziellen deutschen Anwerbemaßnahmen in der neutralen Schweiz gegeben hat, arbeiteten zwischen Anfang 1941 und Herbst 1944 16.000 bis 18.000 Schweizer in Deutschland. Unter den 31 Zivilarbeitern aus Holland, Jugoslawien, Polen und Rußland, die zwischen April 1940 und Dezember 1944 in Wichtringhausen angemeldet wurden, befand sich dann auch eine achtköpfige Familie aus der Schweiz. Außerdem arbeiteten hier auch Kriegsgefangene des Bantorfer Arbeitskommandos 1021, von denen neun Polen im Juni 1940 aus der Kriegsgefangenschaft in den Zivilarbeiterstatus entlassen wurden. Auf dem Gut von Simmern waren darüberhinaus noch sowjetische Kriegsgefangene beschäftigt, die wahrscheinlich ebenfalls dem Arbeitskommando 1021 angehörten, und Jugoslawen, deren Status nicht zweifelsfrei geklärt werden konnte. [46]

 

Winninghausen

42 Zivilarbeiter aus Frankreich, Jugoslawien, Polen, der Sowjetunion und Ungarn waren hier zwischen Januar 1940 und März 1945 gemeldet. Auch wurden hier Kriegsgefangene des Bantorfer Arbeitskommandos 1021 eingesetzt, von denen vier polnische Kriegsgefangene im Juni 1940 und ein französischer Kriegsgefangener im Januar 1944 in den Zivilarbeiterstatus entlassen wurden. [47]

 

© Helge Kister, 2009/2010



[1] Aus: Nicq, André; Kommandos du Stalag XI B 1940 - 1945, Selbstverlag 1995; Stiftung Niedersächsische Gedenkstätten

Foto 3 Nr. 555 (Archiv de Service des Victimes de la Guerre, Brüssel) Niedersächsisches Landesarchiv Hauptstaatsarchiv Hannover

Kassenbuch Bantorf 1940, Bt 0001 Stadtarchiv Barsinghausen

Aus: Krenzel, Horst; Erinnerungen an den Steinkohle-Bergbau im Deistergebirge; Geiger-Verlag, Horb am Neckar 1996

Personenmelderegister Bantorf 1911 - 1939, Bt 02/14 Nr. 22 Stadtarchiv Barsinghausen

Personenmelderegister Bantorf 1939 - 1954, Bt 0348 Stadtarchiv Barsinghausen

Rentenversicherungsregister Bantorf 1900 - 1949, Y 339 Stadtarchiv Barsinghausen

Kaiser, Anna; Steinbergen, 28.09.2006 

[2] Bildarchiv des Autors, Arbeitskreis Regionalgeschichte e. V.

[3] ebd.

[4] Foto 3 Nr. 555 (Archiv de Service des Victimes de la Guerre, Brüssel) Niedersächsisches Landesarchiv Hauptstaatsarchiv Hannover

Einwohnermelderegister Barrigsen 1910 - 1952, Bs 0015 Stadtarchiv Barsinghausen

Tadeusz Z., Anfrage an den ITS, Bad Arolsen, 18.03.1996; Stadtarchiv Barsinghausen 

[5] Einwohnermeldekartei A - Z, Einwohnermeldeamt Barsinghausen

Rentenversicherungskarten 1938 - 1945, B 0764 Stadtarchiv Barsinghausen

Personalannahmebuch des Bergwerk Barsinghausen, H 46 Acc. 5/93 Nr. 107 Staatsarchiv Bückeburg

Personalabkehrbuch des Bergwerk Barsinghausen, H 46 Acc. 5/93 Nr. 82 Staatsarchiv Bückeburg

Foto 3 Nr. 553, Nr. 554, Nr. 1031 (Archiv de Service des Victimes de la Guerre, Brüssel) Niedersächsisches  Landesarchiv Hauptstaatsarchiv Hannover

Betrieb Barsinghausen, Januar - Juni 1943; unverzeichnete Akten, Niedersächsisches Bergarchiv Clausthal-Zellerfeld

Liste russischer Arbeitskommandos; http://www.russische-schicksale-im-muehlenkreis.de/3.html

Aus: Anschütz, Janet/Heike, Irmtraud, Feinde im eigenen Land. Zwangsarbeit in Hannover im Zweiten Weltkrieg; Verlag für Regionalgeschichte, Bielefeld 2000

Nds. 540 Niedersächsisches Oberbergamt Acc. 1 Nr. 1, Niedersächsisches Bergarchiv Clausthal-Zellerfeld

Gatzemeier; Barsinghausen, 12.05.2004

Weber; Winninghausen, 01.06.2007

Personenmelderegister Großgoltern 1935 - 1944, 02/14 Nr. 61 Stadtarchiv Barsinghausen

Preußische Bergwerks- und Hütten-Aktiengesellschaft an den Bürgermeister von Barsinghausen, 02.06.1945 und Der Bürgermeister von Barsinghausen, 07.07.1945, B 0021 Stadtarchiv Barsinghausen

An die Bezirksabgabestelle für Obst und Gemüse Hannover, 10.07.1945, Der Bürgermeister an den Landrat 

Wirtschaftsamt, 21.06.1945 und Der Bürgermeister von Barsinghausen, 07.07.1945; B 0021 Stadtarchiv Barsinghausen

Handschriftliche Namensliste vom 31.05.1945, B 0021 Stadtarchiv Barsinghausen

Forstamt Lauenau an Regierungsforstamt Hannover, Lauenau, 09.11.1940 und Forstamt Lauenau an  

Regierungsforstamt Hannover, 18.11.1940; Hann. 180 Hann. a 1 Nr. 1251 Niedersächsisches Landesarchiv Hauptstaatsarchiv Hannover

Hann. 180 Hann. a 1 Nr. 1251 Niedersächsisches Landesarchiv Hauptstaatsarchiv Hannover

Herr G.; Barsinghausen, 21.08.2006

Statistik der Großverbraucherabteilung vom 29.02.1944, WEA 1098 Stadtarchiv Hannover

Hann. 171 a Hann. Acc. 28/66 Nr. 463 Niedersächsisches Landesarchiv Hauptstaatsarchiv Hannover

Volker, Walter; Großgoltern, 31.05.2006

Aus: Lüpke, Willy;  1945 Kriegsende miterlebt. Tagebuch eines 16-jährigen; Barsinghausen 1995

[6] Bildarchiv, Stadtarchiv Barsinghausen

[7] Bildarchiv des Autors, Arbeitskreis Regionalgeschichte e. V.

[8] ebd.

[9] Hann. 184 Preußisches Oberbergamt Acc. 9 Nr. 2765/66, Niedersächsisches Bergarchiv Clausthal-Zellerfeld

[10] Nds. 540 Niedersächsisches Oberbergamt Acc. 1 Nr. 1, Niedersächsisches Bergarchiv Clausthal-Zellerfeld

[11] Betrieb Barsinghausen, Januar - Juni 1943; unverzeichnete Akten, Niedersächsisches Bergarchiv Clausthal-Zellerfeld

[12] Bildarchiv des Autors, Arbeitskreis Regionalgeschichte e. V.

[13] Hann. 184 Preußisches Oberbergamt Acc. 9 Nr. 2750, Niedersächsisches Bergarchiv Clausthal-Zellerfeld

[14] Bildarchiv, Stadtarchiv Barsinghausen

[15] Bildarchiv des Autors, Arbeitskreis Regionalgeschichte e. V.

[16] ebd.

[17] Einwohnermelderegister Eckerde 1927 - 1948 und Rentenversicherungsregister Eckerde 1944 (Beilage des Einwohnermeldregisters); Ed 02/14 Nr. 54 Stadtarchiv Barsinghausen

Lohnbücher der Rittergüter Eckerde I und II 1940 - 1945, Privatbesitz Familie Ausmeyer

Ausmeyer, Wolfgang; Eckerde, 17.01.2007

Von Heimburg, Anno; Eckerde, 17.09.2007

[18] Bildarchiv des Autors, Arbeitskreis Regionalgeschichte e. V.

[19] Foto 3 Nr. 557 (Archiv de Service des Victimes de la Guerre, Brüssel) Niedersächsisches Landesarchiv Hauptstaatsarchiv Hannover

Kriegsgefangenenkarte Fedor Artschakow; Datenbank, www.obd-memorial.ru

Liste 10, Aufstellung einer Liste von Todesfällen der Personen nichtdeutscher Staatsangehörigkeit vom 3.9.1939 bis 8.5.1945, Kreispolizeibehörde des Landkreises Hannover; Archiv des ITS, Bad Arolsen

Namensliste der Betriebskrankenkasse der Firma Hanomag, Hannover; Archiv des ITS, Bad Arolsen

Aus: Studienkreis zur Erforschung und Vermittlung der Geschichte des Widerstandes 1933 - 1945 und das Präsidium der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes/Bund der Antifaschisten (Hrsg.); Heimatgeschichtlicher Wegweiser zu Stätten des Widerstandes und der Verfolgung 1933 - 1945,   Niedersachsen II Regierungsbezirke Hannover und Weser-Ems, Pahl-Rugenstein Verlag 1986

Sandsteinstelen Kriegsgräberstätte Steimbke-Lichtenhorst

Forstamt Lauenau an den Landrat in Hannover, 12.10.1940; Hann. 180 Hann. a 1 Nr. 1251 Niedersächsisches Landesarchiv Hauptstaatsarchiv Hannover 

Der Landrat an den Kommandeur der Kriegsgefangenen im Wehrkreis XI in Hannover, Springe, den 8.   August 1941; Hann 180 Hann. A 1 Nr. 1215 Niedersächsisches Landesarchiv Hauptstaatsarchiv Hannover

Aus: Bierod, Ralf; Der Arbeitseinsatz sowjetischer Kriegsgefangener in der Forstwirtschaft und im  Güterumschlag der Provinz Hannover 1941 - 1945; Magisterarbeit Hannover 1992

Foto 3 Nr. 557 (Archiv de Service des Victimes de la Guerre, Brüssel) Niedersächsisches Landesarchiv Hauptstaatsarchiv Hannover

Aus: Festausschuß für die 750-Jahrfeier der Gemeinde Egestorf am Deister, 750 Jahre Egestorf am Deister

Rentenversicherungsregister Egestorf 1938 - 1952, Et 0114 Stadtarchiv Barsinghausen

[20] Kriegsgefangenenkarte Fedor Artschakow; Datenbank, www.obd-memorial.ru

[21] Bildarchiv des Autors, Arbeitskreis Regionalgeschichte e. V.

[22] Lesefindbuch Memorial Nr. 105074-2282, Nr. 201799-942 Zwangsarbeit, Stadtarchiv Hannover

Tatje, Friedrich; Groß Goltern, 18.05.2006

Anonymus; Göxe, 15.09.2008

[23] Bildarchiv des Autors, Arbeitskreis Regionalgeschichte e. V.

[24] Personenmelderegister Großgoltern 1935 - 1944, 02/14 Nr. 61 Stadtarchiv Barsinghausen

Personenmelderegister Großgoltern 1943 - 1946, Y Nr. 0353 Stadtarchiv Barsinghausen

Invalidenbuch Großgoltern 1935 - 1960, Y Nr. 0355 Stadtarchiv Barsinghausen

Volker, Walter; Großgoltern, 18.05.2006

Foto 3 Nr. 841 (Archiv de Service des Victimes de la Guerre, Brüssel) Niedersächsisches Landesarchiv Hauptstaatsarchiv Hannover

Tatje, Friedrich; Großgoltern, 18.05.2006

[25] Privatbesitz, Familie Volker

[26] Bildarchiv des Autors, Arbeitskreis Regionalgeschichte e. V.

[27] Personenmelderegister Groß Munzel, GM 02/14 Nr. 44 Stadtarchiv Barsinghausen

Personenmelderegister Groß Munzel 1937 - 1954, GM 02/14 Nr. 44 Stadtarchiv Barsinghausen

Verzeichnis ausgestellter Rentenversicherungskarten 1891 - 1959, Y 0358 Stadtarchiv Barsinghausen

Van Aalst, Oda; Groß Munzel, 08.07.2003

Foto 3 Nr. 842, Nr. 843 (Archiv des Service de Victimes de la Guerre, Brüssel) Landesarchiv Hannover 

Verpflichtungscheine 1940, GM 146 Stadtarchiv Barsinghausen

Aus: Köppen/Weydant, Kirchspiel Groß Munzel. Beiträge zur Geschichte der Dörfer des Kirchspiels Groß Munzel - Groß Munzel Ostermunzel Holtensen Barrigsen - und seiner Menschen, 1998  

Kassenbelege Groß Munzel 1939 - 1945, GM 0278 Stadtarchiv Barsinghausen

Kassenbelege Groß Munzel 1945 - 1946, GM 0279 Stadtarchiv Barsinghausen

[28] Privatarchiv, Familie von Hugo

[29] ebd.

[30] Bildarchiv des Autors, Arbeitskreis Regionalgeschichte e. V.

[31] Nachlaß Oda van Aalst, Stadtarchiv Barsinghausen

[32] Personenmelderegister Hohenbostel 1938 - 1956, Hb 0350 Stadtarchiv Barsinghausen

Rentenversicherungregister Hohenbostel 1939 - 1955, Hb 0164 Stadtarchiv Barsinghausen

Foto 3 Nr. 846 (Archiv de Service des Victimes de la Guerre, Brüssel) Niedersächsisches Landesarchiv

Hauptstaatsarchiv Hannover

Personalannahmebuch des Bergwerk Barsinghausen, H 46 Acc. 5/93 Nr. 107 Staatsarchiv Bückeburg

Personalabkehrbuch des Bergwerk Barsinghausen, H 46 Acc. 5/93 Nr. 82 Staatsarchiv Bückeburg

[33] Foto 3 Nr. 847 (Archiv de Service des Victimes de la Guerre, Brüssel) Niedersächsisches Landesarchiv Hauptstaatsarchiv Hannover

Personenmelderegister Holtensen 1945 - 1955, 02/14 Nr. 34 Stadtarchiv Barsinghausen

[34] Bildarchiv des Autors, Arbeitskreis Regionalgeschichte e. V.

[35] Personenmelderegister Kirchdorf, 1911 – 1949, K 02/14 Nr. 14 Stadtarchiv Barsinghausen

Rentenversicherungsregister Kirchdorf, 1928 – 1945, K 0118 Stadtarchiv Barsinghausen

Foto 3 Nr. 851 (Archiv de Service des Victimes de la Guerre, Brüssel) Niedersächsisches Landesarchiv Hauptstaatsarchiv Hannover

[36] Bildarchiv des Autors, Arbeitskreis Regionalgeschichte e. V.

[37] Personenmelderegister Landringhausen 1911 - 1961, 02/14 Nr. 41 Stadtarchiv Barsinghausen

[38] Einwohnermelderegister Langreder 1930 - 1945, 02/14 Nr. 16 Stadtarchiv Barsinghausen

Einwohnermelderegister Langreder 1943 - 1951, 02/14 Nr. 17 Stadtarchiv Barsinghausen

Personenmelderegister Langreder 1911 - 1943, 02/14 Nr. 15 Stadtarchiv Barsinghausen

Rentenversicherungsregister Langreder 1927 - 1974, Lr 0227 Stadtarchiv Barsinghausen

[39] Einwohnermelderegister Nordgoltern, 02/14 Nr. 57 Stadtarchiv Barsinghausen

Foto 3 Nr. 881 (Archiv de Service des Victimes de la Guerre, Brüssel) Niedersächsisches Landesarchiv Hauptstaatsarchiv Hannover

[40] Einwohnermelderegister Ostermunzel 1911 - 1951, 02/14 Nr. 36 Stadtarchiv Barsinghausen  

Einwohnerverzeichnis 1930 - 1951, 02/14 Nr. 38 Stadtarchiv Barsinghausen

Foto 3 Nr. 872 (Archiv de Service des Victimes de la Guerre, Brüssel) Niedersächsisches Landesarchiv Hauptstaatsarchiv Hannover

Aus: Nicq, André, Kommandos du Stalag XI B 1940 - 1945, Selbstverlag 1995; Stiftung niedersächsische Gedenkstätten 

Bergmann; Ostermunzel, 2004

[41] Bildarchiv des Autors, Arbeitskreis Regionalgeschichte e. V.

[42] Privatbesitz, Familie R.

[43] Privatbesitz, Familie Tatje

[44] Anonymus; Stemmen, 18.05.2006

Foto 3, Nr. 881 (Archiv de Service des Victimes de la Guerre, Brüssel) Niedersächsisches Landesarchiv  Hauptstaatsarchiv Hannover

Einwohnermelderegister Barrigsen 1910 - 1952, Bs 0015 Stadtarchiv Barsinghausen

Einwohnermelderegister Stemmen 1931 - 1952, St Y 351 Stadtarchiv Barsinghausen

Einwohnermelderegister Stemmen 1944 - 1963, St Y 352 Stadtarchiv Barsinghausen

Rentenversicherungskarten Stemmen 1931 - 1963, St 0333 Stadtarchiv Barsinghausen 

[45] Bildarchiv des Autors, Arbeitskreis Regionalgeschichte e. V.

[46] Personenmelderegister Wichtringhausen 1911 - 1951;02/14 Nr. 29, Stadtarchiv Barsinghausen,

Aus: Nicq, André, Kommandos du Stalag XI B 1940 - 1945, Selbstverlag 1995; Stiftung Niedersächsische Gedenkstätten

Archiv de Service des Victimes de la Guerre, Brüssel; Foto 3, Nr. 555, Hsta Hannover

Aus: Rittergüter in Barsinghausen, Hrsg. Verein für Orts- und Familienkunde Barsinghausen e.V. 1997

Aus: Spoerer, Mark; Zwangsarbeit unter dem Hakenkreuz. Ausländische Zivilarbeiter, Kriegsgefangene und Häftlinge im Deutschen Reich und im besetzten Europa 1939 - 1945; Deutsche Verlags-Anstalt, Stuttgart München 2001

Frau Döpke, Barsinghausen, 09.07.2009

[47] Hausweises Einwohnerverzeichnis Winninghausen 1943 - 1944, Wn 0076 Stadtarchiv Barsinghausen

Einwohnermelderegister Winninghausen 1930 - 1968, 02/14 Nr. 31 Stadtarchiv Barsinghausen

Kassenbuch 1940 Gemeinde Bantorf, Bt 0001 Stadtarchiv Barsinghausen,

Aus: Nicq, André, Kommandos du Stalag XI B 1940 - 1945, Selbstverlag 1995; Stiftung Niedersächsische Gedenkstätten 

Foto 3 Nr. 555 (Archiv de Service des Victimes de la Guerre, Brüssel) Niedersächsisches Landesarchiv Hauptstaatsarchiv Hannover