Arbeitskreis Regionalgeschichte

Arbeitskreis Regionalgeschichte e.V.

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‚ÄěDas Vergangene ist nie tot; es ist nicht einmal vergangen.‚Äú

William Faulkner

Regionale und internationale Geschichtsarbeit

Der Arbeitskreis Regionalgeschichte

Weil in den offiziellen Ortschroniken die Zeit des Nationalsozialismus verschwiegen wurde, fand sich in Neustadt am R√ľbenberge (Region Hannover) 1981 ein Arbeitskreis historisch interessierter B√ľrgerInnen zusammen, die sich mit der tabuisierten Geschichte des fr√ľheren Landkreises und der Stadt Neustadt auseinandersetzen wollten. Zun√§chst wurden dem Vorhaben, die NS-Zeit im konkreten ortsbezogenen Rahmen zu erforschen, von offizieller Seite erhebliche Schwierigkeiten gemacht: der Zutritt zum Stadtarchiv wurde untersagt, gut besuchte Veranstaltungen an der damaligen Kreisvolkshochschule Hannover zum Thema wurden ersatzlos gestrichen und st√§dtische Zusch√ľsse f√ľr Publikationen zur Geschichte der Zeit zwischen 1933 und 1945 verweigert. Unsere erste Dokumentation verursachte 1983 in Neustadt einen Skandal und konnte nur unter dem Ladentisch verkauft werden, was ihrem Absatz  jedoch keinen Abbruch tat. Das Interesse war riesig. Die vielen positiven Reaktionen ermutigten uns weiterzumachen. Daf√ľr waren unabh√§ngige Strukturen notwendig: 1994 wurden ein gemeinn√ľtziger Verein und ein Verlag gegr√ľndet.

Bald zeigte sich, dass wir uns bei unserer Arbeit nicht auf die Region Hannover beschr√§nken konnten. Das Schicksal der Neust√§dter J√ľdinnen und Juden war vor Ort nicht aufzukl√§ren. Wir folgten den Spuren der aus Neustadt Geflohenen nach Hannover, Bremen, Hamburg, Amsterdam und Auschwitz ‚Äď um nur einige Orte zu nennen. Zur Aufkl√§rung der geheim gehaltenen Geschichte des Fliegerhorstes Wunstorf reisten wir zun√§chst nach Freiburg/Breisgau und dann nach Gernika (Guernica) ins spanische Baskenland.

Auch als wir uns anderen Themen zuwendeten, z. B. der Geschichte der Hexenprozesse im F√ľrstentum Calenberg-G√∂ttingen im 16. Jahrhundert, zeigte sich bald, dass diese Ereignisse ohne die Kenntnis der Reformation in Deutschland und der Revolution in den Niederlanden kaum verst√§ndlich waren.

Bei der Recherche zur Geschichte der Zwangsarbeit beim hannoverschen Reifenkonzern Continental mussten wir uns mit den m√∂rderischen Lebensbedingungen von Kautschukpfl√ľckern in S√ľdamerika, Afrika und Asien und von Zwangsarbeiterinnen in den Konzentrationslagern des Unternehmens befassen.  

Einmal mehr wurde deutlich, dass regionale Geschichtsschreibung nur dann sinnvoll betrieben werden kann, wenn √ľberregionale Vorg√§nge und Strukturen mit einbezogen und reflektiert werden. Die Beschr√§nkung auf den eigenen Ort, die eigene Region ‚Äď wie sie in der Heimatkunde immer noch vorherrscht ‚Äď muss zwangsl√§ufig zu Fehlinterpretationen f√ľhren.

Diese Einsch√§tzung konnte nicht ohne Konsequenzen f√ľr die √∂ffentliche Pr√§sentation unserer Forschungsergebnisse bleiben. Hatten wir bislang die traditionellen M√∂glichkeiten von √Ėffentlichkeitsarbeit genutzt, wie Vortrags- und Filmveranstaltungen, Zeitungsartikel, Ausstellungen, Buchpublikationen, wendeten wir uns ab 1999 auch der Radioarbeit zu. Radio Flora, ein in der Tradition der Freien Radios arbeitendes ‚ÄěB√ľrgerradio‚Äú aus Hannover, bot die inhaltlichen und technischen M√∂glichkeiten, Beitr√§ge zu historischen Themen zu produzieren und auf UKW zu senden. Allerdings war die Reichweite dieses Radios regional begrenzt, auf einen Radius von etwa 35 km um Hannover. Die politisch begr√ľndete Verweigerung der Verl√§ngerung der UKW-Lizenz durch die Nieders√§chsische Landesmedienanstalt und die damit verbundene forcierte Umstellung im April 2009 auf den ausschlie√ülichen Betrieb eines Internetradios bedeutete einerseits den Verlust von H√∂rerInnen in der Region Hannover, bot aber andererseits neue M√∂glichkeiten, historische Themen auch √ľberregional zu pr√§sentieren. Wir produzierten Sendungen zu unterschiedlichen historischen Themen, wobei ein Schwerpunkt auf der Milit√§rgeschichte der Region Hannover lag. In verschiedenen Radiobeitr√§gen thematisierten wir die ‚Äěvergessene‚Äú Geschichte der Fliegerhorste Wunstorf und Langenhagen. Insbesondere ging es um die Ausbildung von Bomberbesatzungen f√ľr die Legion Condor w√§hrend des Spanischen (B√ľrger-) Krieges und die Zerst√∂rung der baskischen Stadt Gernika, aber auch um die Vorgeschichte der Bombardierung Gernikas und ihre Nachwirkungen. Ferner produzierten wir ein Radiofeature √ľber den Angriff der deutschen Luftwaffe auf Polen am 1. September 1939 und die Rolle, welche die Luftwaffeneinheiten aus der Region Hannover bei der Bombardierung von Wohnvierteln spielten, speziell von Vierteln mit √ľberwiegend j√ľdischer Bev√∂lkerung und auf dem Internationalen Frauensendeplatz erinnerten wir an das Frauen-KZ auf dem Gel√§nde der Reifenfabrik Continental in Hannover-Limmer.

Ohne das jahrzehntelange ehrenamtliche Engagement der Aktiven wären die aufwändigen Forschungs- und Publikationsarbeiten unmöglich gewesen.

In einer Reihe von Publikationen, in Ausstellungen, zahlreichen Veranstaltungen und Radioarbeiten wurde und wird an die Opfer der NS-Diktatur erinnert: J√ľdinnen und Juden, Sinti, Mitglieder der Arbeiterorganisationen, ausl√§ndische Arbeiter und Arbeiterinnen, Kriegsgefangene u.a. Aber auch die T√§ter und Nutznie√üer der Gewaltherrschaft blieben nicht ungenannt. F√ľr unser Projekt ‚ÄěZwangsarbeit w√§hrend der NS-Zeit in der Region Hannover‚Äú w√§hlten wir eine neue Publikationsmethode: Als ‚Äěwork in progress‚Äú werden die Forschungsergebnisse laufend im Archiv auf unserer Internetseite ver√∂ffentlicht. Auf diese Weise entstand die umfangreichste Dokumentation der Zwangsarbeiterlager in der Region Hannover.

Um auch im √∂ffentlichen Raum das Andenken an die Opfer der NS-Diktatur und des Rassenwahns wach zu halten, setzte sich der Arbeitskreis Regionalgeschichte f√ľr das Anbringen einer Gedenktafel am ehemaligen Standort der j√ľdischen Synagoge in Neustadt ein und konnte dieses Anliegen schlie√ülich mit Unterst√ľtzung vieler Menschen realisieren. Der Antrag, Stra√üen in Neustadt nach ermordeten J√ľdinnen, Juden und Sinti zu benennen, den 500 Menschen mit ihrer Unterschrift unterst√ľtzten, war im Ortsrat der Stadt Neustadt politisch nicht durchzusetzen. Der Arbeitskreis Regionalgeschichte unterst√ľtzt nun die Initiative, ein Mahnmal f√ľr die ermordeten und vertriebenen j√ľdischen Neust√§dterinnen und Neust√§dter zu errichten und organisiert das Verlegen von Stolpersteinen.

Die immer wieder zu beobachtende Verharmlosung der NS-Diktatur, das Wiederaufleben antisemitischer und rassistischer Propaganda und der zunehmende Militarismus sind Gr√ľnde genug, die Arbeit fortzusetzen. Notwendigerweise befassen wir uns daher auch mit der (Sozial-) Geschichte der Bundesrepublik Deutschland und den Auswirkungen der gegenw√§rtigen deutschen- Innen- und Au√üenpolitik.

Es bleibt noch viel zu tun.

‚ÄěEl pasado nunca ha muerto; ni siquiera termin√≥.‚Äú

William Faulkner

 Historiograf√≠a regional e internacional

‚ÄěArbeitskreis Regionalgeschichte‚Äú -

Grupo de investigación de la historia regional

Como la √©poca del nacionalsocialismo no figuraba en la cr√≥nicas municipales oficiales, se estableci√≥ en Neustadt am R√ľbenberge (regi√≥n de Hannover) en el a√Īo 1981 un equipo de trabajo de ciudadan@s interesad@s en la historia local con el prop√≥sito de ahondar en este tema que era un tab√ļ en la historia de la ciudad y de la antigua circunscripici√≥n de Neustadt. Al iniciarse la investigaci√≥n  sobre el per√≠odo nazi en el marco municipal, las autoridades conmenzaron a poner trabas:  el acceso al archivo municipal nos fue prohibido; se suspendieron cursos y charlas sobre este tema en la Universidad Popular Regional de aquel entonces ‚Äď sin mayor explicaci√≥n ‚Äď  y el municipio neg√≥ cualquier apoyo financiero a publicaciones sobre la √©poca de 1933  a 1945. Cuando sali√≥ nuestra primera documentaci√≥n en 1983, se produjo un esc√°ndalo en Neustadt y √©sta s√≥lo pod√≠a ser vendida de forma clandestina, lo que no afect√≥ la distribuci√≥n, pues se vendi√≥ como pan caliente. Hubo mucha resonancia positiva, lo que nos motiv√≥ a seguir. Para ello hac√≠an falta estructuras independientes y as√≠ fundamos en 1994  una asociaci√≥n sin fines de lucro, adem√°s de una editorial.

Pronto nos dimos cuenta que en nuestro trabajo no nos pod√≠amos limitar a la regi√≥n de Hannover. No era posible averiguar s√≥lo localmente la suerte corrida por las jud√≠as y los jud√≠os hu√≠dos o deportados de Neustadt, tuvimos que seguir sus huellas hasta Hannover, Bremen, Hamburgo, Amsterd√°m y Auschwitz ‚Äď por nombrar s√≥lo algunos lugares.  Para investigar y revelar la historia oculta de la base a√©rea de Wunstorf viajamos primero al archivo militar federal de Freiburg y posteriormente a Gernika (Guernica), en el Pa√≠s Vasco espa√Īol.

Analizando otros temas como, por ejemplo, la historia de los juicios contra supuestas brujas en el principado de Calenberg-Göttingen en el siglo 16, nos convencimos de que esta clase de sucesos no se podían comprender sin tener en cuenta la Reforma de Lutero en Alemania y la revolución en los Países Bajos.

Al indagar en la historia del trabajo forzado en Continental, empresa de neum√°ticos de Hannover, tuvimos que afrontar las horrorosas condiciones de vida de los recolectores de caucho en Sudam√©rica, √Āfrica y Asia  y de las trabajadoras forzadas en los campos de concentraci√≥n que pertenec√≠an a esta empresa. 

Una vez m√°s qued√≥ claro que la historiograf√≠a regional s√≥lo tiene sentido si incorpora y considera hechos y acontecimientos supraregionales. Limitarse al lugar propio, la regi√≥n propia ‚Äď como lo suele hacer todav√≠a la descripci√≥n geogr√°fica local ‚Äď lleva necesariamente a equ√≠vocos.

Este pensamiento ten√≠a consecuencias en la presentaci√≥n p√ļblica de los resultados de nuestras investigaciones. Hasta entonces hab√≠amos utilizado medios tradicionales en nuestras publicaciones (conferencias, pel√≠culas, art√≠culos de peri√≥dicos, exposiciones, libros). En el a√Īo1999 empezamos a trabajar en un nuveo medio: la radiodifusi√≥n. Radio Flora, una radio comunitaria de Hannover en la tradici√≥n de las radios libres,  nos ofreci√≥ las posibilidades t√©cnicas y de programaci√≥n para producir audios sobre temas hist√≥ricos y transmitirlos en Fm, si bien la difusi√≥n se limitaba a un radio de unos 35 km. En abril de 2009 el organismo de control de medios de Baja Sajonia se neg√≥, por razones pol√≠ticas, a prolongar la licencia de transmisi√≥n en Fm, de modo que Radio Flora se vio obligada a transmitir exclusivamente por internet.  Esto signific√≥ por un lado la p√©rdida de parte de la audiencia en la regi√≥n de Hannover, pero por el otro lado abri√≥ la oportunidad para presentar temas hist√≥ricos tambi√©n m√°s all√° de nuestra regi√≥n.

Hicimos programas sobre diversos temas hist√≥ricos, siendo el eje central la historia militar de la regi√≥n de Hannover. Mediante diferentes colaboraciones abordamos la historia ‚Äúolvidada‚ÄĚ de las bases a√©reas de Wunstorf y Langenhagen, mencionando espec√≠ficamente la formaci√≥n de las tripulaciones para los bombarderos de la Legi√≥n C√≥ndor durante la Guerra (Civil) Espa√Īola y la destrucci√≥n de la ciudad vasca de Gernika, incluyendo los antecedentes y las consecuencias del bombardeo. Se elabor√≥ adem√°s un reportaje sobre el ataque de la aviaci√≥n alemana a Polonia a partir del 1 de septiembre de 1939, destancando el papel que jugaron las escuadras de la aviaci√≥n de la regi√≥n de Hannover en el bombardeo de zonas habitadas, en este caso barrios con una poblaci√≥n predominantemente jud√≠a. En el programa internacional de mujeres informamos sobre el campo de concentraci√≥n de mujeres en el terreno de la f√°brica de neum√°ticos Continental en Hannover-Limmer.

Sin el compromiso de historiadores voluntarios no remunerados durante a√Īos no se habr√≠a podido realizar el √°rduo y complejo trabajo de investigaci√≥n y su posterior publicaci√≥n.

Con una serie de publicaciones, exposiciones, charlas y producciones radiof√≥nicas hemos recordado y seguimos recordando a las v√≠ctimas de la dictadura nacionalsocialista: jud√≠@s, gitan@s,  miembros de organizaciones obreras, trabajador@s extranjer@s, prisioneros de guerra y otros. Pero no s√≥lo visibilizamos a las v√≠ctimas, sino que tambi√©n ponemos nombre y apellido tanto a los responsables  de los cr√≠menes cometidos durante el r√©gimen nazi como a los beneficiarios de este r√©gimen de terror. 

Para nuestro proyecto ‚Äútrabajo forzado durante el per√≠odo nacionalsocialista en la regi√≥n de Hannover‚ÄĚ optamos por un nuevo m√©todo de publicaci√≥n. Se trata de lo que se conoce como ‚Äúwork in progress‚ÄĚ:  trabajamos de forma ininterrumpida, publicando cont√≠nuamente los resultados de las investigaciones en el archivo de nuestra p√°gina web. As√≠ ha sido recopilada la documentaci√≥n m√°s completa sobre campos de trabajador@s forzad@s en la regi√≥n de Hannover.

Para mantener viva  la memoria hist√≥rica de las v√≠ctimas de la dictadura nazi y del racismo tambi√©n en el espacio p√ļblico,  el grupo de investigaci√≥n de la historia regional ha promovido la instalaci√≥n de una placa recordatoria en el lugar donde anteriormente se encontraba la sinagoga jud√≠a en Neustadt. Finalmente esto se materializar√° gracias al apoyo de muchas personas de esta ciudad. Cuando presentamos la solicitud de poner los nombres de habitantes jud√≠@s y/o gitan@s asesinad@s a algunas calles en Neustadt, 500 personas apoyaron esta iniciativa con sus firmas, siendo rechazada por el consejo municipal. Ahora hay otra iniciativa, tambi√©n respaldada por el grupo de investigaci√≥n de la historia regional: colocar elementos conmemorativos delante de las casas donde anteriormente viv√≠an habitantes jud√≠os de Neustadt que durante el fascismo fueron deportados y asesinados. 

Hoy en d√≠a se observan a menudo tendencias a minimizar el terror del r√©gimen nazi y  comprobamos que resurgen ideas y propaganda antisemitas y racistas. Esto, junto con el rechazo al creciente militarismo alem√°n, nos motiva a seguir trabajando, oblig√°ndonos tambi√©n a analizar la historia (social) de la Alemania de Postguerra y las consecuencias de la actual pol√≠tica interior y exterior.

¬°Queda mucho por hacer!

‚ÄúThe past is never dead; it has not even passed.‚ÄĚ

William Faulkner

 Reappraisal of Regional and International History

‚ÄúArbeitskreis Regionalgeschichte‚ÄĚ -

Regional History Study-Group

Because the National Socialist era was concealed in local archives, a study-group of citizens interested in history met in 1981 in order to have a critical look at the tabooed history of former county and city of Neustadt am R√ľbenberge (near Hanover /Lower Saxony). From the very beginning, local authorities created considerable difficulties in order to thwart this effort to explore the Nazi era within the concrete local framework: the access to the city archives was banned, well-attended events at the former county adult education center on this subject were canceled without replacement and municipal subsidies for publications on the history from 1933   to 1945 were refused. Our first documentation caused a scandal in Neustadt and could only be sold under the counter, which did not in the least harm its success. The public interest was enormous. The many positive reactions encouraged us to continue. To do so, independent structures were necessary; that‚Äôs why a non-profit organization and a publishing company were founded.

It soon became obvious that we couldn’t restrict ourselves to the Hanover region in studying this subject since the fate of the Jewish inhabitants of Neustadt could not be explained on a local level. We followed the traces of those who had fled Neustadt to Hanover, Bremen, Hamburg, Amsterdam and Auschwitz, to name just a few places. In order to shed light on the history of the Wunstorf military airfield, that had been kept secret, we went to Freiburg/Breisgau and then to Guernica in The Basque Provinces of Spain.

Likewise, when we turned to other subjects such as the history of the 16th century witch trials in the principality of Calenberg-Göttingen , it became obvious that these events were hardly comprehensible without the knowledge of the Reformation in Germany and the Revolution in the Netherlands.

When exploring the history of forced labor in the Hanover Continental Tire Company, we first had to study the deadly living conditions of people working on rubber plantations in Latin America, Africa and Asia and of forced female laborers in the concentration camps of this company. Once again, it became apparent that local history can only be studied if nationwide events and structures are included and considered. Restricting yourself to your own place or your own region ‚Äď an approach that continues to prevail in local history studies ‚Äď necessarily leads to misinterpretations.

This assessment did not fail to have consequences for the public presentation of the results of our research. Whereas we had used the traditional possibilities of public relations such as lectures, movies, newspaper articles, exhibits and books, we started using radio broadcasts in 1999. ‚ÄúRadio Flora‚ÄĚ, a citizens‚Äô radio station in Hanover that worked in the tradition of free radio stations, was ready to offer us the technical facilities to produce  pieces on historical subjects and to air them on FM. However, the range of this radio station was limited to approximately 35 kilometers around Hanover. The politically motivated refusal of the Lower Saxony Media Authority to renew the FM license, which forced the exclusive operation of an Internet radio station in April 2009, caused the loss of listeners in the Hanover region on the one hand.  On the other hand, however, it made it possible to present historical subjects to a national audience. Thus we produced programs on various historical subjects, our emphasis being on the military history of the Hanover region. In various radio programs we dealt with the ‚Äėforgotten‚Äô history of the Wunstorf and Langenhagen military airfields. We particularly focused on the training of bomber crews for the Legion Condor during the Spanish Civil War and the destruction of the Basque city of Guernica, but also on the preparation of the bombardment of Guernica and its aftermath. Moreover, we produced a radio program on the attack on Poland by the German air force on September 1st 1939 and the part German air force units from the Hanover region played in shelling residential areas, in particular those with a primarily Jewish population. Moreover, by airing the program on the International Women‚Äôs Channel, we commemorated the former women‚Äôs concentration camp on the compound of the Continental Tire Factory in Hanover-Limmer. This time-consuming research and publishing would have been impossible without our active members volunteering for decades. Thus, a series of publications, exhibitions, numerous events and radio programs reminded people of the victims of the Nazi dictatorship such as Jewish men and women, Sinti, members of labor unions, foreign workers, both male and female, prisoners of war and others. But we did not leave unmentioned the perpetrators and beneficiaries of tyranny. We chose a new method of publication for our project on ‚ÄúForced Labor during the Nazi Era in the Hanover Region‚ÄĚ by posting the results of our research on our Website as a ‚Äúwork in progress‚ÄĚ. This way the most detailed documentation on forced labor in the Hanover region was created. In order to keep alive the memory of the victims of the Nazi dictatorship and of its racist frenzy, the Regional History Study-Group also fought for setting up a plaque on the former location of the Jewish synagogue in Neustadt; we were able to complete this project thanks to the support of many people.

Even though the motion to rename streets after assassinated Jews and Sinti was supported by the signatures of 500 people, it was not supported by a majority of the Neustadt city council. The Regional History Study-Group now supports the initiative to erect a memorial for the assassinated and expelled Jewish citizens of Neustadt and organizes laying cobblestones. The fact that the trivialization of the Nazi dictatorship can be observed time and again, the resurgence of anti-Semitic and racist propaganda and an increasing militarism are sufficient reasons to pursue our work. That is why we necessarily deal also with the (social) history of the Federal Republic of Germany and the consequences of present German domestic and foreign policy.

Much remains to be done.